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So merken Sie, ob Sie ankommen

Sind Sie auch manchmal etwas öde? Aber sicher. Wie alle. Doch wie merkt man das? Wir sind auf 7 Regeln gestossen, dank denen man merkt, wenn man die anderen zu langweilen beginnt.

Von Clack-Team

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Gestehen wir es uns ein: Wir alle sind oft flau und flach. Da stehen wir an Partys herum und es fällt uns nichts Schlaues ein, da sitzen wir beim mittäglichen Small Talk, aber heraus kommen nur platte Alltagssprüche. Und da lernen wir jemanden kennen, den wir noch viel besser kennen lernen möchten – doch im Hirn herrscht das schwarze Loch. Gell?

Die spritzigen Dialoge, bei denen jeder Satz sitzt, erlebt man nur am Fernsehen und im Kino. Dort arbeiten nämlich Drehbuchautoren wochenlang daran, genau diese Illusion zu schaffen. Wer glaubt, dass dies die Norm ist, ist selber schuld. Wir Normalmenschen müssen uns halt oft durch Gespräche schlagen, bei denen uns das gute Thema fehlt – und der Draht zum Vis-à-vis.

Wie merken wir aber, ob es soweit ist? Wir sind auf eine Liste gestossen, die immerhin von einer der erfolgreichsten Readymade-Beraterinnen der Welt stammt: Gretchen Rubin. Mit ihrem Buch «Das Happiness Project» schaffte sie es in vielen Ländern auf Bestseller-Ränge, in den USA stand sie sogar wochenlang zuoberst. Die studierte Juristin macht vor, wie man im Alltag ein bisschen klarer und eleganter durchkommt – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Nun präsentierte die Beraterin im Wirtschaftsmagazin «Forbes» sieben Tipps um zu merken, dass man jemanden langweilt:

1. Die andere Seite gibt oberflächliche Antworten. «Wirklich?» — «Das ist interessant» – «Wie lustig»: Wenn ihr Gegenüber ständig solche flauen Bemerkungen macht, dann liegt das wohl auch an Ihnen. Was Sie zu sagen haben, ist offenbar nicht interessant genug.

2. Einfache Fragen: Wer sich langweilt, stellt keine spannenden Fragen, sondern bleibt beim Banalen: «Wie lange arbeiten Sie schon hier?» Neugier drückt sich eben auch darin aus, dass man kompliziertere Fragen stellt.

3. Wenn Sie Ihr Gegenüber unterbricht, ist das ein gutes Zeichen. Denn das bedeutet auch Engagement und Interesse.

4. Wunsch nach Klarheit. Wer wirklich interessiert ist an dem, was Sie zu sagen haben, muss gelegentlich nachhaken und Verständnisfragen stellen.

5. Wieviel reden Sie? Und wieviel die anderen? Wenn Sie ständig reden, mag das in Ordnung sein – es kann aber auch gerade das Gegenteil bedeuten. Die andere Partei will Sie nicht unterbrechen, damit die ganze Sache möglichst rasch zu Ende ist. Wer interessiert ist, redet auch aktiver mit.

6. Körperhaltung: Ist Ihr Gesprächspartner teilweise abgewandt? Kein gutes Signal. Wer interessiert ist, steht meist auch frontal vis à vis. Im übrigen sollte man auf den Blick achten: Guckt jemand auf irgendwelche Papiere? Aufs Smartphone? Schaut er im Raum herum?

7. Und wenn Sie eine Rede oder eine Präsentation halten, gilt immer noch der Zappel-Quotient. Je gerader die Leute sitzen, je weniger sie sich bewegen, je ruhiger sie sind, desto interessanter ist Ihr Auftritt.

Hilfreich ist dazu gleich eine Aufstellung, die Gretchen Rubin an anderer Stelle veröffentlicht hat. Es war die Liste der Themen, die man vermeiden sollte, wenn man andere nicht langweilen will. Es sind dies:

  • Ein Traum
  • Das Schlafverhalten Ihrer Kinder
  • Der Weg, auf dem sie herkamen
  • Ein gutes Essen, das sie mal hatten
  • Neuanschaffungen für Ihren Weinkeller
  • Irgendein Detail von ihrer letzten Golfrunde (gilt sicher auch für eine Skitour)
  • Die Story eines Films oder Theaterstücks. Insbesondere die lustigen Teile.

Denn was verbindet diese Themen? Der Gesprächspartner kann sich schlecht einbringen. Er kann wenig hinzufügen. Er ist zum Zuhören verdammt. Und bald langweilt er sich.

Kurz: Wer nicht öde wirken will, sucht Themen, von denen die andere Seite etwas versteht. Damit sie eifrig mitreden kann. Das fällt positiv auf Sie zurück.

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