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Gehen Sie wieder mal in eine Bar

Denn die Wahrscheinlichkeit, dort eine neue Liebe zu finden, ist genauso gross - oder klein - wie auf einer Dating-Website. Ernüchternd, nicht?

Von Clack-Team

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Wer nicht mehr allein sein will, der sucht – vor allem im Internet. Schliesslich tummeln sich hier massenweise Singles mit demselben Ziel, da sollte es ja nicht allzu schwierig sein, sich früher oder später zu finden.

Soweit jedenfalls die Theorie. Die Realität, die sieht allerdings bekanntlich anders. Umso interessanter ist deshalb eine neue Studie von Wissenschaftlern der Nortwestern University – sie hat die Gründe übersucht, warum es nicht so recht klappt, mit der Partnersuche auf Dating-Sites.

Und was dabei herausgekommen ist, erstaunt zwar nicht wirklich,  ist allerdings durchaus aufschlussreich: Es ist einfach zuviel, was da den Singles da entgegenflimmert – Hunderte von Profilen von Menschen, die man nicht kennt.

Shoppen im «Supermarkt der Liebe» nennen es die Wissenschaftler, deren Untersuchung nächstens im Psychological Science in the Public Interest veröffentlicht wird. Und das kommt nicht gut, weil zuviele Wahlmöglichkeiten meist – und das haben bereits einige Untersuchungen gezeigt – nur zu Einem führen: Überforderung, was wiederum zu einer gewissen Entscheidungsfaulheit führt.

Nun, es gibt aber natürlich auch Dating-Site, die eine Vorauswahl treffen, aufgrund von Interessen und Persönlichkeitsmerkmalen. Doch bereits das Versprechen der Sites, dabei «wissenschaftlich» vorzugehen, sei falsch, so die Studienautoren. 

Immerhin wird damit zwar die Anzahl der potentiellen Partner reduziert, zum Ziel führt aber auch dies eher selten: Denn wenn sich zwei mit einem gleichen Hobby treffen, muss das nicht unbedingt heissen, dass man sich wirklich was zu sagen hat.

Gut möglich also, dass man gemeinsam, jedenfalls eine Zeitlang, über die schönsten Wanderwege plaudern kann. Das wars dann aber – leider, wieder mal. Wie mit einer Zufallsbekanntschaft in einer Bar, eben. Nur ist die Enttäuschung in diesem Fall wenigstens um einiges kleiner.


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Kommentare

  • Christian Krieg

    Genau, oft ziehen sich doch Gegensätze an, und versch. Interessen können befruchtend sein für eine interessante Partnerschaft. Wichtiger ist sicher Lernbereitschaft, Kommunikations- und Anpassungsfähigkeit und ansere soziale Fähigkeiten nicht Symbiose-Konvergenzen. Das findet sich öfters im direkten Kontakt als in der elektronischen Suche.

  • Mark

    Nachtrag: habe soeben noch bessree oder zumindest genauso gute Amaretti zum Zvieri serviert bekommen: ganz leicht gekirschte Ffcllung zwischen zwei Amaretti-Deckeln mit spfcrbaren Nussstfccken drin, zur He4lfte in wahlweise helle oder dunkle Schoggi gehfcllt. Vom Markt am Helvetiaplatz, Be4ckerei Manser (und wenn man schon dort ist, unbedingt auch den berfchmten abManser-Spitzbb mit Mostbrf6ckli probieren )

  • Mc_Phil

    Naja, also ich persönlich finde es sowieso interessanter Frauen auf der Strasse im bus oder sonst wo anzusprechen. Macht 1stns mehr spass und die Damen haben erst noch freude daran wenn Mann ihnen ein kompliment macht. Wobei Teilzeitprinzessinnen und “aufschrei anhängerinnen” das Flirten auf der Strasse zu einem Risikosport machen. wink 
    Aber bei diesen kalten Temperaturen hat eine Ohrflatere auchire vorteile, ganz nach dem motto. So halte auch die andere wange hin…