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So machen wir es heute

Eine Riesenumfrage hat wieder mal die weibliche Sexualität ausgemessen – diesmal in Frankreich. Die Lage im Bett, so deuten die Zahlen an, ist durchaus entspannt.

Von Clack-Team

«Frauen, Sex und Liebe», so in etwa der Titel einer Riesenstudie, die uns aus Paris erreicht: «Les femmes, le sexe et l’amour – 3 000 femmes témoignent» wurde von Philippe Brenot erarbeitet, einem Psychiater und Paar-Forscher der Universität Paris-Descartes.

Die Aussagen gründen auf einem ausführlichen Bogen mit 187 Punkten, auf die exakt 3’404 heterosexuelle Frauen Antwort gaben. Einige Ergebnisse:

• 71 Prozent der Frauen berichten von sexuellen Fantasien (sie sind wichtiger als bei den Männern) Aber: In diesen Fantasien taucht mehrheitlich der Partner auf – und nicht etwa Johnny Depp.

• Auf die Frage, was sie an ihrem Partner erregt, kreuzten 66 Prozent seine Zuwendung und Freundlichkeit an («sa gentillesse et ses affections»), 65 Prozent nannten den Geruch, 62 Prozent den Körperbau («sa taille, son corps, ses muscles»).

• Das Vorspiel dauert 12 Minuten (im Schnitt der Angaben der 3404 Befragten). Das scheint nicht gerade viel, aber 70 Prozent der Fragen antworteten auf die Frage, ob das Vorspiel in ihrer Partnerschaft genügend lang ist, mit «oui».

• 67 Prozent sagten, dass sie dabei nie Gefühle von Scham oder Ekel verspüren.

• Ebenfalls 67 Prozent erachten sich als schön, 60 Prozent als sinnlich

• Nur 16 Prozent sagen, dass sie beim Sex jedesmal einen Orgasmus haben (bei den Männer sind es 90 Prozent). 55 Prozent kommen laut eigenen Aussagen «oft» zum Höhepunkt, 21 Prozent «selten» und 5 Prozent «nie».

• 68 Prozent haben sich schon selber befriedigt, 47 Prozent dabei auch vor den Augen ihres Partners. 30 Prozent tun es regelmässig.

• Die befragten Frauen hatten im Schnitt in ihrem Leben 10 Sexualpartner.

• 56 Prozent gaben an, dass Sex und Gefühle nicht zwingend zusammengehören.

Erstaunlich ist also allerhand, erschütternd jedoch wenig – insgesamt kommt hier, in der grossen befragten Masse, ein recht unbelastetes Sexualleben ans Licht. Und wir dürfen ja annehmen, dass die Ergebnisse in der Schweiz recht ähnlich ausgefallen wären.


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