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Verzerrte Wahrnehmung

Die Teilzeitprinzessin zeigt anhand eines sehr treffenden «Dove»-Werbevideos, wie sich Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung unterscheiden. Und dass Männer sich oft eher über- als unterschätzen.

Von Meret Steiger

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«Dove» hat mit ihrer «Real Beauty Campaign» Schlagzeilen gemacht, weil Frauen als Models auftraten, die nicht in Kleidergrösse 32 passen und auch sonst nicht dem klassischen Modelbild entsprechen. Jetzt hat das Körperpflege-Label eine neue Kampagne gestartet.

Ein Zeichner porträtiert Frauen, jeweils zuerst nach ihrer eigenen Beschreibung und danach gemäss der Beschreibung eines zufällig ausgewählten Fremden. Die Diskrepanzen zwischen den Zeichnungen könnten nicht grösser sein. Während die Frauen an sich selbst vor allem von Dingen Notiz nehmen, die ihnen gar nicht gefallen (zu breite Nase, zu schmale Lippen), konzentrieren sich die Fremden in der Regel auf Dinge, die ihnen an der Frau gefallen (schöne lange Haare, tolle Augen). Sie empfindet ihr Gesicht als rundlich, der Fremde beschreibt es als wunderbar herzförmig.

Hier das Video dazu:

Dass unsere Wahrnehmung von uns selbst in der Regel in irgendeine Richtung (nicht zwingend nur negativ!) verzerrt ist, ist ja nichts Neues. Und das bezieht sich auch nicht nur auf die Optik. Hat jemand von euch schon einmal seine Stimme auf Band gehört? Vielleicht auf der eigenen Combox? Als ich kürzlich meine Statements für den Shapewear-Beitrag auf TeleZüri hörte, war ich entsetzt. Spreche ich wirklich so?! Das klingt ja schrecklich! Und meine Lache. Jesses. Und zu allem Überfluss hat mein Umfeld mir auch noch bestätigt, dass ich tatsächlich genau so spreche. Immerhin: Sie finden es noch nicht mal schlimm.

Jetzt aber zurück zum Aussehen. Natürlich gibt es Menschen, die sich selbst viel toller finden, als sie eigentlich sind, klar. Aber häufiger ist es ja so, dass man ständig an sich selbst herummäkelt. Dabei gibt es objektiv gesehen gar nix zu jammern. Für diese verzerrte Wahrnehmung (die zum Beispiel auch Magersüchtige haben, welche sich mit knapp 40 Kilo immer noch zu fett finden) gibt es einen Namen: Dysmorphophobie. Wörtlich «Die Angst davor, missgestaltet zu sein». Vielleicht haben wir tatsächlich Reiterhosen, Dellen und zu kleine Brüste. Aber Dysmorphophobie macht, dass man diese in einem völlig irrationalen Verhältnis sieht und es immer und immer schlimmer wird. Die etwas breiteren Oberschenkel, die nicht ganz straffe Haut oder der kleine Busen mutieren von der harmlosen Problemzone zur wahnhaften Überzeugung, komplett missgestaltet zu sein. Nicht einfach nur ein kleiner Makel, nein, es wird zu einem Drama: Man verrennt sich derart in diesem falschen Bild, dass man sich vor anderen richtig fest schämt. Das man sich als Frau zum Beispiel nicht mehr vor einem Mann ausziehen will.

Dass ich hier von Reiterhosen und zu kleinen Brüsten und nicht von Bierbäuchen und zu kleinen Penissen rede, hat übrigens seinen Grund: Frauen neigen viel eher und viel häufiger zur Dysmorphophobie als Männer. Eindrückliches Beispiel dafür ist die TV-Sendung «Traumfrau gesucht». Die männlichen Restposten, die in ihrer Verzweiflung im Osten eine Frau suchen, kommen nämlich gar nicht erst auf die Idee, dass sie Restposten sind. Der dicke, ungepflegte Elvis hält sich für das grosse Los, genau wie Lustmolch Walther, der sich bei Gesprächen mit Frauen immer so gierig über die Lippen leckt. Auch glatzköpfig, knollennasig und bierbäuchig, findet sich einfach nur super. Über den vierten im Bunde, dessen Name ich verdrängt habe, will ich mich gar nicht erst auslassen. Nur kurz: Er hält sich selbst für so übertrieben scharf, dass eine Frau, die mehr als halb so alt ist wie er, schon gar nicht in Frage kommt. Und selbstverständlich müssten sich die (notabene sehr hübschen) Mädels eigentlich um ihn prügeln, so ein geiler Typ wie er ist.

Auf der einen Seite bemitleidet man solche Menschen, besonders wenn sie sich damit im TV zum Affen machen. Wenn sich eine Nullnummer im Brustton der Überzeugung als Hauptgewinn verkauft, dann möchte man sich schon beinahe fremdschämen. Auf der anderen Seite kommt bei mir auch ein bisschen Neid auf. Diese komplette und masslose Selbstüberschätzung macht einem das Leben auch leichter – schliesslich ist erwiesen, dass Menschen, die sich selbst attraktiv finden, auch von anderen eher als attraktiv bezeichnet werden. Man strahlt sowas ja aus. (Allerdings kann ich mir das bei den vier Vögeln in der Sendung nur sehr, sehr schwer vorstellen.)

