Clack

Fitness vererben

Mutter Sportmuffel, Tochter Sportmuffel, Enkelin Sportmuffel. Das muss nicht sein, meinen Wissenschaftler.

Von Catharina Fingerhuth

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Die amerikanische University of California, Riverside hat ein Fitness-Gen ausgemacht. Langjährige Experimente an Mäusen hätten gezeigt, dass Lebewesen Bewegungslust oder -unlust vererben. Nur, wie können wir dann spätere Generationen vor dem Couchpotatoe-Syndrom bewahren? Die Wissenschaftler schlagen vor, Sportmuffeln motivierende Medikamente zu verabreichen, damit sie mehr Fitness machen und ihre Enkel dies dann ganz von alleine tun.

Tolle Idee eigentlich. Noch nicht untersucht ist freilich wie sich diese neue Bewegtheit gesellschaftlich auswirken würde. Und ob dereinst Medikamente verabreicht werden müssten, um unseren rastlosen Nachkommen Ruhepausen zu gönnen.

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