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Frauen suchen das Abenteuer

Was tönt wie ein billiger Spruch aus dem Spam-Ordner, hat offenbar eine Grundlage: Frauen machen im Bett lieber Experimente als Männer. Gerade daraus können sich schwierige Verwicklungen für die Beziehung ergeben.

Von Clack-Team

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Das Problem, das hier nämlich erwächst: Die Frau ist in einer Beziehung eher gelangweilt als der Mann – mit den bekannten Folgen für die Trennungs- und Scheidungsrate.

Doch von Anfang an: Wie eine repräsentative Umfrage in den USA bei 3’300 Personen ergab, möchten Frauen eher mal das Besondere im Bett – Spiele, Fantasien, explizites Gerede… 85 Prozent ziehen zum Beispiel Sex ausserhalb des Schlafzimmers vor. Und fast 60 Prozent möchten ihr Liebesleben mit «etwas Neuem» würzen.

Die Männer sind hier, entgegen dem Klischee, eher zurückhaltend. Oder soll man sagen: prüde? Oder vielleicht: fantasielos? Faul?

Jedenfalls korreliert die Zahl mit einem anderen Ergebnis: Frauen fühlen sich in ihrem Sexleben tendenziell eher gelangweilt. Fast die Hälfte – genauer: 45,7 Prozent – finden auch, sie hätten zuwenig Sex in der Beziehung. Dies wiederum stärkt die Neigung, die ganze Beziehung als unbefriedigend zu bewerten. Unter anderem sagten 25 Prozent der Befragten, dass die Langeweile im Bett sie schon zum Seitensprung verleitet habe.

Umgekehrt hoffen wiederum viele Frauen (59 Prozent), durch sexuelle Experimentchen am Ende die ganze Beziehung wieder verbessern zu können.

Nun muss man sagen, dass die Erhebung durch das Online-Portal «Good in Bed» durchgeführt wurde, welche im Auftrag (und Interesse) eines Kondomherstellers das Liebesleben der Bevölkerung verbessern soll. Dennoch: Das Sample ist gross genug, um eine tendenzielle Aussage wagen zu können – und die Logik der Ergebnisse entspricht ja durchaus der Alltags-Erfahrung: Jawohl – Frauen suchen das Abenteuer. Doch woran denken sie dabei? An die Beziehung. Oder soll man sagen: An die Liebe?

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Kommentare

  • Eremit

    Womit man wieder beim Punkt ist: Frauen lieben das Abenteuer und somit nicht Nachbars Junge sondern den Afrikaner, Amerikaner oder Australier, ok), aber wie sieht es aus mit den natürlichen Konsequenzen z.B. zwölf Kinder?

  • Stadelman Reto

    Die darf dann der Ehemann grossziehen. Natürlich ohne zu wissen, dass es nicht seine Kinder sind…

  • Joto

    OH ja.Wie Alissa schon sagte: Das einzige was ich smcilhm daran finde ist, dass man immer alles mitschleppen muss, will man nicht in die Bredouille kommen st ndig irgendwas zu vermissen. Ansonsten finde ich es total sch n hier in Mainz ein Zuhause zu haben und in Darmstadt erst recht.

  • Aming

    Zahlen f r einen Flashmob? Und dann noch vorher von der Stadt abnesgen lassem? Mmmh.. naja, das ist halt M nchen hehe, aber sch n, dass wenigstens mehr als nur ein paar mitgemacht haben wie vor ein paar Jahren als wir es probiert haben.Endlich mal ein Blog mit Blocksatz, das ewige Gezacke am rechten Rand nervt wink

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