Vielleicht sollte ich mir künftig Mantras ausdrucken und übers Bett hängen. «Reiterhose? Was für eine Reiterhose?» Oder «Kleine Brüste sind besonders schön, weil sie nicht hängen!». Und falls das nicht funktioniert, so kann man ja doch mal probieren, sich bei der Wahrnehmung auf Dinge zu konzentrieren, die einem eigentlich ganz gut gefallen. Ich finde übrigens meine Haare super! Und meine Taille erst! Das tröstet mich dann über den Rest hinweg. Und auch das Wissen, dass sich die Wahrnehmung nach Sympathie verändert. Menschen, die wir gerne mögen, werden in unseren Augen schöner. Menschen, die unsere Sympathie verlieren, verlieren oft auch an Attraktivität. Und somit zählen Gott sei Dank am Ende des Tages dann doch auch wieder innere Werte. So schön!

Meret Steiger, 21, Autorin, ist sowohl Mädchen als auch neugieriger Mensch und arbeitet zur Zeit bei Fernsehsender Tele Züri als Inputerin. Wenn sie nicht gerade in der Badewanne sitzt, ihre Schuhe zählt oder George Clooney anhimmelt, richtet sie ihren scharfen Blick und ihren Sinn für Humor auf die kleinen Alltäglichkeiten, mit denen sie sich herumschlagen muss.

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Teilzeitprinzessin


Kommentare

  • Tomas

    RB: sind sie sicher, dass sie auf meinen Kommentar antworten?

  • Tomas

    marie: man hat die Brigitte- Aktion beendet, weil eine schöne Frau auf dem Cover einfach ohne weiteres dazutun mehr verkauft, egal wie politisch korrekt oder falsch es wer findet. Menschen allgemein sind von der Schönheit fasziniert und für die Kundinnen der zahlreichen Frauenzeitschriften gilt es offensichtlich umso mehr.

    NSH: machen sie doch einen Aufschrei, am besten wäre eine Quote für Hässliche in der Werbung oder so.

  • mira

    Was sie sagen, ist alles schön und vorbildlich. Aber geht etwas an der Realität vorbei. Männer achten bei Frauen sehr stark auf das Aussehen. Eine schlecht-aussehende Frau hat viel geringere Chancen auf dem Partnermarkt, als ein schlecht-aussehender Mann. Natürlich kann Frau mit Ausstrahlung, Intelligenz, Witz, Status, Geld, etc punkten. Nur kommt es zu einem geringeren Masse beim durchschnittlichen Mann an…  Aufgrund dessen ist es nicht verwunderlich, dass gerade junge Frauen (=die sich noch nicht fortgepflanzt haben) sehr stark auf Äusserlichkeiten achten.

  • Tomas

    Wenn Männer nicht dazu neigen würden sich zu überschätzen, würde die Menschheit aussterben. Ist bloss Evolution, nicht schlimm wink

    Und kleine Brüste können wunderschön sein.

  • Nathalie Sassine-Hauptmann

    Was mich an der Kampagne stört, ist dass die Frauen alle hübsch (ganz objektiv), jung und weiss sind. Und dass die Skizzen (Selbsteinschätzung und Fremdsicht) nicht wirklich enorme Unterschiede aufweisen. Dass diese Frauen sich gar nicht so falsch einschätzen, ist sicherlich etwas gutes. Glaubwürdiger wäre aber gewesen, auch Frauen zu zeigen, die ein paar Kilos zu viel auf den Rippen haben, sehr klein sind, alt, faltig etc. Oder nicht?

  • Jorge

    Objektiv betrachtet, absolut – für die Botschaft der Werbung aber nicht wirklich zielführend.

  • marie

    richtig! am anfang war es bei der dove werbung ja auch so und die brigitte hat ein jahr lang solche frauen (auf der strasse angeworben) auch als models gezeigt (diese aktion war übrigens äusserst erfolgreich und stiess auf sehr positive resonanz). beides wurde eingestellt – kenne aber die gründe nicht. wäre interessant darüber näheres zu erfahren.
    aber ich finde es auch erschreckend, dass immer wie mehr frauen diese psychische störung entwickeln und es sind nicht nur junge frauen.

  • Réda Philippe El Arbi

    Hm, bei dieser Kampagne ist eine Frau schwarz und eine gemischtrassig. Die erste ist sicher über Vierzig und hat graumelierte Haare.

  • Nathalie Sassine-Hauptmann

    Aber hässlich ist keine! Und über vierzig ist nicht alt… wink Aber die Kampagne ist gut, keine Frage.

  • Reto B.

