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Männer und die Lust an Gewalt

Männer lieben Gewalt. Dafür könnte der Quotenmann sicher tausend Erklärungen und Entschuldigungen finden. Tut er aber nicht. Und er fühlt sich hilflos bei diesem Thema.

Von Réda Philippe El Arbi

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Jedes Jahr rund um den 1. Mai fällt mir wieder auf, wie viel Spass Männer an Gewalt haben. Es müsste nicht die 1. Mai-Nachdemonstration sein, es könnten auch Fussballfans oder andere Massenveranstaltungen als Beispiel dienen, bei denen junge Männer sich zu sinnloser Gewalt vereinigen. Und es sind wirklich junge Männer, Frauen sind kaum bei solchen Exzessen zu finden.

Versteht mich nicht falsch: Frauen können bei starken Anliegen auch zu harten Mitteln greifen. Im arabischen Frühling scheuten sich engagierte Frauen nicht, der Gewalt ins Auge zu sehen und auch selbst manchmal anzuwenden. Nur, Männer können das ganz ohne Grund.

Bei den prügelnden Schülern aus Küsnacht, die in München einen Kaufmann halb tot schlugen, handelte es sich um junge Männer. Bei den wöchentlichen Handgreiflichkeiten vor den Clubs handelt es sich um junge Männer. Und natürlich handelt es sich bei den kleinen Prügeleien auf den Pausenplätzen der ganzen Schweiz um männliche Jugendliche. Natürlich werden jetzt einige Kommentatoren gleich einwerfen, dass es auch Girl-Gangs gibt, die prügeln, oder noch differenzierter, dass Frauen eher zu psychischer Gewalt, Intrigen und Blablabla neigen. Nur, das ist hier nicht das Thema. Das Thema ist hässliche, blutige, körperliche Gewalt. Und die wird und wurde schon immer von Männern ausgeübt. (Lesen Sie auch: «Der Tarnkappen-Macho»)

Nun, wahrscheinlich könnte ich jetzt medizinische, soziale und psychologische Studien lesen, die mir erklären, was es damit auf sich hat. Wahrscheinlich könnte ich mir auswählen, welche Entschuldigung ich dafür anführen könnte: soziales Umfeld, patriarchale Strukturen, psychosoziale Entwicklungsstufe, adoleszentes Testosteron, etc.

Ja, aber dann würde ich junge Männer auf die Stufe eines Opfers des Umfelds oder des eigenen Hormonhaushaltes degradieren. So einfach ist das nicht. Sonst würden nämlich alle jungen Männer randalieren und prügeln. Den Eltern die Verantwortung zuschieben geht auch nicht, da die Jungs meist stärker in der Schule und durch die Peergroup sozialisiert werden, als durch die paar Stunden zwischen Schule und Schlaf, die sie zuhause (meist vor dem PC) verbringen. Wer mir jetzt mit verrohenden Computerspielen kommt, macht sich einfach nur lächerlich. Vor 50, 100 oder 200 Jahren gabs keine PC-Games. Gewalt junger Männer gabs aber auch da schon.

Ich verstehe es nicht, aber offenbar ist Gewalt geil, wie der Erfolg des Kinofilms «Fight Club» zeigt. Männer müssen Männer sein. Was eine fliegende Faust ab und an beinhaltet. Dann der Mythos, dass Frauen auf Gewalt stehen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass körperliche Gewalt eine archaische Anziehungskraft hat. Aber ehrlich, Männer, wer will schon eine Tussi, die bei Schwarzenegger-Filmen heiss wird? Das ist doch erbärmlich. (Lesen Sie auch: «Die Waffen der Würstchen»)

«Sie müssen halt mal Dampf ablassen, die Hörner abstossen blablabla», rechtfertigen einige Mütter und Väter das Fehlverhalten ihres männlichen Nachwuchses. Als ob das Irgendwas entschuldigen würde. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, warum ein Teil unserer jungen Männern so auf Gewalt abfährt. Und auch keine Lust, diese Gewalt dauernd zu entschuldigen und zu rationalisieren. Ich bin gemässigter Pazifist. Das heisst, ich kann durchaus Situationen anerkennen, in denen Gewalt notwendig ist, um grösseres Unrecht zu vermeiden. Nur, das Problem ist, dass «grösseres Unrecht» im Auge des Betrachters liegt. So kann ein schiefer Blick für einige schon Gewalt rechtfertigen. Und manchmal brauchts nicht mal das.  

