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Die Stimme der Sirenen

Eine hohe Stimme ist schlecht für die Karriere, aber Lockstoff für einen One-Night-Stand.

Von Seraina Mohr

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Eine Piepsstimme kann furchtbar nervig sein. Als sexuelles Anziehungsmittel funktioniert sie jedoch hervorragend. Das hat ein Wissenschaftsteam der Penn State University herausgefunden. Sehr hohe Stimmen sind nämlich nicht nur anstrengend, sondern verleiten Männer zu One-Night-Stands. 

Allerdings ist das nicht ganz ungefährlich, denn Frauen sind in der Lage ihre potentiellen Rivalinnen aufgrund der Stimme zu identifizieren. Das Team von Anthropologen liess Männer aufgrund von Tonbandaufnahmen auswählen, mit wem sie gerne die Nacht verbringen würden. Die Vorliebe für hohe Stimmen war eindeutig. Ebenso klar konnten die Frauen vorhersagen, welche Stimmen den Männern gefallen würden. 

Die Forscher vermuten, dass die Frauen sich aufgrund der Stimme jung, gesund und fruchtbar anhören und deshalb als Bettpartnerinnen besonders attraktiv sind.

Maggie Thatcher hatte einst intensives Stimmtraining absolviert, um ihre hohe Stimme zu verändern. Sie wusste: Respekt und Aufmerksamkeit verschafft man sich mit einer Piepsstimme nicht. 

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Seraina Mohr

Seraina Mohr ist Leiterin des Competence Center Onlinekommunikation am Institut für Kommunikation an der Hochschule Luzern Wirtschaft. Sie studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich und arbeitete anschliessend mehr als 10 Jahre in verschiedenen Funktionen in der Medienbranche.