    Also sie wollen ihr Selbstwertgefühl aufpolieren, indem sie sich ständig einreden, dass ihre “Makel” gar nicht schlimm, gar nicht vorhanden sind? FAAAALSCH! Sie denken nicht mal drüber nach! So geht das. Es hat ihnen egal zu sein. Und wenn sie sich beim drüber nachdenken erwischen, dann haben sie sich nicht ernstzunehmen, da sie sowieso keine Einschätzung dazu haben, die annähernd realistisch ist. Achten sie auf ihre tollen Seiten! (So und jetzt im Ernst ihr Frauen, bei tollen Seiten habt ihr gleich wieder an Äusserlichkeiten gedacht… schon falsch, ich rede nicht von Aussehen) Dass ihr gute Kolleginnen seid, dass ihr intelligent, witzig, zuverlässig, zum Pferde stehlen etc. seid. Den meisten Männern ist doch auch klar, dass sie nicht wie Brad Pitt mit 20 aussehen. Es ist uns nur mehr oder weniger egal, da unsere Massstäbe nicht allzu sehr aufm Aussehen liegen. Wir beneiden eher den Typ mit nem guten Job, Haus, viel Knete und ner coolen Karre, vor allem wenn er eine tolle Frau hat.

  • Reto B.

    Wer auf Aussehen setzt, wird unglücklich – garantiert, der Zahn der Zeit schafft auch die besten.

  • marie

    Sehr schön formuliert, aber schwierig umzusetzen. Das braucht Zeit und erst mit der Zeit wird man gelassener.
    Persönlichkeit und Selbstbewusstsein entsteht durch Feedback eines Gegenübers. Deshalb ist es wichtig sich das oder die Gegenüber so zu wählen, dass Vertrauen entstehen kann. Meret ist erst Anf. 20. Aber ich schätze sie so ein, dass sie mit der Zeit sehr wohl ihre Gegenüber so auswählt, dass auch tiefe Vertrautheit und dadurch gesundes Selbstbewusstsein entstehen kann.
    Und Ihr Post tut sehr gut!

  • Ylene

    Der Grund für den Unterschied in der Bewertung könnte auch ganz einfach Höflichkeit auf beiden Seiten sein. Ich selber halte mich als Frau für weit überdurchschnittlich hübsch (auch anhand von Reaktionen von Männern), aber würde ich das so kommunizieren? Sicher nicht. Gegen aussen würde ich betreffend Ausehen auf Understatement setzen, schliesslich möchte ich wegen so was nicht als überheblich und selbstverliebt rüberkommen. Gleichzeitig beurteile ich andere Menschen grundsätzlich eher wohlwollend – dies auch aus Höflichkeit. Ich denke, das machen sehr viele Leute genau gleich. Und voilà, da haben wir die Differenz.

  • Ylene

    Persönlich finde ich Reto B’s Kommentar super. Auf sich achten ist gut. All zu sehr aufs Äussere fixiert zu sein ist Zeitverschwendung und wir werden alle mit zunehmendem Alter nicht schöner – aber vielleicht interessanter, entspannter, lustiger, etc. für die Leute, die uns auch selber etwas bedeuten. Allen gefallen oder es allen recht machen kann man eh nie.

  • Petra

    Es liegt schlicht daran, dass Frauen oberflächlicher sind und deshalb ständig rummäkeln und sich angeblich unterschätzen. In Wirklichkeit vergleicht sich jede ohne nur annähernd Hinreichendes zu leisten mit Madonna oder Demi Moore oder welcher Person auch immer, der sie so garnicht ähnlich sieht und ist dann berechtigter Weise einfach dauerfrustriert.

  • Tomas

    Mira, immer wieder erfrischend, wenn jemand die selbstverständlichsten Dinge beim Namen nennt.

  • Marianne

    “Dass ich hier von Reiterhosen und zu kleinen Brüsten und nicht von Bierbäuchen und zu kleinen Penissen rede, hat übrigens seinen Grund: Frauen neigen viel eher und viel häufiger zur Dysmorphophobie als Männer.”

    Frau Steiger. Bei der Dove Werbung geht es um ein Produkt das an die Frau verkauft werden soll. Dass sie das nun als eine Vorlage sehen glatzköpfige Männer zu analysieren finde ich ein wenig gesucht.

    Ansonsten ja, eine interessante Werbung.

  • Meret

    Mich freut es natürlich trotzdem sehr, dass Sie sich die Mühe machen diesen Lückenfüller zu kommentieren. Was genau mein Selbstwertgefühl mit meinem Arbeitsort (der übrigens oben erwähnt ist) zu tun hat ist mit weiterhin schleierhaft.

  • Brad Pitt

    Hallo Frau Steiger
    Sie nehmen also TV Sendungen zum Anlass, Mann und Frau zu analysieren. Spannend. Vor allem, dass Sie eine TV Werbung von Dove dazu verwenden, die weibliche Psyche zu analysieren, spricht für sich. Nur weil Sie selber offensichtlich ein vermindertes Selbstwertgefühl haben, muss das nicht zwingend auch für alle Frauen gelten. Und nicht alle Männer halten sich für Adonis. Sie sind ja noch jung, und haben noch Zeit, etwas dazu zu lernen. Bitte schreiben Sie nicht mehr, nur damit geschrieben ist, Sie vergeuden Ihre und unsere Zeit.
    Danke.

