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Heilung von der Profilneurose

Es gibt viele gute Gründe, sich bei Facebook zu löschen. Clack-Autorin Clara Ott reichte eine einfache Erkenntnis: Ihre Online-Identität war eine einzige Lüge.

Von Clara Ott

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Der Grund, wieso mich Facebook nach fünfeinhalb Jahren Hassliebe nicht unglücklich gemacht hat, ist schnell erklärt. Je mehr über die Jahre an Neuerungen dazu, desto mehr nutzte ich Facebook für das Polieren und Streicheln meines Egos. Ich wollte gefallen, habe mich verbogen, war nicht authentisch. Ich gebe zu, dass ich meistens nur darauf fixiert war, wie meine Fotos, meine Meinung und mein Lebenswandel ankamen. Ich bemühte mich um kluge Statusmeldungen, bearbeitete meine Profilbilder oder likte offiziell Musik, Magazine oder Cafés, die angesagt waren, aber nicht zu meinem Alltag gehörten.

Neben meiner Imagebildung beobachtete ich mein soziales Umfeld genau. War neidisch auf Urlaube und Events, verfolgte Diskussionen und Check-Ins. Über die Jahre und dank Smartphones wurde es immer normaler zu sehen, wer gerade online war. Nicht die Möglichkeiten der Online-Kontrolle terrorisierten uns, sondern führten zu eine stressigen Umgang. Wer immer alles mitbekommt will eben auch immer alles wissen. Ich wurde nervös, meine Freunde waren unruhig und Facebook trieb mich immer mehr in den Wahnsinn. Im Café lagen wie selbstverständlich die Telefone auf dem Tisch und Chat-Programme wie Whatsapp verlangten sekundenschnelle Antworten. Das gefiel mir immer weniger. Im Grunde ist keiner meiner Freunde niemals mehr offline. Wir verlernten das bewusste Offline leben. Ich entschied, mich bei Whatsapp, aber vor allem bei Facebook zu löschen. Denn ein eingeschränkter Umgang war nicht möglich, auch, wenn ich mich bemühte, mal drei Stunden nicht bei Facebook zu gucken, was gerade passierte.

Wenn das Ego online ist

Neben des unruhigen Stressfaktors merkte ich bei mir aber vor allem eins. Von Beginn an liess ich zu, dass sich mein Ego bei Facebook austoben konnte. Der unsichere Teil meiner Persönlichkeit fand online Bestätigung, weckte Neid, erntete Bewunderung und Aufmerksamkeit. Facebook ist dafür die ideale Spielwiese für Menschen die Offline mit Selbstzweifeln hadern. Allerdings bekam ich immer mehr mit, wie mein Ego meine Freunde nervte. Durch ständiges Posten viel zu intimer Dinge, durch geschönte Profilbilder oder besserwisserische Statusmeldungen. Ich ahnte immer mehr, dass mein Offline-Ich und mein Online-Ego sich voneinander entfernten. Wie vor zwei Jahren, als mein Ego der Ehrgeiz packte und es sich in den Kopf gesetzt hatte anhand von Facebook rauszufinden, wie viele Menschen ich kannte. Nach 1253 war die Grenze erreicht und mein Ich vollends von der hereinbrechenden Kommunikation überfordert. Es dauerte Tage, meine Facebook-Freunde wieder auf eine Zahl um die Hundert zu reduzieren. Doch das war eine unglaubliche Erleichterung. Für mich, denn mein Ego zuckte bei jeder Löschung ein wenig zusammen.

Wer steckt hinter unserem Facebook-Profil?

Ich merkte, wie ich nicht nur unruhiger wurde, sondern der Unterschied zwischen meinem Ich und meinem Facebook-Ego immer gravierender spür- und sichtbar wurde. Für mich, aber vor allem für meine engen, realen Freunde. «Tolles Profilfoto übrigens, aber hab dich gar nicht erkannt», war eine typische Reaktion. «Clara, versteh mich nicht falsch. Ich mag dich, aber bei Facebook nervst du tierisch. Mittlerweile mache ich mir fast sorgen, wenn du mal einen Tag nicht dein Profilfoto änderst und dieses Denken macht mich verrückt. Bitte, hör damit auf.» Dieses Geständnis brachte mich letztendlich noch mehr dazu, über ein Löschen nachzudenken. Ich wollte nicht mehr nerven, vortäuschen oder beeindrucken. Und vor allem wollte ich meinem Ego keine Bühne mehr bieten. Ich versuchte «Facebook-Urlaub», wo ich per Statusmeldung ankündigte, dass ich nun offline sei und nur per Mail erreichbar.“ Meistens interessierte das kaum, niemand nahm es ernst. Schließlich war klar, dass ich in ein paar Tagen zurückkehren würde. Bis dahin posteten andere genug.

