Clack

Stylecodes: Wie Sie Ihre Beförderung mit Sicherheit verhindern

Glauben Sie tatsächlich, dass Ihre Kollegin im Nebenzimmer oder der fehlende Doktortitel Ihre Karriere ins Stocken bringen? Nein, es sind schlichtweg vor allem Äusserlichkeiten.

Von Clack-Team

Twittern

Wenn Sie die Karriereleiter weiter emporklimmen wollen, dann machen Sie das besser mit dezentem Makeup und in feinsäuberlich gebügelter Garderobe. Und wegen Ihres Tattoos werden Sie zwar mit Sicherheit nicht gekündigt, aber die für alle sichtbar eingravierte Erinnerung an die erste grosse Liebe könnte Ihr berufliches Fortkommen durchaus behindern.

Halten Sie sich also besser an die geschriebene und ungeschriebene Businessetikette, und die hat sich seit Grossmutters Zeiten nicht wesentlich verändert. Wenn Sie etwa bei American Apparel anheuern wollen, dann verzichten Sie besser auf schimmernden Lipgloss, denn der ist laut Unternehmensrichtlinien verboten. Und falls Sie sich überlegen für die UBS zu arbeiten, dann lesen Sie vorher besser das 40-seitige Style-Manual – Haartönungsempfehlungen für die Mitarbeiter inklusive, das nach weltweitem Hohn und Spott massiv überarbeitet wurde.

Worauf Human Ressource Manager in grossen Unternehmen mit Sicherheit achten und Sie künftig ein genaues Auge werfen sollten – die Top 11 Style No-nos im Job:

  • Sichtbare Piercings: Wirkt weder auf Nase, Zunge oder Augenbraue seriös – trennen Sie sich Ihrer Karriere zuliebe von den Insignien der Unangepassheit.
  • Schlechter Atem: Zeugt eben nicht von Vitalität und Gesundheit. Lassen Sie regelmässig und unauffällig ein Minzbonbon auf der Zunge zergehen.
  • Sichtbare Tattoos: Wenn Sie sich schon nicht von Ihren eingravierten Erinnerungen mit Symbolcharakter trennen können, dann überschminken Sie sie einfach.
  • Ungebügelte Garderobe: Wenn Sie bügeln hassen, dann überlassen Sie diesen Job der Wäscherei.
  • Ungepflegtes Haar: Eine einfache Lösung ist ein praktischer Kurzhaarschnitt oder wenn nötig, binden Sie einen Pferdeschwanz (der ab einem gewissen Alter nicht mehr zu hoch sitzen sollte).
  • Freizeitkleidung: selbsterklärend, wird eben in der Freizeit getragen.
  • Zu viel Parfum: Zu schwere Düfte sind sowieso passé – mit einem leichten, erfrischenden Aromaduft tragen Sie sicher nicht zu dick auf.
  • Zu viel Makeup: Macht alt und wirkt unsicher, verdeckt den Charakter.
  • Unaufgeräumter Arbeitsbereich: Kreatives Chaos besser im Kopf behalten – oder im Laptop.
  • Angekaute Fingernägel: Sind eben keine Visitenkarte.
  • Starke Solariumbräune: Wirkt immer billig.

Quelle: CareerBuilder.com

Karriere Knigge Mode


Kommentare

  • Dani

    Mein Gott, wie oberflächlich muss man sein!

  • Lisa

    Genormte, graue Ja-Sager-Marionetten ohne Persönlichkeit. Bürokraten in Uniform. Wäh, wie farblos, öde und abtörnend! Hier kann niemand eine kreative Lösung erwarten. Als Vorgesetzte würde mich eine solche Kopf-Wackel-Figur viel Geld kosten.

  • Maurice

    Differenzierung lautet das Zauberwort.
    Die Fähigkeit die Erwartungen deines Gegenübers zu erahnen und im gewählten Mass darauf einzugehen. Das gilt natürlich nicht nur für’s Bewerbungsgespräch. Nur schon beim Wort “Knigge” könnt ich mich übergeben (kotzen, damit ich sicher niemand einstellt).
    Ich appeliere an einen persönlichen Ausdruck, statt ein weiteres Opfer der Copy/Paste Methode zu werden. Und vergiss nicht, kein Arbeitgeber stellt dich ein, weil du gut aussiehst, sondern weil er mit dir mehr Geld verdienen kann, als du ihn kostest !

  • Fred

    Kommen sie im Range Rover – macht Eindruck.

Lesen Sie auch: