Welt

Ein Mann, zwei Frauen und fünf Kinder

Patchworkfamilien, Affären, offene Beziehungen – heute ist alles möglich. Aber wie ist es eigentlich, wenn der Mann wirklich eine andere Frau nach Hause bringt? Zwei junge Frauen aus Beirut erzählen.

Von Lucienne Vaudan

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19Rawan hat fragende Augen und ein schönes, ebenmässiges Gesicht. Sie empfängt den Besuch mit Neugier, gibt sich aber zurückhaltend. Mit ihren 23 Jahren ist sie bereits seit sieben Jahren verheiratet und dreifache Mutter, alles Söhne. Hady, der Älteste, ist sieben, Tarek drei und Mohamad ist ein Jahr alt. Er saugt noch an der Mutterbrust. Amal steht neben Rawan. Sie ist selbstbewusster. Die 25-jährige trägt Zwillinge unter ihrem Herzen, ebenfalls Jungen. Die beiden Frauen teilen sich alles, was man sich nur teilen kann, obwohl sie nichts gemeinsam haben. Ausser ihrem Mann. (Lesen Sie auch: «Männer müssen fremdgehen»)

Acht Menschen in drei Zimmern

Rawan und Amal sind beide mit Wissam verheiratet. Die bald achtköpfige Familie lebt in einer engen Dreizimmerwohnung in Sabra und Shatila, einem der grössten Palästinenserlager des Libanon. Das Flüchtlingslager wurde 1949 vom Internationalen Roten Kreuz im Süden Beiruts aus dem Boden gestampft, um den Strömen palästinensischer Flüchtlinge ein provisorisches Dach zu bieten. Alle vermuteten, sie würden so schnell wie möglich wieder nach Hause können, auch die Palästinenser selbst. Doch es kam anders. Das Lager ist längst kein Lager mehr, sondern ein überquellendes Quartier, in dem bereits die sechste Generation der ehemaligen Flüchtlinge lebt. Mittlerweile haben sich auch Libanesen, Syrer und andere dort eingemietet. Tragische Berühmtheit erlangte Shatila auch, weil es zum Schauplatz eines der brutalsten Massaker des libanesischen Bürgerkrieges wurde: Im Herbst 1982 drangen christliche Milizen in das Lager ein und erschossen Tausende Frauen, Kinder und unbewaffnete Männer. Lange Zeit durfte die libanesische Armee keinen Fuss nach Sabra und Shatila setzen, stattdessen hatte die Palästinenserorganisation Fatah dort das Sagen. Das hat sie immer noch.

Der Weg nach Hause zu Rawan, Amal und Wissam führt durch viele enge und feuchte Gassen, Stromkabel hängen herunter, Wasserleitungen tropfen, überall sind Menschen. Zweifellos hat hier alles seinen Platz, aber eine Ordnung gibt es hier nicht. Die junge Familie wohnt im obersten Stock eines wackelig wirkenden Familienhauses. An den steilen Treppen fehlen die Geländer, die Wände sind undicht. Das Wohnzimmer ist mit einer wuchtigen Polstergruppe möbliert, im Fernsehen läuft eine türkische Soap, und das grosse Aquarium ist zwar mit Wasser gefüllt, aber Fische schwimmen nicht darin. «Sie sind gestorben, aber wir haben noch Tauben auf dem Dach», erklärt Amal. «Wir mögen Tiere.» Sie ist die Wortführerin der Familie. Rawan, die Erstfrau, ist schüchtern, Wissam, der Chef, nervös. Er hört erst auf, mit dem Bein zu wippen, als das Aufnahmegerät nicht mehr läuft. Für Fotos will er erst recht nicht posieren, unter keinen Umständen! Es ist Amal, die ihn geschickt zu einem Familienporträt überredet. «Lass uns die Bilder machen! So können die Leute in Europa sehen, dass wir eine glückliche Familie sind.»

Sind sie das wirklich? Wie funktioniert diese Ehe? «Gut», sagt Amal. «Ja», sagt Rawan. «Wir haben keine Probleme», sagt Wissam. Keine Eifersucht? Nie Gezanke? «Dazu gibt es keinen Grund», sagt Amal. «Nein», sagt Rawan. «Ich erlaube keinen Streit in meinem Haus», sagt Wissam. Die Frauen zählen die Vorteile der Dreieckskonstellation auf: Es ist immer jemand zu Hause, mit dem man sich die Arbeit teilen kann, und zur Not eilt die eine der anderen Frau zu Hilfe, wenn Wissam wütend wird. Das kann schon einmal vorkommen, zum Beispiel wenn Rawan die Wäsche ihres Mannes nicht ordentlich zusammengefaltet hat. Dann beruhigt Amal ihn und nimmt die erste Frau ihres Mannes in Schutz. Sie sei froh, dass Amal ins Haus gekommen sei, sagt Rawan.

Rawan wollte nie die zweite Frau sein

Als junges Mädchen habe sie sich ihr Eheleben aber nicht so vorgestellt, räumt Rawan ein. Dass sie das Schlafzimmer ihres Mannes im Turm mit einer anderen teilen soll, wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Aber sie wurde ja nicht gefragt, sie wusste nichts von der Absicht ihres Mannes, eine zweite Frau zu heiraten. Rawan war hochschwanger mit ihrem dritten Kind, als Wissam ihr von Amal erzählte. Wenige Tage später stand die neue Frau mit ihren Koffern vor der Haustür und zog ein. Das sei sehr schwierig gewesen für sie, erinnert sich Rawan. Einen Monat lang habe sie kein einziges Wort mit den beiden anderen gesprochen. Kein einziges. Auch mit sonst niemandem. Mit wem denn auch? Ihre Eltern leben in der Türkei, sie hat weder Freunde noch Familie in Sabra und Shatila.

«Ich wollte meinen Mann nicht teilen»

Auch Amal stellte sich ihr Eheglück anders vor. In ihrer Verwandtschaft gibt es keine polygamen Familien. Als sie ihren Mann kennen lernte, wusste sie aber – im Gegensatz zu Rawan –, was da auf sie zukommen würde. Manchmal nahm Wissam sogar seinen ältesten Sohn mit zu den Verabredungen. «Ich wollte meinen Mann nicht teilen. Aber als ich Wissam kennen lernte, war es Liebe. Was sollte ich tun?» Dennoch gesteht sie, dass sie es sich einfacher vorgestellt hatte. Auch für sie sei es ein aufwühlender Anfang gewesen. «Einerseits freute ich mich so sehr auf meine Zukunft mit Wissam, auf meine eigene Familie. Aber andererseits belastete es mich natürlich zu sehen, wie Rawan leidet.» Irgendwann hat sich das Zusammenleben scheinbar eingependelt. Mittlerweile haben sich die zwei jungen Frauen aneinander gewöhnt, sich lieb gewonnen, sagen sie.

Wissam hat weder aus religiösen Gründen noch aus Tradition mehrere Frauen geheiratet. Es sei halt einfach so passiert: «Die Familie von Amal waren unsere Nachbarn. Wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen. Dabei haben sich unsere Blicke gekreuzt, und wir haben uns verliebt», erinnert er sich. Er ist der Einzige in der Nachbarschaft, der sich mehrere Frauen genommen hat, dafür muss er sich von anderen Männern Hohn gefallen lassen. Als Rawan, die erste Frau, in der Küche verschwindet, um den starken türkischen Kaffee aufzubrühen, erklärt er sich: «Als ich ein Junge war, war ich viele Jahre in ein Mädchen verliebt. Aber die Eltern des Mädchens waren gegen eine Hochzeit. Rawan war damals die Freundin dieses Mädchens. Also habe ich Rawan geheiratet, um die andere eifersüchtig zu machen. Bei Amal war es einfach Liebe.» Amal lächelt. Sie weiss, dass sie die eigentliche Frau von Wissam ist.

