Clack

Wo bleibt die gute Laune?

2,4 Millionen Menschen können nicht irren: Arbeit ist ein Synonym für schlechte Laune.

Von Clack-Team

Twittern

Wir stehen morgens auf, sondern den ersten fröhlichen Tweet ab, gehen ins Büro oder wo wir eben so arbeiten und schon geht der Stress los. Der Job regt uns auf, die Stimmung erreicht den Tiefpunkt, bevor wir den ersten Kaffee getrunken haben.

Die Gründe dafür mögen so unterschiedlich sein wie die 2,4 Millionen untersuchten Personen aus 84 Ländern. Eine stattliche, perfekt heterogene Gruppe für eine Untersuchung? Oh ja, Twitter machts möglich.

Musste man sich früher auf ein paar Versuchspersonen verlassen, um herauszufinden, welche Faktoren die Stimmung beeinflussen, eröffnet Sociel Media den Forschern ganz neue Möglichkeiten. Forscher von der Cornell University scannten die Tweets von vielen, vielen Menschen und untersuchten die verwendeten Wörter.

Sie stellten fest, dass zweimal am Tag positive Tweets abgesondert werden, nämlich früh morgens und spät am Abend, durch alle Kulturen und Länder. Was auch bedeutet, dass Twitterer keine Morgenmuffel sind, ganz im Gegenteil. Allerdings hat es sich mit der guten Laune, sobald der Arbeitstag beginnt.

Was uns zum Fazit führt, dass die Menschheit ungern arbeitet oder von unhöflichen Chefs drangsaliert wird oder zu viel/zu wenig zu tun hat. Ist keine schöne Erkenntnis, das nun nicht gerade. Es ist aber ein Trost, dass es allen gleich geht, egal ob Schweizer, Ägypterin oder Kubaner. Und dass wir uns auf Twitter alle gegenseitig verbal auf die Schulter klopfen können und sagen: Geht auch vorbei.

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