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Der Ruf nach der Mama-Quote

Nicht einfach Frauen, nein Mütter sollen in die Führungsetagen der Schweizer Wirtschaft. Die Forderung ist wohl gut gemeint – greift aber zu kurz.

Von Marie Dové

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Die Frauen-Quote ist der Dauerbrenner in der Gender-Debatte und mittlerweile ist sie, mit der üblichen Verzögerung, auch in der Schweiz da und dort Realität geworden. Nicht in der Wirtschaft, aber zumindest in linksregierten Verwaltungen, in Zürich etwa oder in Bern. Trotz der Popularität des Themas nimmt in den Chefetagen von Schweizer Unternehmen der Frauenanteil nur langsam zu, wie neuste Studie zeigen.

Die entsprechende gesellschaftliche Debatte allerdings geht schon in die nächste Runde. Zusehends ist nicht mehr von einer Frauenquote die Rede, sondern von einer Mütter- oder Elternquote. Dieses Thema für sich entdeckt hat die Zürcher Autorin und Kolumnen-Feministin Michèle Roten. Just zur Lancierung ihres neuen Buches («Wie Mutter sein») fordert sie öffentlich: «Eine Mütterquote muss her!»

Es reiche nicht, Führungspositionen mit Frauen zu besetzen statt mit einem Mann, lässt sich Roten in der aktuellen Ausgabe der «Schweiz am Sonntag» zitieren. «Solange es kinderlose Frauen sind, die sich voll auf die Karriere konzentrieren können – also Frauen, die die gleiche Ausgangslage haben wie Männer, die eine Ehefrau haben, bleibt alles beim Alten», sagt Roten. Und weiter: «Erst eine Mutter in dieser Position hätte den Blick dafür, was in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie getan werden müsste, und würde am System selbst arbeiten.»

Teilzeit-Chefs sind Exoten

Realität ist: Führungspositionen für Teilzeitarbeitende gibt es kaum. Teilzeitarbeit ist selbst bei unteren Kadern noch ein Stigma. Der Ruf nach einer Mütterquote ist also im Grunde ein Appell für mehr flexiblere Pensen in den Chefetagen, für familienverträgliche Führungsjobs.

Solche Modelle sind derzeit äusserst selten, Teilzeit-Chefs sind in europäischen Führungsetagen Exoten. In Deutschland beispielsweise arbeiten nur fünf Prozent aller Manager weniger als 30 Stunden pro Woche, in den Niederlanden sind es zwölf Prozent, in Grossbritannien 8 Prozent und in Österreich 6 Prozent. Insgesamt sind es auch im Management vor allem Frauen, die Teilzeit arbeiten: in Deutschland haben rund 14 Prozent der Frauen in Managementpositionen eine kürzere Arbeitszeit.

Wichtig: Von Teilzeit-Jobs im oberen Kader könnten auch Väter profitieren, die eine gesunde Balance zwischen Beruf und Familie suchen. Wie wenigen Managern dies in den bestehenden Strukturen offenbar gelingt, zeigt etwa der Rücktritt des ABB-Konzernchefs Joe Hogan, der sich gemäss eigener Aussagen fortan vor allem seiner Frau und seinen Kindern widmen will und mit 56 Jahren in die Pension geht.

Elternquote soll Ungerechtigkeiten ausräumen

Dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich keineswegs nur ein weibliches Problem ist, sondern auch viele der so genannten neuen Väter belastet, haben diejenigen erkannt, die weder eine Frauen- noch eine Mütterquote fordern, sondern von einer Elternquote sprechen. So sind  die deutschen Unionspolitiker schon einiges weiter als die Feministin Roten. Vor gut einem Jahr hat die Unionsfraktion im deutschen Bundestag vorgeschlagen, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst eher einzustellen und zu befördern, wenn diese Kinder erziehen. Die «Elternquote» soll «die Ungerechtigkeit ausräumen, das Eltern nach einem Erziehungsurlaub karrieremässig wieder hinten anstellen müssen.»