Internationale Beziehungen via Facebook

Dabei sind mir durchaus die Vorteile bewusst, die Facebook bietet, wenn man sein Ego im Griff hat. «Ich habe mich gerade bei Facebook gelöscht», verkündete ich in den vergangenen Wochen stolz. Ein Freund zeigte vollkommenes Unverständnis. «Häh, wieso?»  Er kapierte es nicht, denn er brauche Facebook, schliesslich habe er  Freunde und Bekannte auf der ganzen Welt verteilt. Andere Reaktionen bestätigen mir, dass meine Freunde mein Ego nicht vermissen. «Ach, du hast dich gelöscht? Ist mir nicht aufgefallen», gestand mir ein Freund. Erst war mein Ego gekränkt. Wie, es war ihm nicht aufgefallen? Aber ich warf ihm nichts vor. Schliesslich befinde ich mich ja auf dem Weg der Offline-Erkenntnis. Und während dieser Mann mir erklärte, dass er mich aus Genervtheit schon vor Monaten aus seinen «Engen Freunden» geworfen habe, kapierte ich es wirklich. Unser Facebook-Ich ist eben nicht identisch mit unserem Hier und Jetzt-Ich. Wir befinden uns im Moment und müssen uns auf unsere Schlagfertigkeit, Klugheit, unsere Aura und reale Empathie besinnen. Ihn virtuell anzustupsen, parallel mit einem «gefällt mir» unter seinem Foto Eindruck zu schinden oder schnell mein eigenes Profilfoto ändern, all das funktioniert in einer Bar eben nicht. «Mir ist egal, was du bei Facebook machst. Ich freu mich, dich zu sehen. Und jetzt erzähl mal, wie s dir ohne Facebook so geht.» Mein Ego verspürt seit zwei Monaten kein Verlangen mehr, sich online auszutoben, schliesslich kann man sich den Facebook-Leitspruch auch prima wunderbar auch offline einverleiben: «Verbinde dich mit den Menschen in deinem Leben und lass sie teilhaben.»

Clara Ott, 33 Jahre, lebt als freie Journalistinund Romanautorin in Berlin. Sie schreibt neben Clack.ch für verschiedene Frauenmagazineund veröffentlichte 2012 ihren Debütroman «Aufrüschbar», in dem die Protagonistin Lotte erklärte Facebook-Gegnerin ist.

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Kommentare

  • Tomas

    Facebook macht nur das sichtbar, wie man auch sonst so ist.

  • Rita

    Wenn das nicht bewusst übertrieben und überspitzt dargestellt wurde, dann habe ich eher das Gefühl, dass Clara Ott auch ohne Facebook ein ganz ernstes Problem hat mit ihrem Selbstwertgefühl. Dafür kann auch Facebook nichts.

  • Lea

    FB ist cool wenn man richtig damit umgehen kann…. Ich brauche es hauptsächlich für meine Cousinnen und Cousins in Asien und all die internationalen Freunde die ich im Sprachaustausch gewonnen habe. Und auch für Veranstaltungen wie Konzerte oder Festivals… Aber sobald man andauernd das Foto wechseln muss oder sich bei der Statusmeldung so anstrengt wie andere an der Deutschmaturaprüfung läuft etwas ganz ganz falsch!

  • Mi

    Bin teilweise mit Ihnen einverstanden. Aber es geht eben vielen so und es ist ziemlich mutig, einfach mal dazu zu stehen, dass man sein Selbstwertgefühl durch Facebook zu verbessern versuchte. Gegen Ihre Äusserung spricht, dass Frau Ott Ihr Profil endgültig gelöscht hat und völlig frei und ehrlich darüber berichten kann, wie ihr Facebookgebrauch etwas entgleist ist. Wie gesagt, es geht vielen so und ein ernstes Problem mit dem Selbstwertgefühl haben vor allem die, die sich das nicht eingestehen wollen oder Ereignisse aus dem Social Media direkt ins reale Leben übertragen: “Warum hast du mich gelöscht? Hab’ ich etwas falsch gemacht?” Nein, aber wir haben in den letzten fünf Jahren vielleicht zwei Sätze gewechselt.