«Ich lasse mir nicht anmerken, wenn ich eifersüchtig bin»

Wissam gehört nicht gerade zu den einfühlsamen Frauenverstehern, «trotzdem habe ich natürlich gemerkt, dass es Amal traurig machte, wenn Rawan bei mir im Schlafzimmer war». Aber so funktioniere das halt nicht, wendet Amal selbst ein. «Deshalb lasse ich mir jetzt nicht mehr anmerken, wenn ich eifersüchtig bin.» Bald erblicken die Zwillingsbuben von Amal das Licht der Welt. Sie freut sich auf ihre ersten Kinder. Aber sie werde deswegen die Jungen von Rawan nicht weniger lieben. «Wissams Kinder sind auch meine Kinder», sagt sie. Wissam ist stolz – fünf Jungs, das ist keine schlechte Leistung. Wissam selbst kommt aus einer kinderreichen Familie, seine Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen. «Ich will mindestens noch eine Tochter, um den Namen meiner Mutter weiterzugeben», sagt er kettenrauchend. Amal und Rawan, die wieder auf einem der Sofasessel sitzt und den Kleinsten im Arm wiegt, blicken sich kurz an. Sie wollen keine Kinder mehr. «Aber er ist der Mann, er entscheidet», sagen beide einhellig. Wissam hat ein effizientes Druckmittel: «Wenn ich mit meinen Frauen nicht mehr zufrieden bin und ich mich in eine andere verliebe, dann heirate ich eben ein drittes Mal.»

Und das wollen Rawan und Amal tunlichst vermeiden. Schon aus Vernunftgründen: «Klar gibt es manchmal kleine Meinungsverschiedenheiten. Aber wir schreien uns nie an. Zu zweit kann man sich da absprechen, aber zu dritt wird es unmöglich», erklärt Amal. Und Rawan sagt, sie habe sich jetzt gut mit Amal arrangiert, das reiche. Falls sie eines Tages Töchter haben sollten, wollen sie ihnen die freie Wahl lassen, ob sie sich auf einen polygamen Mann einlassen oder nicht. Aber der siebenjährige Hady weiss schon jetzt, wie viele Frauen er eines Tages heiraten will: «Zwei!»

Beziehung Feminismus Polygamie Sexualität

Lucienne Vaudan

Lucienne kümmert sich um Texte, Konzepte und Medienstrategien – da ist sie auch gut vernetzt: Nach ihrem Studium der Kommunikations- und Literaturwissenschaften hat sie als Journalistin gearbeitet: Online, Zeitung, TV, Radio, alles kein Neuland. Sie ist genauso Newsroom- wie Felderprobt. Nach einem längeren Aufenthalt im nahen Osten hat sie einen weiteren Bachelor in International Affairs an der HSG in Angriff genommen. Für die UZH ist sie nebenberuflich in der Startup-Förderung tätig.


Kommentare

  • Jorge

    Naja, fast…

    Die korrekte Antwort: Wicka

    … den Rest kann man kippen.

  • Karin S.

    Ich hätte da eine Frage Sandra …. denken Sie nicht, dass, wenn eine Religion .. oder was auch immer … Frauen nicht unterdrücken würde … müssten diese nicht die gleichen Rechte haben, wie auch die Männer? Theorie und Praxis sind zweierlei … und Papier ist geduldig… warum also dürfen Frauen nicht, wie auch die Männer mehrere Ehen führen … das wäre nach meinem Verständis Gleichberechtigung.
    Wenn sie denken, das Handeln “dieses Mannes” hätte nichts mit Religion zu tun … schauen Sie sich einfach mal meinen eingefügten Link an … und lassen den auf sich wirken.

  • Karin S.

    Es liest sich fast so, als wäre Wissam der einzige Mann, der in einer Vielehe lebt, zudem in seinem eigenen Land … ich füge hier einmal einen Link ein .. eine Thematik, die mich tatsächlich sowas von vergrätzt in ihrer gesamten Tragweite:
    http://www.pi-news.net/2013/05/video-umfangreiche-moslem-vielweiberei-in-deutschland-finanziert-durch-hartz-iv/
    Anmerken möchte ich …. mir ist wahrlich keine Lebens- oder Liebesform vom Verständnis her fremd. Lange glückliche Ehen und Verbindungen sind meist Relikte aus längst vergangenen Zeiten, wo gegebene Versprechen vor dem Traualtar … “bis dass der Tod euch scheidet” tatsächlich noch gelebt wurden .. sei es aus religiösen oder anderen Gründen, was heutzutage doch eher die Seltenheit ist und die meisten Paare über kurz oder lang getrennte Wege gehen. Jetzt kann man hinsichtlich den – nach dem Koran – erlaubten 4 Ehen für die moslemischem Männer natürlich geteilter Meinung sein (was mich als europäische Frau erheblich stört, ist natürlich …. warum dürfen die moslemischen Frauen nicht gleiches tun??).  Nach dem Koran haben die Männer die Verpflichtung, alle ihre Frauen gleich zu behandeln …. hier aber wieder: Papier ist geduldig … und so funktioniert dort alles nach dem “Gehorchprinzip” …. tut die Frau alles und ohne Widerworte nach dem Wunsch des Herrn Pascha, wid sie ein recht unbehelligtes Leben führen dürfen … tut sie es nicht, sind Prügel und Verachtung völlig normale Mittel, um sie auf den Pfad des Gehorsams zurückzuführen (ich fand hier im www. einmal eine Seite von in Deutschland lebenden Moslems: “wie bestraft ihr eure Frauen” .. was mir mehr als die Zornesröte ins Gesicht trieb!). 
    Ich denke, alles, was mit Billigung/Zustimmung ALLER beteiligten Partner in einer – wie auch immer gearteten – Beziehung geschieht, kann nicht unbedingt falsch sein, wenn nicht Zwang oder Lebensumstände, die keine andere Möglichkeit lassen, dahinter stehen – aber auch nur dann!!
    Also, die “Haremspraxis” wurde doch seit der Langhans’schen Kommune Nr. 1 auch hier schon gelebt – und Langhans lebt auch heute noch in dieser Lebensform. Zu der Erkenntnis “alle bleiben gleich wichtig” gehört meiner Meinung nach aber ein gewisser Intellekt … !

  • Samuel

    Da habe ich einige Dokus aus solchen Ländern gesehen unter anderem auf Arte, die Mehrfrauen einzelner Männer waren durchweg unglücklich. Eine weitere abwegige Institution in solchen Ländern ist die Ehe auf Probe. Alles Wahnsinn und unzeitgemäss!

  • nadine

    ich finde das blöd sind frauen ignoriert einfacht, frauen hat kein recht sorry ich finde scheisse.solche männer brauchs nur frauen zum kinder machen putzen waschen und sex arme frauen.

  • Lia

    und das Ganze nochmals auf Deutsch, bitte?

  • lia

    dass einem solchen Menschen eine Plattform geboten wird, ist bedenklich. Würde hier auch eine Frau zu Wort kommen, die ihrem Mann gebietet, wenn er kein Kind mehr wolle, werde sie sich eben einen Zweitmann nehmen? Wohl kaum. Oder etwa ein Portrait einer ganz hundskommunen Familie, Eltern verheiratet, monogam, mit Kindern? Auch nicht. Schade.

  • lia

    ahm. was hat das mit Neid zu tun? Klar wäre es super, als Frau drei Männer zu haben. Denken Sie dann aber wirklich, dass die Männer, die dann motzen würden, neidisch auf die Frau wären? Nein, sie würden sich bloss mit den armen Männern solidarisieren, die angehäuft und ausgenutzt werden. Mit Neid hat das nichts zu tun, sondern damit, dass es grausam ist, mit Partnern zu spielen, sie auszutauschen und zu unterdrücken, in welcher Konstellation auch immer.

  • lia

    “ich habe sie nur geheiratet, um ihre Freundin eifersüchtig/wütend zu machen”. Dieser Satz allein zeigt, welches unreife Kerlchen wir hier vor uns haben. Wer einen so wichtigen Schritt wie die Heirat bloss wagt, weil er eine andere verletzen will, hat den Reifegrad eines 10jährigen.