Zwar stösst das Vorhaben auf ähnliche Ablehnung wie die Frauenquote. Und zurecht wird moniert, dass Karriereväter keine Zusatzförderung bräuchten. Aber die Diskussion ist lanciert. Und die Erziehungspflicht steht endlich im Fokus: Sie nämlich ist der Grund an der Karriereabstinenz von Frauen, von Müttern. Nicht das Geschlecht.

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Kommentare

  • Nico

    Solange mit der Frage nach der “Vereinbarkeit” die 0.5% bestverdienenden Frauen gemeint sind und sich niemand dafür interessiert, wie eigentlich deren Nannies und Putzfrauen ihre halblegalen Jobs mit der Schichtarbeit des Mannes und den Ansprüchen der Kinder vereinbaren, bleibt das alles vergleichsweise egal.

  • Mummy of two

    Niemand kann Kind UND Karriere im klassischen Sinne unter einen Hut bringen! Frauen/Maenner die Karriere machen, koennen nicht gleichzeitig engagierter Elternteil von kleinen Kindern sein, Fuehrungspositonen sind kein 9 to 5 Job. Es wird so viel abverlangt, dass ausser dem Job nichts anderes Platz hat (ausser eine/n sehr, sehr verstaendnisvolle/n Partner/in).
    Ganz klar, Kinder lenken ab. Man hat den Kopf immer irgendwie bei den Kindern (gehts ihnen gut, passen sie in der Schule auf, haben sie Spass,…).
    Wenn der Nachwuchs ins Teeniealter kommt, sieht die Sachlage ganz anders aus. Muetter vor! smile

  • The Damned

    Sie haben es erfasst, Nico: Im Prinzip befassen sich 99,5 Prozent aller Menschen mit den Problemen von 0,5 Prozent aller Erwerbstätigen: Dieser klassenblinde Elitefeminismus ist ein Hohn für alle Durchschnittsverdiener, die sicher sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen, um wenigstens einigermassen anständig über die Runden zu kommen. Lassen wir die Eliten Eliten sein- aber mit unserer Lebenswirklichkeit haben die nichts zu tun! Diese ganzen CEO- und Vereinbarkeitsdiskussionen machen mir immer wieder auf’s Neue bewusst, dass wir in einer Klassengesellschaft leben, deren Teilnehmer offenbar nicht mehr in der Lage sind, andere Lebenswirklichkeiten als die eigene zur Kenntnis zu nehmen! Ich bin dieses Elitengeschwafel langsam dermassen leid, ich kann das gar nicht mehr in Worte fassen! Können die nicht ihre Fresse halten und einfach ihr Leben leben?! Wir hier unten können’s ja auch! Und das mit einem Haushaltseinkommen von unter 10’000 Franken!

  • tina

    ja steckt denn ewta in jedem vater eine spitzenkraft?

  • The Damned

    Nein, natürlich nicht, tina. Das sehen wir ja alle Tage. Aber Männer sind anders. Und sie streben auch nach anderen Zielen als Frauen. Das sehen wir ja nur schon an der nach wie vor noch ‘geschlechtertypischen’ Berufs- und Studienwahl. Oder daran, dass es nach wie vor Männer sind, die Firmen ab einer gewissen Betriebsgrösse (von 1 bis 3 Angestellten an aufwärts, wie wir hier kürzlich lesen konnten) gründen. Das ‘geschlechtertypische’ Verhalten ist wahrscheinlich vor allem deshalb ‘geschlechtertypisch’, weil es typisch für das Geschlecht ist. Daraus sollten wir keine Hierarchien basteln, sondern uns überlegen, wie wir die daraus entstehenden Synergien besser nutzen können, als in den vergangenen Jahrzehnten. Und da stehen uns theoretisch eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung. Die technologische Revolution wird unsere Gesellschaften über kurz oder lang genauso auf den Kopf stellen, wie seinerzeit die industrielle Revolution. Wir sollten die daraus entstehenden Chancen (eine neue Gesellschaft zu formen) nutzen: Uns steht heute soviel Wissen zur Verfügung, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit!

  • tina

    ins kader gehören leute, die fähig sind dazu. deswegen ist das geschlecht ja völlig egal, und auch, ob nun beim einen geschlecht mehr leute fähig wären zu was auch immer. warum aber nicht trotzdem unter den fähigen bewusst mütter auslesen? könnte man doch, ohne verluste, ohne einteilen oder hierarchiegedanken, einfach weil man es müttern zutraut, eher familienfreundliche arbeitsbedingungen zu schaffen, was ja auch vätern zugute kommt. und weil man das für wichtig hält.

  • tina

    eine chefin, die selber familie hat, und “familienfreundlich” führt, bringt auch den anderen 95% etwas, selbst den männern. ich selber habe einen familienfreundlichen männlichen chef, er hat nicht einmal selber familie – aber seine mutter war alleinerziehend. er hat als kind erlebt, was es heisst, wenn die erwerbstätige mutter am anschlag läuft und ist sehr verständnisvoll mit eltern

  • The Damned

    Was ist unter Führungsposition zu verstehen, welche Hierarchiestufe ist damit gemeint? Im mittleren Kader sind Frauen zum Beispiel schon recht stark vertreten. Im Gleichberechtigungsnirwana Schweden machen Frauen ohne Quote 19 Prozent aller Führungskräfte aus, wobei im Tagi-Artikel seinerzeit wieder einmal nicht definiert worden ist, ob es sich dabei auch um Frauen im operativen Management handelt oder nicht. So hoch ist / wäre also der “natürliche” Frauenanteil in Führungspositionen, wenn man so will. In verschiedenen Studien (und auch im internen Evaluationsverfahren beim Tag offenbar) wurde nachgewiesen, dass nur ein Viertel aller Bewerbungen auf eine Stelle im oberen Management von Frauen kommt. Ist es denkbar, dass Frauen einfach nicht so gerne Karriere machen, wie Männer? Steckt wirklich in jeder Mutter eine potentielle Spitzenkraft für unsere Wirtschaft? Auch wenn man sich mit solchen Fragen äusserst unbeliebt macht- aber sie sind nach vierzig Jahren Feminismus mehr als nur berechtigt.

  • Tomas

    Ist es denkbar, dass Frauen einfach nicht so gerne Karriere machen, wie Männer?
    Schneit es in Kanada?
    Fragen über Fragen.

  • The Damned

    Reto: Natürlich, das homeoffice, das ist sehr gut für moderne Dienstleister. Aber für den Maurer und die Verkäuferin gibt es kein homeoffice. Und für den Offsetdrucker, der mit einer Krankenschwester verheiratet ist, ebenfalls nicht, dito für den schichtarbeitenden Polizisten, der mit einer SBB-Schalterbeamtin zusammen ist: Die müssen alle präsent sein am Arbeitsplatz. Es wird in Zukunft eine ganze Variation von Lebensentwürfen und Familienmodellen geben. Die einen haben die Wahl, die anderen nicht. Wie gesagt, ich habe nichts gegen Teilzeitstellen. Aber ob der Aufwand lohnt? Ich habe einmal in einer sozialen Institution mit 20-Prozentern zu tun gehabt, das entspricht einem einzigen Tag pro Woche. Von diesem Tag ging bereits die Hälfte des Tages verloren, weil sich die zuerst informieren und auf den neusten Stand bringen mussten. Die andere Hälfte- oder real 10 Prozent- haben sie dann wirklich gearbeitet. Und wir Vollzeitangestellten hatten entsprechend mehr zu tun.
    Tina: Was genau war Ihnen zu hoch? Wenn wir über etwas diskutieren, dann setze ich eigentlich voraus, dass man wenigstens einigermassen über die Strukturen, Entwicklungen und Kennziffern der modernen Arbeitswelt informiert ist. Sonst wird es schwierig, eine der Sache wenigstens einigermassen angemessene Diskussion zu führen. Und einfach aus dem hohlen Bauch heraus lässt sich nicht sehr viel Relevantes sagen, dass die Diskussion inhaltlich weiter bringt.

