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Wer sich schnell mal abschleppen lässt

Sex beim ersten Rendez-vous? Das hängt offenbar von Kilos und Zivilstand ab. Nur anders, als wir gedacht hätten. Eine Dating-Plattform klärt uns auf.

Von Annett Altvater

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Seien Sie ehrlich: Wenn das erste Rendez-vous naht, brezeln Sie sich nur auf oder ziehen Sie auch Ihre beste Unterwäsche an, weil Sie davon ausgehen, Sie könnten jemandem damit eine Freude machen?

Für die einen ist Sex beim ersten Date tabu, die anderen sind, wenn nicht entschlossen, so doch wenigstens bereit, bis ins Schlafzimmer zu gehen. Die britische Dating-Plattform Free Dating befragte 10’000 Mitglieder und fand heraus, dass Sex beim ersten Treffen unter anderem eine Frage des Gewichts und des Familienstands ist: Athletische, hoch gewachsene Männer sind eher bereit, am ersten Abend die Unterhose fallen zu lassen, als Männer mit Durchschnitts- oder Übergewicht. Könnte also ein Auswahlkriterium sein, falls frau schnell zur Sache kommen möchte.

Er will alles und er will es jetzt!

Bedenklich ist allerdings, dass die sexuell unternehmungslustige Sie sich mit einem verheirateten Mann verabreden sollte, falls sie am gleichen Abend was erleben will. Der Mann einer anderen Frau hat offenbar weder Lust noch Nerven für zeitraubende Verführungsspiele. Er will das volle Programm.

Interessanterweise sieht es bei den Frauen genau umgekehrt aus: Normalgewichtige und schlanke Frauen lassen gern etwas Spannung entstehen, bevor sie zum Sex bereit sind. Diejenigen, die dünn und überdurchschnittlich gross waren, lassen sich hingegen weniger Zeit – genau wie schwere Frauen. Verheiratete Frauen gehen beim Kennenlern-Date übrigens nicht so ran wie ihre Ehemänner. Sie warten lieber, bis sie wenigstens offiziell getrennt sind. Vielleicht ja von dem Mann, der sie mit der mageren Riesin betrogen hat.

Eine Frau, die dem Sex gern einige romantische Abende vorangehen lässt, sollte sich übrigens einen Mann suchen, der keinen Alkohol trinkt, bei seinen Eltern lebt und über 60 ist. Für Männer, die es ruhig angehen lassen wollen, empfehlen sich Frauen ab 40, die sich für Velos interessieren.

Und übrigens: Schneller Sex muss gar nicht etwa schlecht sein, für eine vielleicht künftige Beziehung.

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Kommentare

  • Rodolfo

    “Eine Frau, die dem Sex gern einige romantische Abende vorangehen lässt, sollte sich übrigens einen Mann suchen, der keinen Alkohol trinkt, bei seinen Eltern lebt und über 60 ist. Für Männer, die es ruhig angehen lassen wollen, empfehlen sich Frauen ab 40, die sich für Velos interessieren.”

    Jau!

  • James Lehmann

    Ich finde diese Einstellung hohl. Man kann doch nicht von disen wenigen Fakten auf sowas schliessen. Könnte ja auch einfach sein, dass Frauen, welche nicht der Schönheitsnorm entsprechen einfach die Hosen runterlassen, weil sie nicht anders dazu kommen. Vielleicht sollte man einfach jemanden suchen, der zu einem passt und die Sache auch vernünftig angehen lassen. Ich finde diese Promiskuität ja easy, aber kann nicht einfach jeder machen, was er will. Ich für mienen Teil finde es billig und abstossend, wenn eine Frau schon beim ersten Date mit mir in die Kiste hüpft. Die will ich dann nicht mehr. Und ich bin nicht der einzige Mann, der so denkt. Einer Frau für was längeres… da ist man auch bereit zu warten…

  • Widerspenstige

    Ja klar, James, das sehe ich ähnlich mit dem Daten wie Du und obige Kriterien sind doch nur Durchschnittswerte einer Momentaufnahmen einer Befragung – wenn’s hoch kommt. Es gilt doch immer noch das bewährte Rezept: prüfe, wer sich länger binden wolle (‘ewig bindet’ lasse ich mal weg) wink Es ist doch viel spannender und entfacht die Leidenschaft intensiver, wenn das Objekt der Begierde vor Verlangen zappeln muss…oh là là!

  • Aredhel

    Ja, Google bedroht Branchen. Das hat Ford auch: Pferdefuhrwerke vatfeukren sich seit der Automatisierung schlechter. IBM hat die Schreibmaschine gekillt (oder Microsoft).  Die Telekom hat ihr eigenes Gesch ft mit Festnetztelefonaten kaputt gemacht, weil Leute lieber mobil telefonieren. Das Problem liegt nicht in Google, sondern in der fehlenden Innovationskraft anderer. Nur Apple ist noch hnlich kreativ, ansonsten versagen die Gro konzerne mit Idee. Und da liegt die Bedrohung: Man ist schlicht neidisch, dass Google besser ist.

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