Es bleibt uns älteren Männern nur eins: Wir müssen Vorbilder sein. Wir müssen zeigen, dass wir uns ohne Gewalt durchsetzen können, dass wir Verantwortung übernehmen und vor Allem, dass Cleverness um Welten cooler ist als Gewalt. Und das wir ohne Gewalt trotzdem die begehrtesten Frauen kriegen. Vielleicht dringt ja das bei den jungen Böcken bis ins Gehirn vor. Sonst weiss ich auch nicht weiter … (Lesen Sie auch: «Flirt-Tipps für Männer»)

Réda Philippe El Arbi ist Co-Chefredaktor bei clack.ch, Autor, Geschichtenerzähler, Stadt-Blogger bei Züritipp/newsnet.ch, Haustiersitter und war kurze Zeit Herausgeber des Zürcher Satiremagazins «Hauptstadt». Er versucht, hier seine männliche Sicht der alltgälichen Dinge zu vermitteln.

  

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Quotenmann


Kommentare

  • VerenaIhr Name

    @Marie: “…und offenbar tun sich erwachsene Männer…”: sehr einverstanden!

  • marie

    voll bei ihnen réda!
    chuck palahniuk hat mal an einem interview erklärt, dass es in seinem buch fight club lediglich darum geht, dass einsame menschen auf diese art und weise versuchen, mit anderem menschen in verbindung zu treten. könnte also als interaktion verstanden werden, die, zugegebenermassen, in der tat mehrheitlich männlich ist.
    auch ich bin der meinung, dass mit vorbildfunktion von erwachsenen männerern sehr viel dagegen gemacht werden kann. aber in der pubertät jedoch scheint sich dies zu verlagern, was ja in der natur der sache liegt; die suche nach der eigenen identität und die suche nach dazugehörigkeit. offenbar sheint chauvi und ausgeprägtes machoverhalten, genau dem zustand der jugendlichen zu wiedergeben, nämlich die rebellion.
    ich weiss nicht wie sie das sehen, réda. wir sind beide in einem ähnlichen alter. ich weiss nur eines. in meiner jugend sah ich kaum menschen der älteren generation, die rebellion war unser ding. heute geht man in den ausgang und die clubs sind dermassen durchmischt, dass den jugendlichen kaum mehr eine andere möglichkeit lässt, als sich die köpfe einzuschlagen, damit es ihr ding bleibt. hm…. schwierig, und macht ratlos. und offenbar tun sich erwachsene männer immer noch schwer, für sich männlichkeit zu definieren und diese selbstbewusst zu leben. drücke die daumen, dass es mal irgendwie wird – aber als kulturpessimistin sehe ich schwarz wink …schade.

  • Jorge

    Klar, Gewalt gehört nicht in eine zivilisierte Gesellschaft, aber sowas wie einen “gemässigten Pazifisten” gibt es nicht.

    Entweder sie sagen gleich, dass sie Gewalt in gewissen Situationen für angebracht halten oder dann aber unter keinen Umständen.

  • Réda Philippe El Arbi

    Nein, es gibt nicht nur schwarz oder weiss. Es gibt den buddhistischen Weg. Keine Gewalt. Gewalt ist im Buddhismus nur dann zu rechtfertigen, wenn damit mehr Gewalt verhindert wird. Was ich wiederum schwierig finde, weil Gewalt in den meisten Fällen mehr Gewalt nach sich zieht. Bitte, Jorge, erzählen Sie mir nicht immer wieder, was ich denke, oder wie ich Dinge benenne. Da es mein Leben ist, steht mir irgendwie auch die Deutungshoheit meiner Aussagen zu. Gemässigter Pazifist entspricht genau dem, was ich bin.

  • The Damned

    Es gibt weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung für diese dunkle Seite der Männer- es ist einfach so und wird sich nur sehr begrenzt verändern lassen. Dass auf der anderen Seite der Gewaltskala auch positive besetzte Begriffe wie zum Beispiel Risikofreude (Unternehmensgründungen) oder Todes- bzw. Wagemut (Feuerwehr, Polizei) stehen können, darüber wird in der heutigen Zeit bemerkenswerterweise nicht diskutiert. Männer sind viel zu vielseitig, als dass man sie alle über den gleichen Bewertungskamm scheren könnte!

  • Tomas

    “offenbar tun sich erwachsene männer immer noch schwer, für sich männlichkeit zu definieren und diese selbstbewusst zu leben”

    Sowas kann nur eine Frau schreiben. Süss.