  • tina

    damned, ich konnte mit den sprüchen wie “merksch öppis”, “ein lichtlein aufgehen” und klassenblindheit nichts anfangen.
    für eine einigermassen angemessene diskussion finde ich vielleicht wichtiger, dass man einigermassen bezug hat zur thematik. da geht es ja dann wohl kaum um leute, die nur einen einzigen tag arbeiten wollen. auch maurer und drucker können in anderen länder 30 stunden arbeiten, weil das dort die norm ist.
    ich finde, ich brachte da einige handfeste argumente ein. mir geht es auch mehr darum statements abzugeben als zu diskutieren.  konnte ich überzeugen, dass mütter in führenden positionen wichtig sind für die 95% in den unteren etagen? es also nicht nur um diese elitegruppe selber geht

  • tina

    oder mit anderen worten: diese herablassende nichts sagende geschwafel halte ich für überflüssig. wörter wie “kennziffern” sagen mir nichts. ich habe eine haltung zur thematik, kein theoretisches wissen.

  • The Damned

    Jetzt haben Sie mich aber gründlich missverstanden, tina. Oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Das ‘merksch öppis’ ist eigentlich auf die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände gemünzt, nicht auf Sie. Ich bin diese ewigen Schönrechnereien dieser Verbände dermassen satt, dass ich manchmal gerne solche Floskeln einbaue. Frauen in welchen Führungspositionen und in welchen Firmen genau sollen Ihrer Ansicht als Vorbild für den Rest der 99,5 Prozent aller Väter und Mütter dienen? Sie sprechen zwar von Führungspositionen, sagen aber nicht, was Sie sich darunter vorstellen. Und welche Firmen dabei in Ihrem Fokus sind, verraten Sie uns auch nicht. Die 30-Stunden Woche ist ein Rohrkrepierer, vor allem angesichts der Arbeitszeiten der asiatischen Wirtschaftsmächte, auch wenn deren Wirtschaftsleistung pro Kopf bislang noch bis gut vier Mal tiefer ausfällt, als bei uns.

  • The Damned

    Soll ich ganz nüchtern kontern, tina? Money never sleeps. In einer globalisierten Welt, in der 24 Stunden Hochbetrieb in allen Weltregionen herrscht, dürfte es schwierig werden, Teilzeitchefs zu engagieren. Ich habe schon mit Teilzeitangestellten (20 bis 50 Prozent) im grafischen Bereich, wo alles auf den letztmöglichen Termin läuft, grösste Probleme gehabt (Erreichbarkeit in Notfällen, Informationsstand d. Betroffenen, etc.)- und das nur schon in der Schweiz. ich denke, 80 Prozent sind das Maximum für einen Betrieb, der im internationalen Wettbewerb bestehen muss.

  • tina

    die 42stunden woche ist ja schliesslich auch nicht gottgegeben. was hat frankreich? eine 30stundenwoche als norm? das entspricht hier gerade mal einem 60% pensum. es gibt sowieso nicht genug vollzeitstellen für alle.

  • Jorge

    ^^

  • The Damned

    Dass die französische Arbeitmarktpolitik Arbeitslose am laufenden Band herstellt, ist Ihnen aber auch bewusst? Aber Sie haben recht: Rechnet man die Produktivitätsfortschritte und das Wirtschaftswachstum der Schweiz auf, haben die Arbeitnehmer seit Jahrzehnten das Nachsehen. Und richtig: Es gibt schon lange nicht mehr genug Vollzeitstellen für alle. In der Schweiz entspricht praktisch jedes zweite Arbeitsverhältnis nicht mehr einer Vollzeitstelle. Entweder kürzen wir die Wochenarbeitszeit, wie die Franzosen (und nehmen damit u. a. in Kauf, dass Junge wegen des restriktiven Kündigungsschutzes kaum mehr anständig Zugang zum Arbeitsmarkt finden) oder wir schaffen immer mehr atypische (prekäre) Beschäftigungsverhältnisse. Zweitere sind eher ein Erfolgsmodell, vor allem für die Statistiker vom Seco, dem Arbeitgeber- und den Wirtschaftsverbänden: Die Schweiz hat ja schliesslich die tiefste Arbeitslosenquote von ganz Europa..!  Merksch öppis? Nicht dass wir in einer sozialen Hölle leben würden, aber ein Blick auf die soziale Wirklichkeit sollten auch die von mir so scharf kritisierten 0,5-Prozent Feministinnen wagen: Dann würde ihnen nämlich einmal ein Lichtlein aufgehen, wetten? Mit Klassenblindheit ist niemandem geholfen, weder Frauen noch Männern.