    P.S: Kleiner Tipp: da steht zwar Brad Pitt, ich bin es aber nicht wirklich. Glauben Sie nicht alles, was im PC oder im TV kommt…

  • Angelina Jolie

    Kleiner Tipp an Brad Pitt: Womit die Teilzeitprinzessin ihre Zeit vergeudet, ist wohl ihr Problem. Wenn aber Sie, Brad Pitt, Ihre Zeit nicht vergeuden möchten, dann schlage ich vor, verzichten Sie doch einfach darauf, Merets Kolumnen zu lesen. Und wenn Sie diese doch lesen, dann machen Sie sich doch bitte die Mühe, alles zu lesen bzw. auch das Video anzuschauen. Denn auch wenn es keine wissenschaftliche Studie ist, belegt es die These, dass sich viele Frauen hässlicher finden, als Sie wirklich sind.

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Eleonore

    vielen Dank, dass Sie uns hier Ihre vertiefte Meinung zu etwas mitgeteilt haben, dass Sie offenbar geringschätzen. Nur, vielleicht verstehen Sie etwas von akademischer Bildung. Von Menschen und vom Leben scheinen Sie keine Ahnung zu haben, sonst wüssten Sie, dass Sie einer 21-jährigen Autorin nicht vorwerfen müssten, 21 zu sein. Andere auf dieser Ebene abzuwerten hat nur einen einzigen Zweck: sich selbst höher zu stellen. Jänu.

    Was Text und Erzählstruktur angeht, haben Sie ebenso daneben gegriffen. Der Spot wird nicht empirisch, sondern exemplarisch eingesetzt, um eine Beobachtung zu unterstreichen. Der Textbogen ist äusserst elegant: Vom Exemplarischen übers Allgeine zum Persönlichen.

    Weiter: Sie scheinen den Begriff «Satire» nicht ansatzweise verstanden zu haben. Sie wollen damit ausdrücken, dass Sie den Text lächerlich finden. Das mag ihre Meinung sein, aber es hat nichts mit der Kunst der Satire zu tun.

    Wenn Sie schon eine Autorin kritisieren, machen Sie das doch in Zukunft mit Argumenten, Gedanken und Inhalt.

    Vielen Dank.

  • Réda Philippe El Arbi

    Lieber Pratt,

    die Schreibweise war Absicht. smile

    Den Rest können Sie gerne im Kommentar bei Eleonore nachlesen.

  • Angelina Jolie

    Sorry, Tippfehler, muss natürlich am Schluss heissen “als sie wirklich sind.”

  • Brad Pitt

    Hallo Angelina
    “Omo wäscht weisser”. Das ist zwar keine wissenschaftliche Studie, aber der TV Spot belegt die These. (Achtung, kann Spuren von Ironie enthalten!)
    Aber Sie haben recht, ich werde meine Zeit damit nicht mehr vergeuden. Wünsche einen schönen Sonntag, und nicht zu viel TV schauen! Sie werden die Sesamstrasse nie finden, glauben Sie mir!

  • Réda Philippe El Arbi

    Lieber Pratt,

    Sie haben sich zwar die Mühe gemacht, zu kommentieren, aber offensichtlich haben Sie sich nicht die Mühe gemacht, über die Kolumne nachzudenken. Dass Sie den Punkt, den Meret macht, nicht begreifen, hat wenig mit dem Textinhalt oder Merets Beispiel zu tun. Das hat mit dem Textverständnis des Lesers zu tun.

    Lieber Gruss

  • Mama arbeitet

    Das, liebe Frau Steiger, geht genau in die Richtung, in die ich auch gedacht habe nach dem Sehen des Dove-Clips. Männer, und speziell bestimmte Männer, würden in diesem Experiment ganz andere Ergebnisse liefern.

    Ich habe darüber vor ein paar Tagen in meinem Blog geschrieben und erlaube mir ausnahmsweise, hier zu verlinken:
    http://mama-arbeitet.de/fundstucke/selbstbild-und-fremdwahrnehmung-stoff-fur-diskrepanzen

    Herzlichen Gruss, Christine Finke

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Marianne,
    die Teilzteitprinzessin führt hier vom Speziellen (dem TV-Spot) über das Allgemeine (Frauen und Männer) zum Persönlichen (Selbstwahrnehmung Meret).

    Das ist ein Handlungsbogen, indem der Spot nur als Einstiegsbeispiel dient.

  • Ylene

    Liebe Eleanore, komm mal vom hohen Ross runter und lerne, dich halbwegs verständlich auszudrücken (Satzbau, zutreffende Wortwahl). Meret könnte dir da sicher helfen. Und jemandem praktisch jede Lebenserfahrung und Glaubwürdigkeit abzusprechen, nur weil sie jung ist, zeigt auch nicht gerade von Reife. Immerhin stimme ich dir bei, dass der Dove-Werbespot wirklich Schrott ist (Grund s. mein Kommentar weiter unten) und ich mich damit auch nicht identifizieren kann.