  • Walter

    Einfach nur abartig.
    Was mich am meisten stört ist diese Darstellung, als ob dies eine durchaus normale und erstrebenswerte Konstellation sein könnte. Evtl. ist dies sogar Absicht der Autorin, aber von einem seriösen Blatt würde ich definitiv eine differenziertere Bretrachtung erwarten.

  • Herodes

    Es ist unglaublich, wie verklemmt die Feministinnen geworden sind. In den 68ern hätte man Polyamorie als Akt der sexuellen Befreiung wahrgenommen.
    Auch hier bitte nicht vergessen: Die Frauen machen freiwillig mit, immerhin ist keine Zwangsheirat mit im Spiel. Selbst wenn der Mann keinen besonders altruistischen Eindruck hinterlässt: Solche Männer gibt es auch in monogamen Beziehungen. Und wäre es denn besser, dieser Mann würde sich von seiner ersten Frau scheiden lassen? So haben sie und ihre Kinder immerhin ein Auskommen und eine intakte Familie. Wer sich über die Grossfamilie aufregt: Die leben dort unter völlig anderen Bedingungen als wir in der Schweiz. Kinder sind dort 1., 2. und 3. Säule im Alter, also die lebendige AHV. Mehr Kinder = ein besseres Leben im Alter. Auch ist die Kindersterblichkeit viel höher als hier.

  • Lena S

    Sie haben recht, die Zustände dort sind nicht mit denen in der Schweiz vergleichbar. Trotzdem kann man hier nicht von Polyamorie sprechen: die erste Frau liebt er gar nicht, die beiden Frauen haben miteinander und vermutlich auch sonst keine Liebesbeziehungen.
    So was nenne ich Koexistenz: irgendwie funktioniert es. Aber es ist optimal.
    Ausserdem: wir sind nicht mehr in den 68er Jahren und die muslimische Welt war noch nie dort. Natürlich ist dies eine Form der Unterdrückung, was denn sonst!?
    Aber träumen Sie nur weiter…

  • xyxyxy

    noch schlimmer als diese Zustände sind eigentlich nur die Kommentare hier, die das noch schönreden. So etwas ist nur möglich in einer Gesellschaft, die es als normal ansieht, dass Frauen beherrscht werden. Ist niemanden dieser Satz aufgefallen? “zur Not eilt die eine der anderen Frau zu Hilfe, wenn Wissam wütend wird. “
    Eine Frauen-Freundschaft die aufgrund gemeinsamer Unterdrückung funktioniert. Ja toll. So funktioniert dort “die glückliche Familie”.
    “Freiwillig”, weil man von klein auf konditioniert wurde, dass das normal sei. Und das macht es nur noch schlimmer.

  • Marius

    Meiner Meinung nach hat hier niemand das Recht, jemand aus dieser Familie zu verurteilen.
    Der Mann ist nicht “unreif”, nur weil er nicht nach unseren westlichen Werten leb.
    Die Frauen sind nicht “unglücklich” nur weil es irgendwo sonst so ist.
    Und der Islam ist nicht frauenfeindlich, nur weil er der Frau andere Werte zuordnet.
    Dass jemand zwei mal heiratet, ist bei uns genau so verbreitet, nur dass bei uns dabei mehr Leid erzeugt wird und zusätzlich noch Anwälte und Psychologen mitverdienen.
    Ich finde es daher unfair und egozentrisch, wenn sich jemand herausnimmt diese Leute und ihr Leben zu beurteilen.

  • Peter Brupacher

    @xyxyxy: Wieviele Männer denken Sie gibt es in der Schweiz, die sich in einer solchen Situation befinden?

  • Frank Baumann

    Die Aussage des Mannes “Ich dulde keinen Streit in meinem Haus” deutet bereits darauf hin, dass es sich schlichtweg um Frauenunterdrückung handelt.

  • marie

    ähm… sie finden herr wissams ehe prima? (siehe ihr post vor einer stunde)

  • Heinz

    ich finde diese form des zusammenlebens sicher pruefenswert. die institution ehe im klassichen sinne funktioniert ja eher nicht. ich kann mir vorstellen, das die kommunikation besser ist, weil die emotionen nicht gleich hochgekocht und dramatisiert werden. das zusammenleben ist sicher entspannter und ruecksichtsvoller und das geborgenheitsgefuehl ist bestimmt hoeher. dies gilt fuer mann, frau und kinder

  • marie

    haben sie den beitrag gelesen?
    …ich bin entsetzt.

  • blub

    ja voll… dito!

  • Beatrice

    Würden Sie dem auch beipflichten, wenn die Situation umgekehrt wäre? Dass heisst, wenn Ihre Partnerin neben Ihnen noch einen Mann hätte? Somit wären Sie in einer drei Zimmerwohnung mit einer Frau und einem zusätzlichen Mann!

  • marie

    …und der eine mann unglücklich.

  • Stefano Burger

    @Marie. Ich kenne Herrn Wissams Ehe ja nur aus diesem einen Artikel. Dort steht allerdings nicht, dass “Sex eingefordert” wird und dass die Frauen “todunglücklich” sind. Das steht nur in Ihrem Kommentar. Die interviewten Frauen selbst sagen, dass sie sich das Eheleben als Mädchen anders vorgestellt haben und das mit der zweiten Frau eine Sache war, an die sie sich gewöhnen mussten. Aber auch, dass ihre Ehe gut funktioniert und diese polygame Form auh ihre Vorteile hat. Kurz: ich denke nicht, dass Polygamie per se da bessere System ist, aber auch nicht, dass sie per se ein Unterdrückungssystem sein muss.

  • erich schweizer

    interessant wäre eher eine ehe mit drei lesbischen frauen oder drei schwulen männern, die würden sich viel besser verstehen und die kinder hätten es wahrscheinlich grandios.

  • Jacques Tati

    Warum auch so ein Stress wie Polygamie, solange es Maitressen und Konkubinen gibt ?

  • Robert Herz

    Ich habe bei dieser Passage viel eher gedacht, der Typ kapiert ja gar nicht, worum es überhaupt geht. Der hat sich sowas wie eine WG als Fortpflanzungs-IG geschaffen.

  • Spurenmartin

    So faszinierend es ist, in diese fremden Familienverhältnisse zu blicken und sich diese drei attraktiiven Menschen im Bett vorzustellen: Hier haben wir das ideale Beispiel für das, was Genozid-Forscher Gunnar Heinsohn beschrieben hat in seiner Studie «Söhne und Weltmacht». Für diese vielen Söhne und wiederum deren viele Ehefrauen hat es in dieser Gesellschaft unter friedlichen Vorzeichen keinen Platz. Es kommt zu einer demografischen Explosion mit den sattsam bekannten kriegerischen Folgen.
    http://www.amazon.de/Söhne-Weltmacht-Terror-Aufstieg-Nationen/dp/3492251242/ref=sr_1_1_title_1_pap?ie=UTF8&qid=1369714950&sr=8-1&keywords=söhne+und+weltmacht

  • Der Gipfel

    Bitte, was soll diese Frage? “Wir haben uns arrangiert” sagt ja wohl alles! Diese Beziehung beruht auf Angst und Abhängigkeit, dass ist wohl kaum eine Lösung.

  • Reisender

    Herzlichen Dank, Karin S., für diesen Link.  Eigentlich gibt es dazu nichts zu sagen, im Beitrag wurde alles gesagt. Aber viele werden das nicht verstehen können, was nicht sein darf kann nicht sein.

  • Marc Keller

    Marius, sie verwischen und relativieren alles. Sie müssen wohl sehr jung und noch am Suchen sein. Frauen welche in Polgamie leben sind daurend unter Druck und Stress. Dafür gibt es keine Begründung. Schauen Sie sich als Beispiel einmal den Film Rote Laterne mit Gong Li an.

