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Saubere Verhältnisse statt Schwarzarbeit

Haushaltshilfen sind oft schwarz beschäftigt und zwar aus reiner Bequemlichkeit - viele fürchten den administrativen Aufwand. Quitt sorgt einfach für saubere Verhältnisse.

Von Clack-Team

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Schweizer Privathaushalte sind nicht geizig,wenn es um die Unterstützung im Haushalt geht. Sie zahlen einen durchschnittlichen Stundenlohn von mehr als 28 Franken, das ist deutlich mehr als der Mindestlohn. Dieser schwankt je nach Qualifikation zwischen 18.20 CHF und 22.00 und dient vielen Agenturen als Anhaltspunkt. 

«Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Privatpersonen Wert auf faire Löhne legen», sagt Daniel Moser, Geschäftsführer von quitt.ch, einem Spin-off der ETH Zürich. Er weiss aber auch, nicht Geiz, sondern Schwarzarbeit ist das grosse Problem bei der Beschäftigung von Haushaltshilfen. Und auch da ist meist reine Bequemlichkeit oder die Angst vor dem bürokratischen Aufwand schuld am nicht offiziellen Arbeitsverhältnis. 

Der Service von quitt ermöglicht es nun, in wenigen Minuten online ein korrektes Arbeitsverhältnis anzumelden.Die Haushalte stellen ihre Haushaltshilfen immer noch selber an, die Erstellung des Arbeitsvertrages, die Anmeldung bei der Ausgleichskasse und den Versicherungen und die Erstellung der monatlichen Lohnabrechnungen, wird von den Spezialisten übernommen. 

Den Stundenlohn für die Haushaltsarbeit bestimmen die Arbeitggebenden selbst, quitt erhebt eine fixe Bearbeitungsgebühr von 8,4 %, unabhängig von der Anzahl der geleisteten Stunden. Das sind bei einem Stundenlohn von 29 Franken rund 2 Franken für die Gewissheit, arbeitsrechtlich fair und korrekt zu handeln und die Anstellung gesetzesform abzuwickeln. Eine saubere Sache also für einen sauberen Haushalt. 

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Kommentare

  • The Damned

    Lachhaft: Offshore-Leaks hat uns einen Einblick gegeben, wohin ‘die Reichen’ ihr Geld hinbringen- und der einfache Arbeiter soll auch noch den letzten fuckin’ Centavo versteuern: Pervers ist das!

  • marie

    vor kurzem musste ich lesen, dass wir froh über die 10% superreichen in der ch sein sollten. diese kriegen steuererleichterung und parken ihr geld legal offshore – der rest kann die kröten zusammenkratzen und dem staat abgeben.
    ja, schliesse mich ihnen an, und diese aufforderung zum dankbar sein, ist für mich dann definitiv verdammt pervers!
    PS: haben sie ihre putzfrau angemeldet wink

  • Liz

    Und was genau hat das mit fairen Anstellungsbedingungen zu tun? Nur weil einige Reiche sich alles erlauben, sollen die Normalverdienenden das auch tun und das auch immer schön auf Kosten der Anderen?

  • The Damned

    Wenn Löcher, dann überall oder nirgendwo. Alles andere ist ein Betrug am Gemeinwesen, Liz: Die Einen versteuern nichts- und der gesamte Rest muss den hinterletzten Centavo offen legen? Schwarzarbeit ist das Offshore Leaks des einfachen Mannes!

    Wir haben keine Putzfrau, machen wir alles selber, marie. Die Betonung liegt hier auf ‘wir’.

  • marie

    …ich hab auch nichts anderes erwarte von ihnen wink

  • Tomas

    Ich habe – als ich noch ein domestiziertes Ehetier mit Haus und Rasenmäher war – unseren Putzfrauen die im Laufe der Jahre geholfen haben jeweils die Wahl überlassen. Die meisten wollten das Geld direkt auf die Kralle, eine fand dass sie alles korrekt haben will, wegen den Versicherungen und Sozialleistungen. Also haben wir via ein Treuhandbüro abgerechnet – natürlich zu der Bedingung, dass es für uns dasselbe kostet. Wenn ich mich nicht irre, ist der springende Punkt ihr Pensum gewesen. Sie arbeitete für mehrere Arbeitgeber und kam so über eine Schwelle ab der es für sie Sinn machte, alles ordentlich handzuhaben. Wenn es nur um Nebenverdienste von Paar Stunden monatlich geht, lohnt sich das wohl nicht.

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