    Ich persönlich finde Facebook, Whatsapp und Co grossartige Erfindungen! Nur braucht die Menschheit vielleicht etwas Zeit, um den angemessenen Umgang mit all den Neuerungen zu lernen. Vor allem, seit es Smartphones gibt und wir durch die ewige Erreichbarkeit uns 24 Stunden unter Druck setzt. Das grösste Problem von Facebook ist meines Erachtens, dass sein Gründer nichts von Privatsphäre hält und diese auch mitnichten schützen will. Und seien wir realistisch, kein Mensch will, dass jeder beliebige Social Media Benutzer oder zufälliger Passant auf der Strasse alles weiss. Würden Sie zum Beispiel ein Beratungsgespräch mit Ihrer Frauenärztin offen und hörbar im vollen Zug führen? Oder Ihren Freund ins Büro einladen, um mit ihm Ihre Zukunft vor Ihren Mitarbeitern zu besprechen? Natürlich nicht, denn das wäre unpassend. Jetzt müssen wir die jahrelange Erfahrung, die wir im direkten Umgang mit anderen und damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Regeln wohl nur noch irgendwie auf die neuen Kommunikationsmittel übertragen. Oder eben einfach abwarten, bis sich die gesellschaftliche Norm 2.0 von selbst entwickelt.

  • Sandro

    Sonderbar, dieser Gedanke. Ich finde es mutig, dass Frau Ott an ihrem Beispiel die Problematik aufzeigt. Und dafür gebührt ihr ein Kompliment.  Ganz abgesehen davon ist der Text amüsant geschrieben.

  • Clara

    Natürlich ist es etwas überspitzt, aber Sie haben trotzdem völlig recht mit Ihrer Vermutung bezüglich meines Selbstwertgefühls.

    Daher habe ich ja auch geschrieben, dass Facebook für Menschen (wie mich) mit unsicherem Ego eher nicht geeignet ist.

  • Pierre

    Wen interessiert´s wenn jemand seinen FB-Profil löscht? Das ist so interessant, wie ein umgefallener Sack Reis in Asien…

  • Clara

    Danke smile

  • arnold

    Clara, zieh die Hosen wieder hoch.

  • Gerber André

    Bitte, bitte! Schon auf den Fotos haben Sie etwas, was viele nicht haben, nämlich Ausstrahlung!

  • Samuel

    Teile ich sehr Ihre Position, ich hätte gar keine Zeit für Facebook, da bewegen mich weit wichtigere Themen und neben diesen möchte man auch etwas Privatsphäre haben, die heutzutage aufgrund solcher Technikirrtümer für Aufmerksamkeitsdefiziäte wie Facebook immer kostbarer wird.

  • André Gerber

    Und Natürlichkeit! Aber jetzt höre ich auf, vielleicht wird Ihnen das sonst unangenehm……

  • sunshine

    Grossartiger Artikel!

  • Marcel

    dieser Artikel macht Sie noch sympatischer als Sie auf dem Foto schon wirken… Ich stimme Ihnen vollkommen zu, geniessen Sie Ihr neues “reales” Lebensgefühl ohne Facebook/Whattsapp. Ich habe mich übrigens vor 2 Jahren schon von Facebook “getrennt” und bin glücklicher und zufriedener als je zuvor. Grüsse aus Graubünden

  • Wohli

    Ganz offensichtlich ist nicht Facebook das Problem sondern Ihre mangelnde Kompetenz damit umzugehen.  Wer in seinem Offline-Leben nicht klar kommt, sollte nicht den Fehler machen, Facebook dafür die Schuld zu geben.

  • Alex

    /sign = was Wohli sagt

  • André Gerber

    Ausgesprochen hübsch, Frau Clara Ott, und sehr selbsteinsichtiger Artikel!

  • Sarah

    Kritische Kommentare werden also geblockt?

  • Elvezio Schweizer

    Arme Clara Ott: jetzt muss sie halt ihre Profilneurose offline ausleben – aber leider ist wohl kaum jemand in der realen Welt an ihren pubertären Ergüssen interessiert!