  • Darja Rauber

    Wer dieses Gespräch richtig mitverfolgt hat und nur über ein Quäntchen Einfühlungsvermögen verfügt, der sollte merken, wie unglücklich die beiden Frauen – vor allem Rawan – sind, und was für ein selbstgerechter, egoistischer Macho ihr Mann ist. Und die Männer, die das hier verteidigen: Wärt ihr denn auch dafür, dass sich Frauen mehrere Männer “leisten”? (Die sich dann aber bitteschön mit einer Frau begnügen sollen…?!)

  • Darja Rauber

    Nein, Herodes, ganz so “freiwillig” machen diese Frauen wohl nicht mit! Vor allem Rawan hatte ja keine Wahl, als die zweite Frau ins Haus kam – Scheidung ist nicht möglich! Und die Frauen sind in diesen Gesellschaften krass abhängig – finanziell, sozial, ihr “guter Ruf” steht auf dem Spiel bei einer Scheidung, aber auch, wenn sie unverheiratet bleiben! Diese Frauen sind wohl etwa so “freiwillig” mit Wassim zusammen, wie eine Prostitutierte mit ihrem “Freier”. Das hat übrigens mit Polyamorie (Mehr-Liebe, freie Liebe) überhaupt nichts zu tun – denn nur der Mann hat alle Freiheiten, die Frau keine. Wenn Sie das unter den Segnungen einer “unverklemmten”, “freien” Gesellschaft verstehen, dann sind Sie ein Sexist. Punkt. Und die uralte Dauerbeleidigung der Feministinnen als “verklemmt” funktioniert schon längst nicht mehr! Das ist nur noch peinlich und hat mit fairer Diskussion überhaupt nichts zu tun.

  • Junny Koller

    Sie kennen keinen Grenz!! es sollte weiterhin bei uns passiern. Es gehört ein Dreckspiel für Menschen!

  • Kim Mueller

    sehr sympathischer mann, bestimmt sogar über den körper seiner frauen, selbstbestimmungsrecht lässt grüssen, wenn das ein neue form des zusammenlebens sein soll, geh ich lieber ins kloster.

  • Jacques Tati

    Das betrifft aber, in dieser Geschichte, den Libanon – und nicht die CH oder Europa.
    (Der Libanon war früher auch liberaler und offener – besonders Beirut, leider …).
    Aber ich würde Ihnen schon etwas besseres wünschen – als ein Kloster;
    obwohl es sogar im Libanon (Abbayes) Kloster gibt – die guten Wein herstellen.

  • Jolina

    Wären die Frauen gebildet, hätten einen Job und ein Einkommen, dann wären Sie gar nicht abhängig von so “Männern”, die meinen sie könnten alles bestimmen und sich aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen.  Leider gibt es viele arabische Frauen, die knapp Lesen und Schreiben können und vom Vater einfach zum Ehemann weitergereicht werden. Einmal beim Ehemann angekommen sind sie ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.  Ich will mir lieber nicht ausmalen, was dass für ein Leben ist. In einer Mehrehe profitiert nur einer: der Mann. So hat man nämlich gleich zwei Frauen die einem das Leben versüssen.

  • Mushka

    Übelst für die Frauen! Hoffe der Typ verdient viel für die grosse Familie! Oder bezahlt dies das UNHCR? Die Söhne werden dann in Europas Vorstädte geschickt, da es keine Arbeit für so viele Junge gibt. Gunnar Heinsohns Theorie (Söhne und Weltmacht), dass diese Vermehrung zu Krieg führt, nicht nur im Nahen Osten, auch in Europa.

  • Stoph

    Also ich bin für die Wiedereinführung der Sklaverei , ist doch super praktisch, dann nehm ich mir grad so ein paar, und alle habens gut miteinander und könnten sich gegenseitig helfen wenn ich mal eine davon verprügeln will.
    Was ist schon dabei? Seid nicht so engstirnig und stur auf eure westliche Kultur ausgerichtet!
    Offenheit und Toleranz sollen doch unser leben prägen!

  • Markus

    Wenn ein Mann zwei Frauen braucht, dann heisst das zunächst mal doch ganz einfach, dass ihm nur eine Frau nicht genügt. Und das wiederum heisst, dass eine Frau verglichen mit ihm nicht gleichwertig bzw. nur halbwertig ist. In der westlichen Kultur haben sicher auch viele Männer neben ihren Ehefrauen nebenbei Geliebte. Der Unterschied liegt darin:  Bei der Eheschliessung stehen die Männer hierzulande ganz klar von vornherein zur Monogamie bzw. zur Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Frau. Der Glaube an die Monogamie bedeutet ECHTEN RESPEKT seitens des Mannes gegenüber einer (!) Frau und umgekehrt.

  • Dani

    Muss uns jetzt auch noch diese Unart islamischer “Tradition” schmackhaft gemacht werden? Sollen sich jetzt alle zu Moslems bekehren, Frauen in Säcke hüllen und Männer ungebremst und ungehindert ihrem Chauvinismus frönen? Was soll diese unkritische “Reportage”??? Klären Sie die Moslems auf, wie man sich zeitgemäss verhält, das wäre mal interessant zu lesen.

  • Karsten von Burg

    Ich verstehen den Aufschrei nicht !  Dies ist doch eine kulturelle Bereicherung…  oder verstehe ich etwas falsch ???

  • Zora

    Uiuiui. Wenn die erste Frau einen 2. Mann nachhause gebracht hätte, also eine Dreierbeziehung mit einer Frau und zwei Männern entstanden wäre, sie sogar noch Kinder von ihm bekäme, – würde Wissam das akzeptieren? Vermutlich nicht. So lange es also nicht auch im umgekehrten Falle ok wäre, ist es diskriminierend.

  • Glen Buterol

    ich habe schon mühe, meiner hauptfraugerecht zu werden;-) wie soll den das mit mehreren werden?
    leider bestätigt mir dieser artikel, dass meine vorurteile gegenüber männern aus islamistischen kulturen, die bei mir nicht so gut wegkommen.
    allen interessierten (islam, familie, polygamie etc.) sei das buch ‘neukölln ist überall’ von heinz buschkowsky empfohlen – einfach nur krass

  • Robert Herz

    Ich bin der Meinung, es funktioniert ganz einfach nicht – nicht als enge Beziehung. Und besonders eng scheint die Beziehung der drei ja nicht zu sein, eher “zufällig entstanden” und nur dank krassem Machtungleichgewicht überhaupt möglich. Eine enge, intime Beziehung (und nicht einfach nur Sex) ist nur zwischen zweien möglich und auch da nicht selbstverständlich. Viele sind ja leider nicht in der Lage, die Vorteile einer engen Beziehung zu erkennen…

  • Daniel Zurbriggen

    finds etwas schwach von den moslems wenn sie fürs herumvögeln noch ihre religion bemühen müssen. sollen doch einfach dazu stehen das sie es gerne tun und es nicht gerne haben wenn es die frauen auch machen. somit sie mal ihr intoleranz endlich erkennen würden

  • Peter

    Ich verstehe die ganze Verurteilung nicht. Wir alle sind geprägt von einer Institution und derer geschichtlichen Lehren, die es verbieten, auch nur MEHR wie nur einen Menschen lieben zu dürfen! Obschon ich da ein grosses Fragezeichen mache, ob Liebe überhaupt quantifiziert werden darf und kann?? Wie soll das gehen? Ertappen wir uns alle nicht beim Gedanken, wie es wohl mit dem Mann oder der Frau sein könnte? Es ist in unseren Genen verankert, mehr wie nur einen Menschen zu lieben. Aber die sektenähnliche Institution hat es geschickt fertig gebracht, uns diese Erfahrungen machen zu dürfen, stattdessen wird noch immer die “EHE” geschlosse, bis dass der Tod Euch scheidet!! Das ist Mittelalter pur! Wir leben in der Neuzeit in welcher auch das persönliche Wachstum und Entwicklung eines jeden Einzelnen im Vordergrund steht. Je länger wir mit ein und demselben Partner zusammen sind, desto mehr blockieren wir uns selber und resignieren. Weshalb wohl boomen die vielen Seitensprungportale – bei Männern wie auch bei Frauen??! Ich denke, dass wir unseren eigenen Horizont und denjenigen unserer Gesellschaft erweitern müssen. Dazu scheint mir die Form von Polyamorie (nicht Polygamie) die geeignete zu sein – ebenso auch die der Offenen Beziehung.
    Ein bisschen Offenheit täte uns allen gut und könnte noch so unglückliche Zweckgemeinschaft wieder zur Partnerschaft machen.

