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Wie wird ein Morgenmuffel zum Morgenmenschen?

Wie schön es wäre, wenn sich Produktivität mit dem Weckerklingeln anknipsen lassen würde. Geht alles!

Von Annett Altvater

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Früh aufstehen ist das eine, das andere ist es, nach dem Weckerklingeln in die Gänge zu kommen. Wäre doch prima, wenn man grad genügend Energie aufbringen kann, um noch schnell Staub zu wischen oder die Wäsche zu bügeln oder sonst etwas zu erledigen, worauf man nach der Arbeit erst Recht keine Lust mehr hat.

Wie kommen wir also in Schwung?

– Licht: Was gegen Depressionen hilft, kann bei Morgenmuffeln nicht verkehrt sein. Wer sich morgens erst einmal eine halbe Stunde einer privaten Lichttherapie unterzieht, soll leichter wach werden. Die Sonne tuts natürlich auch – aber die scheint ja leider nicht immer.

– Sport: Es muss nicht gleich das komplette Tracey Anderson-Programm sein. Ein bisschen Strampeln auf dem Stepper oder Gassi gehen mit dem Hund sind ideal, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

– Regelmässigkeit: Der eine braucht neun Stunden Schlaf, die andere nur fünf. Das Schlafbedürfnis ist bei jeder und jedem unterschiedlich, und leider ist dagegen kein Kraut gewachsen. Sich dagegen zu wehren, bringt nichts. Am meisten bringt es, den Schlafrhythmus so gleichmässig wie möglich zu gestalten. Also immer zur gleichen Zeit ins Bett und zur gleichen Zeit aus den Federn. Denn wer sich mal um 22 Uhr und mal um 1 Uhr nachts in die Kissen kuschelt, befindet sich beim Weckerklingeln jeweils in unterschiedlichen Schlafphasen. Pech, wenn der Schlaf gerade besonders tief und fest ist, dann fühlt man sich nämlich garantiert wie gerädert.

– Frühstück: Marmeladenbrote, Schoggigipfeli und Vanillestangen sind lecker, enthalten aber auch viel Zucker. Das kann dazu führen, dass die Aufmerksamkeit nach ein bis zwei Stunden im Keller ist, weil der Spiegel wieder fällt. Besser sind Ballaststoffe, etwa eine Portion Haferflocken.

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