  • marie

    ich liebe die feuerwehr! sie lebe hoch.
    und ja, sie haben einen äusserst wichtigen punkt angesprochen in sachen “positiv besetzter begriff”.

  • Réda Philippe El Arbi

    Hm, bei uns herrscht Feuerwehrpflicht. Einer pro Haushalt muss da hin und Leute retten, aus Autos schneiden, Feuer löschen etc. Bei uns macht das meine Frau.

    Mut hat meines Erachtens nur wenig oder gar nichts mit Gewalt zu tun. Eher damit, sich von Gewalt nicht terrorisieren zu lassen. Ich will ja nicht auf Ghandi hinweisen …(tuts aber doch)

  • Reto B.

    Nun, ich fühle mich manchmal wie ein Auto mit ziemlich PS. Da steckt mächtig was unter der Haube, kraftmässig – das fühlt sich manchmal an, wie ein wildes Tier, das in einem Käfig ist. Und meist ist mir auch ziemlich bewusst, dass ich meinem Gegenüber körperlich überlegen bin. Wenn mich dann wieder mal irgendjemand gar derbe nervt, dann ist dieses Tier auch dezent zu hören. Das Recht des Stärkeren einfordern, einfach mal kurz Tätsch und fertig, Geschichte erledigt. Ich befürworte allerdings keine Gesellschaft, die so funktioniert, nebst dem kleinen Fakt, dass es auch noch Leute gibt, die in der Hackordnung noch weiter oben sind. Deshalb hat man(n) sich unter Kontrolle zu haben. Wenn jemand Gewalt anwendet, dann frage ich mich nicht etwa, wo das herkommt, sondern, wieso sich derjenige nicht im Griff hat. Denn das “Monster in mir” spüre ich ja manchmal auch, ich zähme es einfach. Und es gibt wunderschöne Möglichkeiten, ihm mal etwas Freilauf zu geben, zum Beispiel Sport – nein nicht nur Kampfsport, alles was körperlicher Wettkampf ist.

  • Andreas Meier

    Nun ja, als ich jugendlich war, hatte ich eine unheimliche Freude, Dinge zu zerstören. Nach den Eishockeyspielen des ZSC ging ich mit Steinen und brennenden Kontainern auf die Polizei los. Es gab mir tatsächlich eine Befriedigung, es war ein geiles Gefühl. Ich habe gespührt, wie diese Freude angeboren ist. Es war nicht mein soziales Umfeld oder meine Erziehung. Es war einfach nur männlich.

    Zum Thema Vorbilder sein: Das nützt rein gar nichts. Als jugendlicher fühlt man sich nicht ernst genommen, man wird belächelt und die fehlende Erfahrung wird einem vor Augen geführt. Kein mündiger Bürger nimmt Pflichten war, ohne auch die Rechte zu besitzen.

  • The Damned

    Eine Frau bei der Feurwehr ist aber eine Rarität! Auf der einen Seite der Skala haben wir Gewalt. Aber die Bandbreite männlichen Verhaltens umfasst ja noch andere Begriffe. Und die haben allesamt mit Testosteron zu tun haben. Gewalt löst bei den Betroffenen genauso wie Todesmut einen Testosteronschub aus. Wenn wir nun Testosteron als Ursache typisch männlichen Verhaltens betrachten, dann kommen da noch eine ganze Reihe positiv besetzter Begriffe heraus, denke ich. Nennen wir das Ganze also Testosteronskala, das ist treffender. Gewaltskala war eindeutig falsch.

  • marie

    ist aber schon so, réda. schon nur die tatsache, dass viele gewalttätige jugendliche, im boxen (zbsp) lernen, ihre energie/aggressionen dort einzusetzen und nicht auf der strasse, ist doch ein hinweis, dass sie ihre kraft kontrolliert für eine ganz spezifische sache einsetzen können. und dieser fakt kann durchaus the damneds aussage stützen. (natürlich können das frauen auch – sie erwähnen ja die mädchengängs auch, die es gibt)

  • Réda Philippe El Arbi

    Liebe Marie, es geht mir auch nicht um Aggression oder den vernünftigen Umgang mit zuvoel Kraft. Ich kann ziemlich aggresiv sein, ohne Gewalt einzusetzen. Sport und Ventiltätigkeiten zähle ich nicht zur “Gewalt”. Gewalt ist es dann, wenn andere darunter leiden. Sonst ist es nichts anderes als körperliche Betätigung.

