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Was macht Heidi so?

Heidi Klum ist ungebrochen geschäftstüchtig. Neuster Clou: Sportschuhe und Parfum.

Von Annett Altvater

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Ein Model, das modelt – welche überholte Vorstellung. Models machen Fernsehen, sie machen neue Models und «Design». Heidi Klum ist in nichts so erfolgreich wie in der Selbstvermarktung. Bei ihrem Auftritt bei «Wetten dass…?» zog sie alle Blicke in einem schlafanzugartigen Zweiteiler auf sich. Vielleicht war das ein Sportdress, den sie sich von ihrem neuen Partner hatte zusammenflicken lassen. Denn Klum hängt sich neuerdings bei New Balance rein. Ihre Kollektion an Schuhen (Ja, Sportschuhe. So wie es vorher bei Birkenstock Hausschuhe waren.) und Bekleidung (gestreifte Seidenshirts, die an Umstandsmode erinnern) ist exklusiv auf www.amazon.com zu haben.

Weil ein Model, das anderen Models zeigt, wie man auf extrahohen Hacken über Laufstege schreitet, nicht nur flache Freizeittreter auf den Markt werfen kann, ohne sein Image zu verwässern, verkauft Heidi nun auch eine Reihe an 08/15-Pumps und Sandalen, die sie mit folgendem Argument anpreist: «Nur, weil ich eine Mutter bin, heisst das nicht, dass ich nicht noch immer sexy aussehen will.» Nachricht an alle anderen Mütter: Auch ihr könnt Hacken tragen, ihr müsst es nur wollen, denn ohne ist Sexiness unmöglich.

Frau muss nicht innovativ sein, um Geld zu verdienen. Geplant ist etwa auch ein Parfum. «Shine» soll im Herbst auf den Markt kommen und nach Birne, Mandarine, Maiglöckchen und rotem Pfeffer duften, und vor allem: teuer duften. Das, obwohl es kaum etwas kosten wird. Bravo Heidi. Und irgendwer kauft das Zeug natürlich auch.

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