  • Markus Sennheiser

    Solang niemand dazu gezwungen wird, finde dies erträglicher als wenn 2 Schwulen heiraten und Adoptivkinder erziehen dürfen.

  • Darja Rauber

    Aha, wenn eine Frau gezwungen wird, in einer unterdrückerischen Ehe zu leben, dann ist das besser, als wenn zwei Männer oder zwei Frauen, die sich lieben, zusammen leben und einem Kind ein Heim und eine Familie geben? Sexistisch und homophob gesellt sich ja gerne… Ihnen ist nicht mehr zu helfen…!

  • Darja Rauber

    Unsere Schweizer Männer hier bemühen fürs Herumvögeln dafür wahlweise die angebliche “Natur des Mannes”, Angst vor Verpflichtung oder Kuckuckskindern oder Unterhaltszahlung (Angst vor Verantwortung!) in/nach einer Partnerschaft, die angebliche “Freiwilligkeit” der Prostitutierten, die angeblich “fehlende Weiblichkeit” der Schweizer Frauen, wenn sie nach Thailand vögeln gehen, usw.usf. Ist das besser? Muss man bei dieser Diskussion auch noch Fremdenfeindlichkeit ins Spiel bringen? Frauen werden auf der ganzen Welt von Männern mehr oder weniger stark unterdrückt oder diskriminiert, da sind die ach so tollen Schweizer keine Ausnahme, und Sie müssen mir nicht mit “den Moslems” kommen!

  • Darja Rauber

    Und stellen Sie dieselbe Frage mal den ach so “aufgeschlossenen”, “unverklemmten” Männern hier in diesem Forum, die die Lebensweise dieses Mannes mit einem angeblichen Recht auf “freie Liebe” verteidigen! Wenn es dann nämlich darum ginge, den Frauen tatsächlich das gleiche Recht zuzugestehen, sind auch unsere Schweizer Männer sehr rasch sehr still… Die stellen sich die “freie Liebe” als unbeschränkten Harem vor – aber frau soll bitteschön nur ihm zur Verfügung stehen, sonst ist sie eine Sch****…

  • Hitz

    Wie werden Sie, Frau Rauber, denn von uns Schweizer Männern genau unterdrückt und diskriminiert?
    Und die meisten Ihrer Vorhaltungen gegenüber Männern kann man genauso umdrehen und dafür die Frauen bemühen, die nach Kenia vögeln gehen oder denen die Männer hier nicht mehr Manns genug sind. Genausowenig wie Rassismus bringt einem bei dieser Diskussion Sexismus weiter. Auch dann nicht, wenn er von weiblicher Seite kommt.

  • Menschenskind

    So ein ungebildeter, schwanzgesteuerter Gockel! Wenn ich dem nur schon in dieses grobe Gesicht schaue kommt mir das grosse Grauen. Hält sich Sklaven, die ihm Söhne gebären. Und die machens dann genau so wie ihr Obergockel. Vermehren sich wie Karnickel und scheren sich nicht um die Überbevölkerung. Was muss das für ein schreckliches, grausames Leben sein für diese ausgelieferten Frauen! Die reinste Steinzeit. Und dann kommen sie zu uns und wollen uns überzeugen …

  • Peter Brupacher

    ROFL! ich weiss ja nicht was Frau Rauber für Leseschwierigkeiten hat aber der erste Teil des Satzes von Herrn Sennheiser lautet ‘Solang niemand dazu gezwungen wird…’. Lesen bildet!

  • xyxyxy

    sie haben doch einfach keine Ahnung – die reifsten und verlässlichsten Personen, sind diejenigen welche eine Partnerschaft leben können. Die kindischen Bubis die von einer Beziehung in die nächste rennen, sind genau die, welche nicht voran kommen. Weil sie eben, anstatt sich weiterzuentwickeln, einfach meinen, mit neuer Umgebung (Partner) werde es dann besser. Und so weiter und so fort. (Frage: können sie ihre Kinder auch einfach auswechseln, wenns nicht passt?)
    Seitensprungportale – gabs mal ne Untersuchung, boomen nur bei Männern die naiv meinen hier gäbe es Gratis-Sex. Die Frauen, die dort mitmachen sind Fake oder an Kohle interessiert.
    Offene Beziehungen sind in der Regel noch mehr zu scheitern verurteilt als Monogame. Und was hier beschrieben wird, ist typische Frauenunterdrückung. Wer dass nicht merkt, der hat so gut wie keine Menschenkenntnisse. Und damit schliesst sich der Kreis, bezüglich persönlicher Entwicklung

  • xyxyxy

    Solange jemand nicht lesen kann….

    Erste Frau wurde gezwungen….  er kam einfach mit der zweiten und sagte: Sodela…!
    Jetzt ist die erste Frau froh um die zweite weil sie sich gegenseitig helfen können, wenn der Patriach wütend wird (besser zu zweit in einem Käfig als allein).
    Und selbst so ein Ignorant wie sie sollte wissen, dass die Frau überhaupt nicht frei ist, das gleiche zu tun – und sich einen zweiten oder dritten Mann nehmen. Sie ist gezwungen ihn zu ertragen und alles zu akzeptieren, weil er ja sonst einfach eine andere nehmen kann.
    Vielleicht wissen sie auch, dass nach isl. Recht –  dass dem Mann, wenn er die Frau wegschickt – die Kinder gehören.
    Also von wegen nicht lesen können….  etwas weniger Ignoranz, etwas mehr Empathie und Ehrlichkeit würde ihnen gut anstehen.

  • Peter Brupacher

    zeitgemäss? ist zeitgemäss was der aufgeklärte westen diktiert?

  • Peter Brupacher

    Und sie sollten wissen, dass eine Frau gemäss islamischem recht einsprache gegen die zweite hochzeit erheben und sich aufgrund dessen vom mann scheiden lassen kann. das heisst, der dame steht freu zu gehen mit all den dazugehörigen konsequenzen. so einfach ist das. Falls sie weder ihren mann noch ihre kinder aufgeben will, hat sie sich mit den gegebenheiten zu arrangieren.

  • Jorge

    Anmerkung @ Mr. Brupacher: Betreffend Scheidung seitens der Frau bestehen in den verschiedenen Glaubensrichtungen innerhalb des Islams erhebliche Unterschiede!

  • Stefano Burger

    Finde ich prima. Diese Situation impliziert zwar eine grosse Verständigungs- und Kompromissfähigkeit und einen gewaltigen Familiensinn seitens aller Beteiligten. Aber auch Vorteile für alle Beteiligten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, in so einer Beziehung zu leben, trotz der grossen Verantwortung, die das für den Mann mit sich bringt.

  • Peter Brupacher

    Ich finde das Einfühlungsvermögen von Darja Rauber faszinierend. Sie entnimmt dem Text, der durch eine Journalistin verfasst ist, der die Worte eines Übersetzers wiedergibt, der wahrscheinlich zwischen Journalistin und Interviewten dolmetscht, wie es der Familie denn effektiv geht. korrekt?

    1. Die Transformation der ursprünglichen Aussagen durch die verschiedenen Kanäle ist wohl nicht von der Hand zu weisen, oder sind Sie wirklich der Meinung, dass das Interview 1:1 das wiedergibt, was die Damen von sich gegeben haben?

    2. Wie können Sie Einfühlungsvermögen entwickeln für Frauen, die in einer komplett anderen Kultur aufgewachsen sind? Sie drücken den interviewten Frauen ihre Werte, Ihren Glauben, Ihren “Stempel” auf und gehen davon aus, dass die Damen nach den gleichen Werten und Zielen streben wie Sie. Korrekt? Ist das wirklich Einfühlungsvermögen?