  • Meret

    Mein Selbstwertgefühl dürfen Sie gerne mir überlassen, Herr Pitt. Abgesehen davon arbeite ich beim Fernsehen und habe, vielleicht gerade deswegen, einen etwas anderen Blick auf TV-Formate. Sie können sich natürlich einreden, als was sie im Fernsehen sehen sei per se gestellt, gefakt und hibschisse. Sie können sich aber auch damit abfinden, dass solche Freaks wie in den erwähnten Sendungen tatsächlich existieren. Aber anyway, dass ist ja nicht Thema, das war im Text lediglich ein Anschauungsbeispiel. Und da Sie sich offensichtlich wirklich nicht die Mühe gemacht haben, sich das Video anzusehen, halte ich jede weitere Diskussion über den wissenschaftlichen Hintergrund für komplett sinnlos.

  • Eleonore

    Die Glaubwürdigkeit von Redakteurinnen Anfang 20 kommt für mich annähernd nach dem in der Grundschule, der Wissensstand ist für eine ernsthafte Lektüre doch zwangsweise zu gering, von der Lebenserfahrung ganz zu schweigen. Daher lese ich den Artikel auch als Satire, ohne jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit. Das Bsp. einer angeblichen Werbespotanalyse, die dann aber nicht nach einem wie auch immer anerkannten wissenschaftlichen Verfahren stattfindet, bestätigt den Satirecharakter, die vermutlich aus Lückenfüllbearf verfasst wurde.

  • Brad Pitt

    Lieber Réda
    Sie machen sich ja noch nicht mal die Mühe, die Anrede richtig zu schreiben. Aber immer schön über die andern vom Leder ziehen. Sie haben zwar meinen Kommentar gelesen, aber anscheinend nicht begriffen, auf was ich hinaus wollte. Aber das liegt dann halt auch am Leser. Schade, lieber Réda. Aber als Quotenmann müssen Sie natürlich dem schwachen Geschlecht Schützenhilfe leisten grin

    Frau Steiger, ich weiss wo Sie arbeiten, ich überlasse Ihr Selbstwertgefühl tatsächlich auch Ihnen, war ja nur mein persönliches Einschätzen der Situation, und ich habe das Video schon gesehen, mehrmals, postet ja mittlerweile jeder in FB. Aber ich muss Ihnen wirklich recht geben: Diskussionen über den wissenschaftlichen Hintergrund mit Ihnen zu führen, ist tatsächlich mehr als sinnlos. Da kann ich mich Eleonore nur anschliessen. Lückenfüller.

  • Réda Philippe El Arbi

    Lieber Pratt,
    ich bin Chefredaktor und mags einfach nicht, wenn man meine AutorInnen herunterputzt, nur weil man die Aussage eines Textes nicht begriffen hat.

    Und ich finds schön, dass Sie in allen Ihren Kommentaren grundsätzlich auf Argumente verzichten und direkt auf den Mann bzw. die Frau spielen. Das rückt Ihre Kommentare ins rechte Licht.

    Freundlicher Gruss
    R.

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Aylin,

    der Bullshitometer ist wahnsinn! Danke für den Link smile

  • Marta

    Nun ja jedes Niveau ist ein anderes, für mich ist der Beitrag max. Satire und seichteste Unterhaltung, ein irgendwie geartetest Grundniveau wonach man die Aussagen ernst nehmen könnte konnte ich nicht finden, aber das scheint Anderen anders zu gehen. Interessant ist jdf., dass was jene als unterforderndes entertainment auffassen andere subjektiv bünzlig ernst nehmen, so verschieden sind die Ansprüche, vermutlich ein Grund der Ideologisierung – das ist dann aber weder wissenschaftlich noch interessant. Fazit: Die Zeilen da oben sind auch keineswegs Analyse, sondern max. eine subjektiv ideologisierte Besprechung zur Unterhaltung dessen Bedürftiger.

  • Brad Pitt

    Lieber Réda
    ich finde es sehr bemerkenswert, dass Sie bei fast jedem Kommentar in die Presche springen und Frau Steiger unterstützen und rhetorischen Beistand bieten. Sie haben offensichtlich einen stark ausgeprägten Vaterinstinkt, oder Sie finden den Artikel genauso schwach wie die meisten hier, und machen Schadenbegrenzung. Angriff ist halt schon eine tolle Verteidigung. Den Rest können Sie auch irgendwo nachlesen, wo auch immer Sie wollen und es Ihnen und Ihrem Wohlbefinden zuträglich ist grin

  • Butterblume

    Jorge wie Recht Sie doch haben! Interessant finde ich idZ auch den Autor Reda, der einerseits der Ansicht ist, dass Meret hier eine grandiose selbständige Analyse geliefert hat, andererseits ihr nicht einmal die eigene Kommentierung zutraut, verrückte Welt.

  • Butterblume

    Aylin, wenn Sie ihr ganzes Leben solchen Internetspielereien an- und darauf vertrauen, möchte ich von Ihrer realen neben der virtuellen Existenz bitte nichts weiter wissen.