  • marie

    übertrieben beschrieben: meinen sie das zuschlagen, selbst wenn das opfer am boden liegt? selbst da gibt es unerschiede, die meisten werden einsichtig (und die könnten durchaus gute feuerwehrleute geben!). nur wenige machen weiter, aber da schein die problematik eher pathologischer natur zu sein.
    uh… dann wir sind im bereich der empathiefähigkeit. die in der tat heutzutage immer wie weniger ausgeprägt ist. kennen sie arno gruen? ein kenner der materie – sehr empfehlenswerte lektüre, mir hat sie vieles erklärt.

  • Tomas

    Gewalt ist archaisch und direkt, in gesamten Tierreich das entscheidende Überlebensprinzip. Wir Menschen meinen zwar etwas besseres zu sein, aber in der Tat und Wahrheit sind wir ein Teil davon. Da unsere Existenz nur in unseren Körpern möglich ist, sind wir auf Gedeih und Verderb mit deren Schicksaal verbunden und somit durch Gewalt beeinflussbar. Bei einer knappen Ressource wie Futter oder Frauen entscheidet immer noch die einfache körperliche Gewalt – das zeigt sich immer wieder dort, wo unsere Zivilisationsregeln ausser Kraft gesetzt werden. Ich glaube nicht dass Frauen Gewalt an sich so fasziniert, aber in einer Welt ohne Regeln kann es für eine Frau von Bedeutung sein, ob man jemanden neben sich hat der sich körperlich durchsetzen kann, abgesehen davon dass sie meistens gar nicht nach der Meinung gefragt werden – der stärkste eliminiert die Auswahl auf nur sich selbst.
    Interessanter Ansatz liefern hier die Waffenhersteller, weil sie so etwas wie Chancengleichheit schaffen wink
    http://rlv.zcache.co.uk/god_created_men_sam_colt_made_them_equal_mousepad-p144566270412479223envq7_400.jpg

    Mittlerweile kan man Gewalt mit Geld substituieren, und was für Wunder, darauf fahren die Damen noch mehr ab – so kann man Glatzköpfiger Fettsack sein, mit genug Geld wird alles kompensiert – solange unsere Zivilisation bestand hat.

    Nun ja, wir leben natürlich nicht in einem rechtsfreien Raum, aber das oben geschilderte haben wir alle in unserer DNA, und wie die Zivilisationskruste in Wirklichkeit dünn ist beweist die Berichterstattung jeden Tag.  Daher die Anziehungskraft für die jungen, vor Kraft strotzenden Männer.

  • Jorge

    Und schon wieder unterstellen Sie mir etwas, und dann noch etwas falsches ^^ Natürlich gibt es schwarz und weiss—> tot und lebendig zum Beispiel, auch wenn sie es wieder mal geschafft haben, alles völlig zu verdrehen, so dass es in ihren Kram passt. Langsam wird das ganz schön öde…

    Wenn der Begriff falsch ist, ist er falsch. Sie können nicht “rot” schreiben und danach behaupten “ihr” rot sehe halt nun mal grün aus.

    Andererseits macht es durchaus Sinn, hier überhaupt nicht mehr zu kommentieren, da ja alles falsch ist (also nicht ihrer Deutungshoheit entspricht *lol*), was nicht ihrem Gusto entspricht.

    @marie: viel Spass noch, Sie fand ich klasse.

  • Tomas

    genau

  • marie

    der titel: der fremde in uns

  • Ylene

    Ich als Frau liebe gewalttätige Filme, besonders wenn die Gewalt völlig übertrieben und grotesk ist. Damit meine ich Filme von Tarantino, Robert Rodriguez und Co. In der heutigen Welt muss man ja immer schön angepasst und überlegt sein, da macht es Spass, wenn Dinge mal auf sehr direkte Art gelöst werden und das Blut rumspritzt. (Im Film ist ja die Welt sehr einfach mit gut und böse) Selber prügle ich mich nicht, ich randaliere und demoliere nicht, sondern recykle brav, bin im Büro konstruktiv und koch mit Bio-Zeugs aus der Region für meine Familie. Und Filme mit realistischem Hintergrund/brutalster Gewalt wie ‘Schindler’s List’ oder ‘Hotel Ruanda’ erschüttern mich auch weiterhin zutiefst. Alle meine Dates waren zudem begeistert, dass sie mit mir das neuste Action-Geballere gucken gehen konnten und nicht bei Hugh Grant gelandet sind.