  • Sabine Graber

    sehen Sie sich zu diesem Thema den Film “Raise the Red Lantern” an. Polygamie funktioniert niemals.

  • Reisender

    Ein toller Kerl, der wütend wird, weil seine Frau die Wäsche nicht schön zusammen gelegt hat.
    Dieser Teil ist zum Verständnis genau so wichtig. Meine Meinung von diesen Machos, welche sich auf meinen Reisen gebildet hat, entspricht leider nicht der einger KomentatorInnen.  ich spreche nicht nur von Arabern, sondern auch von Südamerikaneren (aber nicht verallgemeinernd). Leider wurde nicht erwähnt, was der edle Herr zum Lebensunterhalt beiträgt. Und sicher , die Frauen haben die selben Rechte, sie dürfen Ja sagen, und sonst holt er sich eine Neue.
    Das Thema geht ja auch um die Qualität von Sex, aber dass der edle Herr vielleicht weiss, wie es sich anfühlt, wenn eine Frau einen Orgasmus hat, das wage ich zu bezweifeln!

  • marie

    also sie könnten es sich vorstellen, mit mind. 2 frauen, wovon eine todunglücklich ist und die situation zähneknirschend und auswegslos “schlucken” muss. und natürlich haben sie dann unter diesen umständen mit der frau auch noch sex, den sie als mann selbstverständlich einfordern.
    ein hoher preis für ihr verständnis von kompromissfähigkeit und familiensinn.

  • xyxyxy

    @Peter Brupacher – ihr Zynismus ist kaum zu ertragen:
    “falls sie nicht ….. ihre Kinder aufgeben will, muss sie sich “arrangieren”.

    Das ist die “Freiheit” von der sie reden.
    Ach was gäbe ich drum, sie müssten sich mit so einer Freiheit arrangieren.

  • Stefano Burger

    @ marie. Dass die eigene Frau todunglücklich ist und die Beziehung nur zähneknirschend akzeptiert, wünscht sich kein Mann. Das gilt sowohl für monogame als auch für polygame Beziehungen. Und dass reale Beziehungen nicht immer dem hohen Ideal entsprechen, und man den eigenen Partner ein Stück weit schlicht auch “akzeptieren” muss, ebenfalls. Sowohl in einer monogamen als auch in einer polygamen Beziehung muss man lernen, das eigene Glück mit demjenigen der Partnerin(nen) zu verknüpfen.

  • garon

    das ist wiedermal toll, alte traditionen und sitten als neu zu verkaufen und zu praisen gehört einfach in unsere mediengesteuerte kultur. das die meisten paare in einer zweierbeziehung schon probleme haben unterdrückt man einfach indem einfach der eine oder andere partner in der beziehung auch unterdrückt wird!

  • NB

    So fern er es sich leisten kann zwei Frauen und fünf Kinder zu unterhalten spricht in seine Religion nichts dagegen. Allerdings, ein alte Algerier hat mir damals in Ghadaia erzählt, ein Man der ein zweite Frau nimmt muss beide Frauen gleich behandeln und auch gleich beschenken. Er meinte dass, heutzutage die meisten Männer es gar nicht leisten könnten mehrere Frauen zu haben und fügte augenzwinkernt dazu, dass sie auch nicht das doppelte Ärger haben wollten.

  • xyxyxy

    @Brupacher – so reden die Wohlstandsbubis, die keine Ahnung haben von archaischen Gesellschaften.
    Ich kenne viele geschiedene in CH: Normalerweise gibt es gemeinsames Sorgerecht, regelmässige WE beim Vater, der mittlerweile schon eine neue Partnerin hat….  das ist überhaupt kein Vergleich, zu einer stigmatisierten “geschiedenen” in einer patriarchalischen Gesellschaft. 
    Aber ich weiss jetzt schon, dass sie das gar nicht wirklich interessiert. Mein Tipp: wandern sie doch einfach aus, in eine solche Kultur und leben sie da mal unter diesen Menschen ein paar Jährchen (nicht nur Ferien machen und etwas bla, bla austauschen).

  • Helvetia

    Finde es auch schrecklich, wie alle über diesen Pädophilen nur lobende Worte finden. Die erste Frau war gerade 15 und vermutlich auch gleich darauf schwanger. Das sind machomässige, patriarchische Verhältnisse wie zu Mohammeds Zeiten im 7. Jahrhundert, das Mädchen wollte damals mit 15 garantiert noch nicht heiraten. Wir reden hier über Zwangsheirat, Kindesmissbrauch und Frauenrechte, die im Islam mit Füssen getreten werden. Käme es zur Scheidung, müsste sie ihre Kinder beim Mann zurücklassen, so will es die Scharia.

  • Helvetia

    Alles ist zeitgemässer als der Islam und die Scharia. Für uns Frauen jedenfalls, für Männer ist er ein Paradies, vor und angeblich nach dem Tod. Wir haben noch im Mittelalter kleine Mädchen verheiratet und wurden “gott”seidank schlauer – im Iran wollen sie gerade die Ehe für 9-Jährige Mädchen neu legalisieren, finden Sie das etwa zeitgemäss?

  • Lucia Luce

    Wenn Rawans Familie ebenfalls dort leben würde, hätte er Rawan nicht einfach so Knall auf Fall mit der zweiten Frau konfrontiert! Was für eine Respektlosigkeit ihr & ihrer Familie gegenüber!

  • Marx

    Grundsätzlich sehe ich kein Problem mit einer polygamischen Lebensweise. Weder beim Modell ein Mann mit mehreren Frauen (Polygamie), noch beim Modell eine Frau mit mehreren Männern (Polyandrie). Ich bin mir sicher, dass es auch in Westeuropa Menschen gibt, die diese Beziehungsform ausleben. Obwohl ich es nicht für immer so haben wollte, muss ich zugeben, dass ich selber sowas (auf Zeit) auch ganz interessant fände. Ich fände es als Mann auch eine spannende, exotische Erfahrung, mit meiner Partnerin in einer polyandren Beziehung zu leben, wo sie noch einen zweiten Mann hätte. Wer weiss, vielleicht wäre das sogar ein turn-on oder beziehungstechnisch lehrreich. Der grosse Unterschied ist aber, dass solche Dinge meiner Meinung nach stets auf allseitigem Einverständnis beruhen müssen. Denn glücklich kann man gerade in solchen Beziehungen nur werden, wenn alle besonders viel Rücksicht nehmen und tolerant sind. Bei Wissam und seinen zwei Frauen ist das leider ganz anders. Obwohl sich die beiden Frauen “arrangiert” haben, scheinen sie nicht wirklich glücklich zu sein. Ausserdem ist es auch fraglich, ob man in einer polygamen Beziehung Kinder zeugen sollte. Wissam wirkt auf mich einfach wie ein selbstgerechter, eingebildeter Macho, der sich gerne Frauen als Sklavinnen hält.

  • Christian Huber

    Rawan soll sich einen weiteren Ehemann suchen, in der Wohnung einquartieren und ebenfalls heiraten: Das sollte kein Problem sein, “dazu gibt es keinen Grund”, Pascha Wissam braucht sich ja nur zu arrangieren mit dem Neuen.

  • Peter Brupacher

    interessant, wie Sie durch meine Beiträge auf meine Herkunft oder meine Erfahrungen schliessen können. Sie sollten nicht vorschnell Schlüsse ziehen, die nicht begründet sind. Ich kenne beide Welten sehr gut.

  • Peter Brupacher

    Für den Iran wird es wohl zeitgemäss sein, ansonsten würde es nicht in dieser Zeit stattfinden oder? Das das nicht in den Kram westlicher Kulturen passt ist plausibel, da sie sich “weiter” entwickelt hat. Westlicher Kulturimperialismus, der anderen Kulturen ihre Sichtweisen, Werte, etc. aufdrücken will, da sie so davon überzeugt sind, die Spitze der evolutionären Entwicklung zu repräsentieren.