  • Aylin

    Oh Butterblume, SELBSTVERSTÄNDLICH richte ich mein ganzes Leben nur nach Algorithmen aus! (Die Programmierer wären vermutlich ziemlich beleidigt, wenn Sie wüssten, dass sie solche komplizierten Programmierungen hier als “Spielereien” abtun). Ich finde es wirklich beeindruckend, wie sie das aus meiner kleinen Kommentarenanalyse herauslesen können.

  • rolf jucker

    Was Meret Steiger ausführt, hat doch mit Satire nichts zu tun. Die Wirklichkeit spricht aus ihren Worten; was sie über Eigen- und Fremdwahrnehmung – von Frau und Mann – schreibt, entspricht weitgehend der Realität. Wo ist das Problem?

  • Seb

    Hahaha was für eine “Analyse”, da mache ich mit: Frauen schminken sich, also sind Frauen oberflächlich und unsachlich! grin

  • Aylin

    Liebe Marta, Liebe Eleonore

    Ich dachte Sie sollten wissen, dass ich Ihre Kommentare durch den Bullshit-Index laufen lassen habe (http://www.blablameter.de/index.php) und das Sie beide, mit jeweils unter 100 Wörtern auf einen höheren Bullshit-Wert kommen, als Meret in ihrem Text mit über 800 Wörtern. Da ich ausserdem annehmen muss, dass Sie beide den selben schlechten Kurs in Rhetorik und Worthülsen besucht haben, würde ich Sie bitten den Kursleiter zu verklagen. Für ein Grundniveau und ständige Relevanz sollten Sie sich vielleicht an die NZZ wenden. Oder an die Apothekerrundschau.

  • Meleana

    Aylin, du nimmst mir die Worte quasi aus dem Mund. Hab mich nämlich auch gefragt, ob die beiden wohl gemeinsam den Kurs “Worthülse – Fluch oder Segen” besucht haben …

  • Aylin

    Vielleicht wars aber auch der Kurs “Grundniveau – Krise oder Chance”. Man weiss es nicht so genau!

  • Meleana

    Oder bei den Anonymen Analytikerinnen? Rückführungstherapie für Rhetorikerinnen? Energiearbeit statt unterforderndes Entertainment? Coaching in subjektiv ideologisierter Besprechung im Kontext zu objektiv idealisierten Prozessen? Ach, es gibt sooooo viele Möglichkeiten …

  • Eleonore

    Tja Feminismusweibchen disqualifizieren sich wie Maskulinismusmännchen doch stets selbst, das ist in der Tat sehr unterhaltsam, danke für das Entertainment am Montag Meret, Reba & Co.

  • Aylin

    Traurig, weil sogar ein simpler Algorithmus ihre sinnfreien Texte entlarven kann? Ja, wär ich auch.

  • Steffi

    Richtig ist einzig, einige Frauen mögen sich unterschätzen, viele überschätzen sich jedoch, so wie Männlein auch. Bestes Bsp. ist hier Frau Merets sog. Analyse, die vielmehr eine einfache private Befindlichkeit darstellt, die sie selbst durch Begriffe zu erhöhen versucht. Das ist nur unter Unterhaltungsaspekten zu rezipieren, denn Unterschiede existieren dbzgl. nunmal nicht…

  • Meret

    Sie werden von mir nie hören, dass das eine Analyse unter irgendeinem wissenschaftlichen Aspekt ist. Keine Ahnung wie Sie darauf kommen. Auch was mein Text mit persönlichem Überschätzen zu tun hat ist mir nicht ganz klar.

    Kolumnen funktionieren wie folgt: Ich benutze ein aktuelles Video als Aufhänger für einen subjektiven Text über verzerrte Wahrnehmung. Der Unterhaltungsaspekt ist, wie sie schreiben, EIN Aspekt des Textes.

  • Jorge

    Liebe Leute, lasst doch bitte die Meret in Ruhe.

    Wenn ihr etwas an ihrem Beitrag auszusetzen habt, lest einfach ihre persönliche Beschreibung am Ende des Posts.

    Wer hier tiefgründige, kulturell verbriefte Gewissheiten und/oder soziologisch wertvolle Erkenntnisse erwartet, sollte diese Erwartung den Attributen “Mädchen, Tele Züri , Badewanne/Schuhe zählen/etc.” gegenüberstellen.

    Dies lässt nicht nur den Beitrag in völlig neuem Lichte erscheinen, sondern auch die bis anhin aufgefallenen Kommentatoren. Eine wirklich angebrachte Frage wäre hier, da Meret sich schon dahingehend geäussert hat; Was macht eigentlich eine Inputerin bei Tele Züri? wink

  • Meret

    Ach komm Jorge, das haben wir doch schon durchgekaut. Mich hier zu diffamieren, weil ich kein Problem damit habe, dass ich Schuhe liebe, vernünftig genug bin mich mit 21 noch (zumindest teilweise) als Mädchen zu betrachten und auf George Clooney stehe ist mindestens genau so bescheuert, wie Eleonore die alles vom Alter abhängig macht.

    Eine Inputerin macht Themenplanung.