  • Clara

    Doch doch, meine pubertären Ergüsse interessieren! Meine ca.30 Freunde und meine Familie.
    Und für’s Romanschreiben eignen sich Profilneurosen übrigens sogar auch noch!

    Alles Liebe!
    Clara Off

  • Clara

    Ach, kommen Sie. Neuerdings wird in China sogar getwittert, wenn wieder einer einen Sack Reis umgeworfen hat.

    Und geben Sie zu: mit Sicherheit haben Sie heute noch weit uninterassantere Sachen als diesen Text gelesen.

    Langweilige Facebookposts oder die Wettervorhersage.

  • Clara

    Eben nicht!

    wink

  • Franziska

    Ich habe beim Artikel grad festgestellt, dass meine knapp 20 Jahre mehr Leben einen grossen Unterschied mit dem Umgang mit Facebook und Smartphones mit sich bringt.

    Es käme mir nicht in der Sinn, wenn ich mit Freunden zusammen sitze, mein iPhone auf dem Tisch liegen zu lassen und ich merke, dass es mich stört, wenn jemand das tut und dauernd einen Teil seiner Aufmerksamkeit dem Teil schenkt. Das finde ich überaus unhöflich.

    Mein Facebook Auftritt hat keinen direkten Einfluss auf mein Selbstwertgefühl und ich wüsste nicht, weshalb ich etwas liken sollte, das mir nicht gefällt.

    Ist das eine Generationensache?

  • Mark

    Ich glaube schon. Zudem schaut es so aus, dass sich der Mensch den technischen Fähigkeiten anpasst und nicht umgekehrt. Das Internet bietet vielfältige Moglichkeiten, sich zu produzieren und das scheint mir schwer im Trend. Aber im Gegenzug bin ich auch immer wieder erstaunt, wie gewahr junge Menschen sein können.
    @clara – guter Artikel und Hochachtung vor der Offenheit

  • Dave SC

    Kann Clara absolut verstehen. Habe meinen Facebook-Account auch erst gerade vor 1 Monat gelöscht und fühle mich seitdem viel besser smile.

  • Basti

    Hah, am schönsten finde ich ja den “gefällt mir” Knopf unter dem Artikel wink

    Aber Spaß bei Seite. Ich finde es ist ein sehr ehrlicher und wahrer Bericht und wünsche mir, das es alles so auch stimmt und nicht nur der journalistischen Freiheit entsprungen ist. Es wäre auch sehr schön, wenn die Facebook Jünger (denn es ist eher eine Religion, als ein nützliches Werkzeug) für einen Moment über das geschriebene nachdenken und auf sich selbst reflektieren. Und vielleicht stellen dann doch einige fest, das man das alles gar nicht braucht und man sich viel zu abhängig von diesem Monolithen gemacht hat.

    Ich selbst habe kein Account bei Fratzenbuch (sorry Facebook), noch nie einen gehabt und habe es auch nicht vor. Nicht, weil ich es hasse, vielleicht weil ich es nicht verstehe, oder besser, weil sich mir der Nutzen daraus nicht erschließt. Wenn ich jemandem etwas mitteilen möchte, schicke ich ihm eine Mail (nein, ich bin nicht so altmodisch noch Briefe zu verschicken), wenn es dringend ist, rufe ich an. Was bringt mir dieses System also? Mein, wie Du so schön geschrieben hast, Ego darzustellen? Und Bilder vom Urlaub zeige ich viel lieber persönlich. Oder mit anderen “meine kleine Farm” spielen? OMG

    Aber vielleicht bin ich auch mit 34 Jahren einfach zu alt dafür, denn technikfeindlich bin ich eher nicht, ganz im Gegenteil. Dein Artikel hat mich jedenfalls sehr gefreut und den angesprochenen Roman werde ich auf meine “musst Du noch lesen Liste” setzen. ich hoffe, es gibt ihn auch als eBook.

  • WernerDD

    Ich bin 9 Jahre älter als Frau Ott und konnte bis heute keinen wirklichen Sinn in Facebook erkennen. Meine Tochter nutzt es, ist 17 und sieht aktuell bereits ein, dass es mehr oder weniger dümmlicher Zeitraub ist.

    Das Argument der Pflege “internationaler” Beziehungen zieht IMHO nicht, schließlich unterhalte ich auch ohne Facebook Kontakte in zig Länder.