    Ich bin keineswegs für die Verheiratung von Minderjährigen und erachte es ebenfalls aus westlichen Augen als unangemessen, trotzdem ist es nicht unser Recht solches Verhalten zu verurteilen.

  • Heinz

    was entsetzt sie marie? man soll ja nicht ueber einzelfaelle diskutieren, sondern was man grundsaetzlich von dieser lebensform haelt

  • tata

    Wir leben als Schweizer im Nahen Osten und hier ist es ganz üblich dass eine Wohnung oder auch Haus 3Zimmer hat. Da unsere Ansprüche höher sind (Wir brauchen ein Büro für unsere NGO und ein Zimmer für Kurzmitarbeiter) haben wir deshalb ein Zweifamilienhaus für uns gemietet. Man schläft tatsächlich auf Matratzen auf dem Boden, die man am Morgen wegräumt und in einer Ecke stapelt. Viel vom Alltag findet auch im Vorhof statt. Niemand muss sich deswegen schämen und die Kinder sind sicher nicht arm, es ist ganz normal.

  • il Cinico

    Das ganze passiert in einem Slum/Flüchingslager vor, also eine schon fast aussichtlose Lage, wo nicht nur die Ehe die Erwartungen der jungen Frauen nicht entsprechen wird, sondern wohl ihr ganzes Leben….  leider! 
    Die Familien der beiden Frauen hätten sicher andere Optionen vorgezogen, aber gab sie wirklich?  Oder war möglicherweise so eine Ehe das beste was aus Ihrer Lage zu tun war? Wir wissen es nicht!
    Die dritte Familie, die die Ehe nicht bewilligte zeigt dass ‘Wissam’  doch nicht das ‚Wünschmann‘ jeder Mädchenvater ist…..
    Und auch dort scheint so eine Familie nicht normal zu sein, also ich würde Herr ‘Wissam’ eher zu den Ausnahmen rechnen, wie es auch bei uns gibt: Männer die sich abhängige Frauen aus ärmeren Länder zu sich ziehen und ausbeuten.

  • eine frau

    man kann von polygamie halten was man will, aber mit diesen beiden frauen würde ich nie tauschen. da bekommst du aus heiterem himmel eine neue frau vor die nase gesetzt, mit der man sich nicht streiten darf und musst bei fehlverhalten mit einer dritten rechnen… der typ scheint mir ein unsicherer mensch (wer heiratet schon jemanden um eine andere eifersüchtig zu machen???), der seine komplexe mit frauen (und grosser kinderpoduktion) überdecken will. hierzulande würde er sich wahrscheinlich stattdessen einen ferrari kaufen, aber davon gibts im flüchtlingslager leider keine. arme frauen…

  • Marx

    Westliche Standards sind nicht überall Standard. Ich lebe in Ostasien und hier schlafen die Menschen auf dünnen Mättchen oder auf einer Steppdecke auf dem Holzboden (unabhängig von Alter oder sozialem Status). Klingt unbequem, hier schwört man aber drauf – es sei angeblich sehr gut den Rücken. Viele ältere Menschen weigern sich sogar, Betten zu benutzen. Und auch die Apartments/Zimmer sind hier einiges kleiner, als in Europa. Hinzu kommt, dass Privatsphäre nicht in allen Kulturen so hoch gewertet wird, wie in Westeuropa. Es mag für uns also unangenehm klingen, doch wenn man zusammenrückt, geht es durchaus.
    Doch was mich an feurigen Kommentaren wie den deinen in Bezug auf die Polygamie doch Wunder nimmt: Hast du vor allem mit dem Fakt ein Problem, dass keine Gleichberechtigung herrscht unter den Geschlechtern (sprich, dass es den Frauen nicht erlaubt ist, mehrere Männer zu haben), oder hast du ein generelles Problem mit der Polygamie? Denn während ich Ersteres sehr gut verstehen könnte, könnte man beim zweiten tatsächlich den Einwand von @tata machen, dass wir im Westen letztendlich auch eine Art Polygamie leben – einfach eine Serielle. Es gibt ja viele Frauen und Männer, die eifersüchtig werden, wenn sie über die Vergangenheit ihres Partners bzw. ihrer Partnerin nachdenken… all die Freunde/Innen, Affairen, ONS etc., die er/sie vielleicht schon hatte. Im Grunde ist diese Eifersucht ja nicht wirklich anders als die Eifersucht, die man bei einer gleichzeitigen Polygamie durchlebt.

  • Vanessa

    Liebe Suzanne, dein kommentar ist wie jedes hier im forum diskusionswert. Dein text is 2-deutig. Ich verstehe was du zu erörtern versuchtest!

  • Vanessa

    Was fûr ein untergang aller frauen! Wahre liebe kann man nicht zwei mal teilen, scho garnicht ein trittes mal! Er habe vor noch eine 3. frau zu heiraten( wenn er gelangweilt ist? ) Was für eine unverschämtheit, respektlosigkeit, kein einziger richtigr gedanke! Tut mir leid,ich habe absolut kein verständnis für solche entscheidungen. Mein erkenntnis: Solche männer streben danach, mehrere frauen zu begatten! Wie stellt er sein sexleben vor? Montag: die R, im schlafzimmer, Di: die H, im wc sobald die andere frau ihre kindern in abhund sind??? Wir fraun sind ja nur toys, unsere einzige augabe, sex wann der mann es will- am besten supper sexstelle, haushalt-ein muss, kinder hüten-zwangshaft! Dieser A, hats bis heute nicht verstanden, was liebe beduetet, ist nicht einfach, das wort ist bewegend, tiefgründig und ist facettenreich… Dss ist weder leben noch liebe, für mich. Wahre liebe ist eine puuure passion… Ich kann allenfalls verstehen, wenn die oder sie keine leidenschaft haben- wie langweilig!

  • Andrea

    Ich habe überhaupt nichts gegen polyamore Beziehungen und habe diese Lebens-Liebesform auch während ein paar Jahren ausprobiert und -gelebt.  Wichtig scheint mir bei der Polygamie dasselbe Recht für sowohl für die Frau als auch für den Mann. Also, dass auch die Frau mit anderen Menschen (Männern und/oder Frauen) Sex haben darf. Im Bericht scheint mir dies nicht der Fall zu sein und die Lebenshaltung wird nur vom Mann vorgegeben.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass oft in polyamoren Beziehungen die eine oder andere Personen nicht ganz ehrlich zu ihren/seinen eigenen Gefühlen (insbesondere Eifersucht) stehen kann und diese verdrängt. So habe ich dies persönlich erlebt und heute bin ich froh, um diese Erfahrungen und Erkenntnisse die ich machen durfte und glücklich darüber, dass ich heute eine wunderbare Zweierbeziehung leben kann, in welcher ich überhaupt nichts missen muss.

  • tata

    Nähme mich wunder wie viele der Kommentatoren/ innen selber in einer seriellen Poligamie leben, während sie das Verhalten dieses Mannes als krankhaft bezeichnen. Im Westen funktionieren wir einfach linear, während es in andern Kulturen halt viel ganzheitlicher zugeht. Ich befürworte persönlich weder westliche noch östliche Poligamie.

  • Ora&lavora;

    Ach, bei uns gehen doch auch alle Männer fremd.

    Der Vorteil von unserem System ist, dass die Frau nicht mit der zweitfrau unter einem Dach leben muss, wenn sie nicht will. Der nachteil ist, dass sie in diesem Fall halt einfach rausgeschmissen wird, wenn es ihr nicht passt.

    Mein Vater ging ständig fremd, aber meine Mutter liess sich nicht scheiden. er hat zwei Aussereheliche Kinder von zwei verschiedenen Frauen. Mir wäre lieber gewesen, er hätte die Mutter des ersten Ausserehelichen Kindes polygam geheiratet und wir hätten alle friedlich zusammen gelebt, als dass er dann noch mit der Mutter des zweiten Ausserehelichen Kindes ein Verhältnis angefangen hat. Meiner Mutter wurde das zweite Aussereheliche Kind dann noch einmal pro Woche bei sich zu hause aufgezwungen, und alle mussten so tun, als sei es die natürlichste Sache der welt, dass auch die ausserehelichen Kinder zur Familie gehören, egal ob sie einem sympathisch sind oder nicht. Denn schliesslich können die armen Kinderlein ja nichts dafür, also darf man nicht so gemein sein.