  • Jorge

    Richtig. Wobei ich jetzt anhand Deiner Wortwahl nicht ganz sicher bin, ob du Dich jetzt auch von mir diffamiert fühlst (?) Es wird ja seine Gründe haben, weshalb du Dir diese Beschreibung ausgedacht hast, genauso wie zBsp. der Reda sich seine.

    Vom Alter habe ich absichtlich nichts geschrieben, sondern AUSSCHLIESSLICH von Dir bereits genannte Fakten aufgezählt.

    Das Frauen schneller sagen “oh, ich hab nen Bauch” oder “findest du meine Brüste zu klein”… dem stimme ich absolut zu. Aber wenn alle einer Meinung wären, gäbs auch nur langweilige Kommentare wie “Super Meret” oder “Geil geschrieben” und so’n Zeug… aber wer will das schon?

    Eben!

    Es lebe der Boulevard! 😀

    Themenplanung? Das heisst, du kannst dem Gilli sagen, was er bringt oder sowas? Falls ja… könnte der nicht mal einen Bericht über die Gefahren im Strassenverkehr bezüglich Seeotterbeständen in der nahen Katzenseeregion berichten?

  • Meret

    Klar hat das seine Gründe. Ich hätte ja auch schreiben können “Meret Steiger, 21, liest gerne anspruchsvolle Bücher, disskutiert mit Freunden und Familie über aktuelle und vergangene Ereignisse, legt wenig Wert auf Markenkult und mag schwarzen Humor.” Hätte. Das wäre übrigens auch nicht gelogen gewesen. Aber gähnend langweilig. Ich ging ursprünglich mal davon aus, dass Inhalte mehr interessieren als Autoren. Jänu. Und eben, das mit dem Alter war Eleonore.

    Nein, kann ich nicht. Planung, nicht Auswahl. So oder so entscheidet aber ein Tagesproduzent und eine Diskussion unter den mitarbeitern ob und was für Themen wir beackern.

  • Jorge

    Stimmt alles was du sagst, auch und vor allem das mit dem Inhalt vs. Autorin, aber sobald du “ihren scharfen Blick und ihren Sinn für Humor” einsetzt, geht’s weg von Bescheidenheit hin zur Aufschneiderei (ok, oder halt gesundes Selbstbewusstsein) und das lädt Leute (wie mich ^^) halt dazu ein, etwas mehr Feuer zu geben, als wenn jemand selbstironisch schreibt, er verstehe das Leben zwar nicht, aber das Leben verstehe einen auch nicht mehr.

    Ist das selbe wie bei Reda. Auch wenn er der grösste jemals dagewesene Autor wäre, sobald er dies ausspricht ist der Zauber vorbei… da kommt automatisch der Abwehrreflex.

    Und das man andere Meinungen jeweils mit “wenn das Deine Ansicht ist, sagt das mehr über Dich als über blabla” oder “traurig, wenn du in so einer Welt leben willst” abkanzelt, muss man sich auch nicht wundern, dass teilweise zurückgeschossen wird.

    So… das war jetzt mal ohne Flax, einfach nur meine subjektive Wahrnehmung smile

    ———————————————————-

    Mh, hört sich trotzdem Interessant an mit dem Inputing. Wird wohl nicht so dolle bezahlt sein, aber da erhält man sicher nen tollen Einblick.

  • Fred Bukowski

    Hmm, Eleonore, wenn ich Dein Geplapper so überfliege, zweifle ich, dass Du je die Grundstufe in einer Grundschule abgeschlossen hast.

  • Butterblume

    So kompliziert sind die Programmierungen im Vergleich gerade nicht, deshalb handelt es sich ja um Spielereien, aber wer/ welche eher geringe eigene Ansprüche hat, empfindet dies eben als kompliziert und befasst sich mit solchen Nebensächlichkeiten. Aber der/ die mag auch Analysen die nun wirklich keine sind…

  • Réda Philippe El Arbi

    Wenn Sie die Sachen sorgfältig lesen würden, hätten Sie erfahren, dass ich hier Chefredaktor bin und meine AutorInnen immer in Schutz nehme, wenn sie ungerechtfertigt angegriffen werden.
    Und: Nirgends steht da, dass diese KOLUMNE eine Analyse sein soll. Die Erzählstruktur ist, wie unten schon erwähnt, vom Exemplarischen übers Allgemeine hin zum Persönlichen.
    Aber das ist Sprachlogik, ist halt nicht einfach.

  • Réda Philippe El Arbi

    Butterblume: Gehen Sie auch in die Bäckerei und verlangen Wurst? Den Anspruch auf Analyse stellen nur Sie, Sie lesen hier aber eine Kolumne. Die zeichnen sich per Definition durch persönliche Meinung aus. Nicht durch wissenschaftliche Aufarbeitung.

  • Richard Löwenherz

    Heute überschätzen sich Frauen eher! Sobald sie die neusten Schuhe tragen, den angesagtesten Nagellack oder gerade beim Friseur waren, denken die meisten besonders präsent sein zu können, was jedoch den realen Leistungen bei näherer Betrachtung oft diametral entgegensteht.