    Als ExDDRler habe ich aber wahrscheinlich sowieso eine Aversion gegen eine sich selbst organisierende Staatssicherheit. Schließlich geht es für meinen Geschmack keinen was an, wer mit wem über was plaudert und wer mit dem in Kontakt steht. Facebook & Co. wären IMHO der feuchte Traum des Erich Mielke gewesen und die Masse der Konsumenten geht diesem Müll auch noch auf den Leim. Anschließend installieren die dann für ihre Browser Anonymizer und AntiTracking-PlugIns, um sicher bei Facebook ihre privaten Daten posten zu können. Irre Welt dümmlicher Konsumenten, die noch nicht begriffen haben, dass das Private das einzige ist, das einem wirklich niemand nehmend kann, so man es nicht postet.

  • Johannes

    Wer bei Fbook aktiv ist, gibt seine Persönlichkeit an eine riesige Computerdatenbank ab. Früher gab es Stämme, die lehnten Fotografie vollends ab, weil sie die Seele einfange. Fbook macht es jedenfalls weit realistischer, vollendeter und zunehmend perfektionierter. Doch meine Seele gehört zumindest mir, daher ist Fbook auch kein Thema.

  • Ihr Namschallenberger, Thomye

    Ich denke ihre profilneurose heilt sich nicht durch das löschen ihres facebook accounts.
    sie brauchen professionelle hilfe, wie man aus ihren zeilen entnehmen kann.
    richtiges umgehen mit (neuen) medien und eine portion bodenständigkeit fehlt ihnen, doch vielleicht sind sie auch, trotz selbstheilung von FB, immer noch in ihrer gefallsucht gefangen und müssen massenphänomene verteufeln und sich als überlegene intellektuelle öffentlich beweisen und solche leeren kolumnen schreiben.

  • Aylin

    Herr Schallenberger, wer nicht mal in der Lage ist, seinen Namen richtig in das vorgegebene Feld zu schreiben sollte sich mit Kommentaren über anderer Leute Medienfähigkeit vielleicht zurückhalten. Ob die Kolumne “leer” (ihr mangelnder Wortschatz?) ist, ist Ansichtssache. Aber wissen sie was? Beim Schreibstil der Autorin habe ich wenigstens nicht das Bedürfnis, den Rotstift zu zücken.

  • Clara

    Autoren wie Schriftsteller neigen ja zu Egozentrik, ansonsten wären Sie keine Schreiber und würde annehmen, dass Ihre Sicht auf die Dinge, die Welt oder Massenphänomene irgendjemanden interessiert.

    Und wer seine Meinung sagt, der muss immer mit Kritik rechnen. Ich stehe dazu und bin offen für Kritik.

    Danke für Meinung und ja, natürlich brauche ich professionelle Hilfe.

    Wie jeder Mensch.

  • Clara

    Aylin, Sie gehören zu den Guten.

    Danke smile

  • Heidi Merz

    Vielleicht. Ich war jedenfalls auch ziemlich befremdet über den Arteikel. Zwar bin ich kein Fan von FB, wegend er vielen Werbung. Aber mein Profil dort entspricht meinem realen Ich. Weder habe ich das Bedürfnis, mich zu profilieren, noch sehe ich einen Grund, in irgendeiner Weise “trendy” zu sein. Ich like, was mir gefällt, und ich bin mit den Menschen freundschaftlich verbunden, die ich auch im realen Leben mag. Es ist für mich effektiv die besten Möglichkeit, mit Bekannten in aller Welt gleichzeitig in losem Kontakt zu bleiben.

  • Vroni

    Gratuliere, Clara. Das einzige Vernünftige, was man auf Facebook machen kann, ist sein Profil endgültig löschen. Hab mich schon vor drei Jahren von FB befreit und nie bereut.

  • Andrea

    genau meine Meinung. Nur weil ein paar Menschen nicht mit FB umgehen können ist die Plattform noch lange nicht schlecht. Das Getue der Leute welche sich öffentlich outen den Account gelöscht zu haben und dabei noch erwarten, dass man stolz auf sie ist, gehen mir brutal auf den Kecks. Keine Sau interessierts ob ihr auf FB seid oder nicht….

  • Peter

    Gratulation! Bin seit4 Jahren weg von FB und habe noch keine Sekunde bereut. Selten hat mir ein Artikel mehr aus der Seele gesprochen. Alle wollen doch ein tapetenweisses Leben posten – huaah, wie authentisch *Ironie off*

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