  • Ora&lavora;

    Das ist ein Mann, von dem man sich besser fern hält, egal ob als Erst- oder zweitfrau. Offensichtlich ist er unbeherrscht und behält sich das Recht vor, in seinem haus herumzuschreien (auch zu schlagen?). Untreu ist er auch. Auf die Gefühle seiner Frau oder Frauen nimmt er auch keine Rücksicht, Und am Schluss stellt sich heraus, dass er seine erste Frau nie geliebt hat, sondern sie nur geheiratet hat, um eine andere eifersüchtig zu machen, die ihn aus gutem Grund dankend abgelehnt hat.

    Offensichtlich ist er nicht nur in meinen Augen Abschaum, sondern auch in den Augen seiner Nachbarn. hat also gar nicht so viel mit Kultur zu tun. Abschaum bleibt Abschaum.

  • Urs

    Alles legitim, Auf jeden Fall. Aber das passt sicher nicht in die Aufmerksamkeitsansprüche gewisser Frauen und Männer und auch jemand anders exklusiv für sich zu beanspruchen.
    Diese exklusiven Rechte sind ja nicht natürlich und doch entspringt die Eifersucht aus einem Bedürfnis heraus nicht allein gelassen zu werden. Solange es allen im grossen ganzen gut geht… Warum nicht?
    Bei mehr als 50% Scheidungsraten können wir am Ende gar nichts besser… Nicht wirklich. Wir müssen lernen wie es besser geht… nicht die Menschen anderswo.

  • Suzanne

    Das ist eine absolute Schweinerei. Ich glaube nicht das sie glücklich sind. Das ist überhaupt nicht vernünftig gedacht. Hallo? Wir sind im 21. Jahrhundert. Und sorry, in einer 3-Zimmer-Wohnung, ich frage mich wie sie so atmen können, endweder haben sie viele Better gekauft oder sie schlafen am Boden oder wie? Ich denke nur, arme Kinder. Ich würde mich schämen so leben zu müssen.

  • Willy

    Das stimmt leider was sie sagen (eine Frau)Das kann gar nicht gut gehen oder die ein akzeptiert das der Beischlaf abgewechselt wird.Kann ich mir bei einer normalen Frau nicht vorstellen das sie das akzeptiert.Oder sie ist blöd.

  • Marie

    Wieso ist hier immer nur von Männern die Rede, die mehrer Frauen heiraten dürfen? Wieso sollten nicht auch Frauen mehrere Männer heiraten dürfen?? Bevor man hier überhaupt über Vor- und Nachteile der Polygamie diskutiert, sollte zuerst einmal geklärt werden, wie das gehen soll, wenn z.B. eine Frau schon mit einem Mann verheiratet ist, aber noch einen zweiten Mann haben möchte, der aber schon mit einer anderen Frau verheiratet ist?

  • iri

    Ich frage mich, warum muss man sich den immer in fremde Kulturen einmischen?
    ich denke dass wir uns einmal um den eigenen Mist kümmern sollten…..

  • zeller rolf

    @Marie, bin über einen Artikel in der BAZ, den ich kommentieren wollte, hier gelandet. Beim Lesen der anderen Voten und vorab Ihre Bemerkung, sind für mich sehr aufschlussreich. Sie und vermutlich die meisten hier, sehen die Sache wie meine Generation damals nach Erfindung der “Pille”. Zu unserer Zeit war es aber die neue Freiheit oder Wegfall der Angst vor Schwangerschaft, welche nun auch Frauen einiges ermöglichte. Nur das Beispiel aus Beirut hat mit all dem gar nichts zu tun. Hier geht es um Religion die solches erlaubt und durch die Zuwanderung bei uns eben auch aktuell wird. Die Wünsche der Frauen sind dort aber sicher kein Thema. Lesen Sie meinen Beitrag einmal aus dieser Optik.

  • rolf zeller

    Warum aus Beirut berichten, in Deutschland geht dies immer mehr “halboffiziell”.Eine Frau anmelden und die Zweite meldet sich als alleinerziehende Mutter in Harz 4 an.Dies füllt dann die gemeinsame Kasse zusätzlich und besser. Wie dies hier läuft, wird vermutlich unter dem Deckel gehalten. Auch unsere Auswanderer lebten und leben heute noch vielfach,wie in der alten Heimat üblich, wenn es finaziell möglich wird! Jede Diskussion verfolgt ja einen Grund, darum wird man eines Tages auch solches bei uns als vom Menschenrecht geschützt,tolerieren müssen!

  • Vanessa

    Liebe Marie, über dieses thema “eine frau -mehrere männer” würde ich zu gerne lesen und schrieben! *hihi* seien wir ehrlich, als ganzes betrachtet weltweit können oder sind männer arschlôcher! Ich weiss, dass es zuunrecht ist, alle männer in einer schublade zu stecken, dies ist nicht ganz fair. Ich beziehe mich azf das ganze, meiner rede. Ich hatte mal eine beziehung mit 2 männern! Ich wusste, bei Mann D hatte er beziehungsprobleme, hat bereits während wir zusammen waren dennoch nebst dem eine geliebte. Ich wusste was auf mich zu kam. ich war ja die single frau, ich bin nicht verbunden. Bei mann B erfuhr ich am ende meiner 3/(5)- beziehung, dass er verheiratet ist…

  • huh?

    Ich frage mich wozu diesen Meinungsportal überhaupt gibt, wenn man angezickt wird bei ehrlichen Meinungen, schliesslich leben wir in ein Land wo man frei die eigene Meinung äussern kann -.-

  • Sybille Brini

    Soweit ich weiss, muss ein Mann laut Koran finanziell in der Lage sein, mehrere Frauen zu heiraten und deren Kinder zu ernähren. Wie Herr Wissam das tut, wird in dem Artikel wohlweislich verschwiegen. Hilfsgelder? Das Modell wird ja auch in Sozialstaaten gerne praktiziert, wo eine vollverschleierte tugendhafte Frau 8 Kinder bekommt, von denen sie nicht weiss, wer der Vater ist und deshalb vom Staat unterstützt werden muss.
    Im Übrigen sagt Wissam, dass die anderen Männer ihn wegen seiner Vielweiberei verhöhnen, vielleicht zu Recht.  Irgendwie ist er ja ein armes Würstchen.

  • Sybille Brini

    mit welcher Gedankenakrobatik Sie darauf kommen, dass nicht-lineare Polygamie “ganzheitlicher” ist, erschliesst mir beim besten Willen nicht. Ich glaube kaum, dass diese den Bedürfnissen des Menschen nach Ganzheitlichkeit mehr entgegen kommt als verschiedene Beziehungen hintereinander. Die meisten Frauen in den muslimischen Ländern sind abhängig, sehen nichts von der Welt, sind eingesperrt, entrechtet, bevormundet, mit zuvielen Kindern behängt und im Alter oft verbittert und böse.

  • chrissy

    Wir können es nicht besser, aber es ist unser freier Wille und die Polygamie funktioniert nur, weil Frauen unterdrückt werden, sie keine eigene Meinung haben dürfen und schon gar keine Bedürfnisse. Nur damit sich so ein kleines Männchen wie ein König fühlen kann.

  • chrissy

    du sprichst mir aus der Seele.
    Der Typ produziert mit krankem Hirn ein Dorf als Lebensphilosophie und die Kinder sind auch schon vergiftet. Zwei Frauen im Haus und nicht mal die KInder können sie als eigene Persönlichkeiten sehen ?

  • Elli Lüscher.

    Und die Uno zahlt. So kann man sich Kinder leisten und zwei   Frauen, man ist schliesslich Flüchtling. Diesen Bericht gab es schon einmal.

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