  • Agate

    Meret anhand eines inszenierten Werbevideos etwas zeigen zu wollen und dann noch auf die Wirklichkeit zu schliessen ist aber wirklich sehr subjektiv, von Objektivität nicht die geringste Spur.

  • Hannah

    Reda ihre Äusserungen ändern nichts daran, dass es sich bei dem Artikel um persönliche Befindlichkeiten handelt. Auch Ihre eigene Kategorie “Angriff” ist in einem Diskurs völlig deplatziert.

  • Meret

    Hannah, der Punkt ist, dass es eben KEIN Artikel ist. Es ist eine KOLUMNE. Kolumnen sind IMMER subjektiv. Hätten wir das jetzt geklärt?

  • Agate

    Der Punkt ist, dass wir in einer Demokratie leben und auch andere Meinungen insb. wenn eine Kommentarfunktion angeboten wird zulässig sind, die dann freilich auch nicht ausbleiben. Wirklich aussagekräftig wäre eine geänderte Überschrift oder besser Rubrik über Merets Beitrag: “Mein Verzerrte Wahrnehmung”. wink

  • Meret

    Oh selbstverständlich! Sie dürfen das natürlich auch gerne als verzerrte Wahrnehmung meinerseits betrachten. Mir wird hier aber vorgeworfen, dass es sich bei diesem Text um einen subjektiven Artikel handelt. Das wird mir VORGEWORFEN! Dabei ist das eine Kolumne und damit sollte per se klar sein, dass sie subjektiv ist. Das haben Kolumnen so an sich. Wie schon öfters erwähnt, behaupte ich ja nirgends irgendwelche formen von wissenschaftlicher Analyse zu betreiben. Ich plaudere aus dem Nähkästchen, gespickt mit ein paar Infos. Das ist aber auch so deklariert. Falls man den Text dann liest, und nicht nur die Kommentare smile

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Agate,
    wir kennen den Unterschied zwischen subjektiv und objektiv. Beispiel gefällig?
    Also, eine Leserin liest eine Kolumne, objektiv ein Gefäss, das subjektive Wahrnehmung transportiert, allgemein anerkannt und so definiert. Diese Leserin erwartet aber in ihrer subjektiven Wahrnehmung einen objektive Analyse. Nun, aus ihrer subjektiven Perspektive wird es ihr nicht gelingen, den objektiven Inhalt der Kolumne, nämlich eine subjektive Meinung, objektiv zu erfassen.
    So einfach.
    Lieber Gruss
    R.

  • Agate

    Also wenn da oben steht “Teilzeitprinzessin zeigt anhand” hat das schon einen subjektiv sehr analytischen Anspruch, der aber objektiv nicht erfüllt werden kann, das ist augenscheinlich und macht den Unterhaltungswert der Zeilen aus. Ein Wissenzuwachs findet hingegen nach der Lektüre nicht statt, weder aus subjektiver noch objektiver Perspektive. Daher werde ich mich doch wieder auf Primärmedien wie NZZ, Die Zeit o.a. fokussieren, da man letztere zugleich nur begrenzt zur Verfügung hat und diese doch gerne für wirklich qualitativ anspruchsvolle Inhalte nutzen möchte. wink

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Agate,

    machen Sie das. Lesen Sie – und vor Allem kommentieren Sie – wieder in den Primärmedien. Denn so viele Worte, nur um uns zu sagen, dass sie die Kolumne gering schätzen, ist es nicht wert. Tut mir leid, dass Sie so viel ihrer Zeit, die Sie doch mit Wissenzuwachs hätten verbringen können, mit kommentieren unserer Inhalte verschwendet haben.
    Sie können ja ab und zu bei uns vorbeischauen, wenn Ihnen die Leitmedien zu langweilig sind, wenn Sie emotionale Inhalte möchten, intuitive Interpretationen und ab und zu sogar etwas Humor. Soweit Ihre eng begrenzte Zeit das zulässt. Falls nicht, werden wir Sie natürlich vermissen, da wir dann alleine unsere Inhalte nur schwer in ihrer Aussage und ihrem Wert einschätzen können.
    Lieber Gruss
    R.

  • Meret

    Jep. Genau was ich in meinem letzten Kommentar gesagt habe. Wie sehr die verzerrte Wahrnehmung der Damen im Video inszeniert ist würde ich allerdings offen lassen und Dysmorphophobie, der einzige “wissenschaftliche” Aspekt meiner Kolumne, ist ein Fakt, den Sie gerne nachlesen können.

  • Agate

    Meret es macht keinen Sinn ein inszeniertes Video mit eigener subjektiver Meinung zu unterlegen und daraus allgemeine Schlüsse ziehen zu wollen, dafür bräuchte es ein glaubwürdiges wissenschaftliches Verfahren, alles andere ist leider nur ihre einzelne private Meinung, nicht mehr nicht weniger.

  • Jenny

    Ich wünschte mir, dass ich an Dysmorphophobie leide, denn das würde bedeuten, dass ich mir meine Hässlichkeit nur einbilde. Aber sie ist real. Und jeder Blick in den Spiegel ist ein kleiner Tod für mich. Und jeder Blick eines Mannes verursacht Panikattacken.

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