  • Ylene

    Und guck dir doch Fight Club nochmals an, Réda. Wie du da auf ‘Gewalt ist geil’ kommen kannst, ist mir echt ein Rätsel.

  • mira

    “Da steckt mächtig was unter der Haube, kraftmässig – das fühlt sich manchmal an, wie ein wildes Tier, das in einem Käfig ist.” Das Gefühl kenne ich, habe es sogar jetzt noch manchmal. Mit dem Unterschied vielleicht, dass die Kraft in eine ganz andere Richtung geht (also keine Aggression gegen andere). Schafft man es, diese Kraft im Sport umzusetzen, so kann man Höchstergebnisse erzielen.

  • adrian

    I’m back baby. Also gemäss diesen Kommentaren scheine ich einen sehr tiefen Testosteron-Spiegel zu haben. Ich hatte noch praktisch nie das Bedürfnis, mich mit jemandem zu Schlagen. Vielleicht kommt das auch daher, dass ich sowas für absolut sinnlos halte. Ich bevorzuge verbale Battles…
    Und ich denke, dass es sehr viel bringt, seine Aggressionen mit Sport abzubauen. Ich habe einen Boxsack zum trainieren, aber dieser hat mein Bedürfnis, jemanden zu schlagen, nie gesteigert. Im Gegenteil.

    P.S. schön, wieder bei euch zu sein, liebe clack-freunde smile

  • adrian

    Ahhh, noch was. Ich bin begeisterter Gamer und schaue mir auch sehr sehr sehr gerne Filme mit absolut übertriebener und sinnloser Gewalt an. Aber da bin ich mir auch bewusst, dass es nur ein Film ist und sehe das ganze eher als künstlerischen Ausdruck als nur als Gewalt. Tarantino macht meiner Meinung nach Kunst, auch wenn dies nur wenige nachvollziehen können.

  • Réda Philippe El Arbi

    Ich mein nicht die Aussage des Films, sondern die feuchten Hösschen bei einigen Zuschauerinnen. Und as ist leider kein Hirngespinst.

  • Réda Philippe El Arbi

    Oh, ich liebe Tarantino, 300 oder den Klassiker Lethal Weapon, aber das ist Schauspiel, das ist Klamauk, nicht Pseudorealismus, der soziale ventile vorgaukelt.

    Ich spiele übrigens grad Crysis 3. Ist zu empfehlen. Böse Konzernkrieger und Aliens mit dem Bogen niedermachen. Ich persönlich denke, virtuelle gewalt, unter der niemand (ausser die unterbezahlten Programmierer) leidet, kann in manchen Fällen reale Gewalt verhindern. Weil gamen entspannend wirkt smile

  • tina

    “Ich verstehe es nicht, aber offenbar ist Gewalt geil, wie der Erfolg des Kinofilms «Fight Club» zeigt. Männer müssen Männer sein. ” fight club ist neben space tourists mein lieblingsfilm aller zeiten, aber bestimmt nicht wegen den prügelszenen. die prügelszenen sind wie ausrufezeichen vielleicht. in dem film geht es nicht ums prügeln. tyler durden (sexy brad pitt) ist nur die abgespaltene persönlichkeit des namenlosen edward norton. mal abgesehen von den bildern sind die off-kommentare und dialoge genial. es ist gesellschaftskritik, um die es geht. nicht darum, dass gewalt geil sei. am ende gipfelt es schliesslich darin, kreditinstitute zu bodigen, für einen neustart, so die idee. where is my mind

  • tina

    vielleicht ist die sinnlose gewalt (1. mai usw) eine art ventil. der mensch hat dunkle seiten. die einen können damit nicht umgehen. ich glaube ein unterdrücken dunkler seien hat bei manchen vulkanartige ausbrüche zur folge, ausserdem setzt es endorphine frei, grenzen zu übertreten

  • Jorge

    o_O

    Moment: Sie stören sich daran, wenn Frauen scharf werden, wenn sie einen Film mit Gewalt sehen?

    Dann entscheiden Sie, wann Frauen scharf werden dürfen?

    Oder massen Sie sich einfach an, zu wissen, dass es die Gewalt ist, welche die Frauen antörnt? … oder doch die Schauspielkunst und/oder das Aussehen von Brad Pitt?

    Und überhaupt: Wer sagt, dass Frauen Höschen tragen müssen?!? Was kommt als nächstes, die Burka!?!

    —> #Aufschrei!

    PS: Zugegeben, so wie Reda zu argumentieren hat was ^^

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