  • tina

    das war mir zu hoch.
    mein vater nennt sich auch feminist: seine mutter zog alleine 4 töchter und den süssen kleinen jungen auf. die schwestern meines vaters wurden verdingt als teenager, die mutter war “haussklavin”. mein vater war bis zu seiner pensionierung im selben grossbetrieb, auch als personalchef. mein feminismus ist einfach, bodenständig und klar: es geht darum, eltern erwerbstätigkeit und vereinbarkeit mit familie möglichst zu erleichtern. das ist auch für männer gut und auch für die unteren etagen. und das hat weder mit klassenblindheit noch mit karriere direkt zu tun. es ist nur so, dass in den führungsetagen ein betrieb geleitet wird, also müssen dort die familienfreundlichen sitzen, damit die anderen besser dran sind

  • Reto B.

    The Damned: Ich würde gerne 80% arbeiten, wenns geht in diesem System: 3 Tage bin ich im Büro, 2 Tage bin ich zuhause und arbeite von dort aus die ca 8 Stunden, die mir noch fehlen (wahrscheinlich weniger, da ich an den anderen Tagen etwa 9 Stunden arbeiten werde). Ich bin aber generell am Telefon erreichbar und werde anfallende Aufgaben zeitnah erledigen (heisst noch am gleichen Tag). Ich bin nicht in einer Kaderstelle, bin bloss ein Hochschulabsolvent am Anfang der Karriere, der halt auch Familie hat. Das oben erwähnte System würde meiner Frau und mir ermöglichen jobmässig am Ball zu bleiben…

  • Reto B.

    So mal Klartext, wieso Männer anderes wollen als Frauen… Mann ist aufm Beziehungsmarkt unter anderem sehr durch seine Position und seinen Geldbeutel angesagt. Frau durch A*sch, T*tten und gutes Aussehen. Solange das so bleibt, werden Frauen im Durchschnitt hauptsächlich viel in ihr Aussehen investieren und Männer in ihre Karriere.

  • Reto B.

    Das Problem, das ich mit dem System habe ist, dass Eltern, die sich die Erziehung teilen, zu dem Zeitpunkt, da die Kinder in einem Alter sind, wo man wieder voll einsteigen kann im Job, karrieremässig bei 0 anfangen dürfen (oder vielleicht bei 20%), während die anderen bei 100% für Papi (im Regelfall) und 0% bei Mami sind. Es muss doch möglich sein kleinere Karriereschritte schon mit 70-80% Arbeit zu machen. Lustigerweise ist es immer dann kein Problem, wenn es um eine Fortbildung geht, da darf dann der Mitarbeiter Teilzeit arbeiten während 3 Jahren, aber für eine Elternschaft geht es nicht.

  • The Damned

    Also, noch ganz schnell: Auf mittlerer Führungsebene, also der Ebene, auf der Leute wie tina und ich Karriere machen könnten, wenn wir denn wollten (ich habe mich ganz gezielt für mein Familie entschieden und wollte keine machen), sind Frauen bereits schon sehr gut vertreten. Zahlen liefere ich gerne auf Wunsch nach. Um was es bei der Quotendiskussion- ob da von Müttern, Frauen generell, Tanten oder Grossmüttern die Rede ist, sei einmal dahin gestellt- wirklich geht, habe ich hier vor einiger Zeit in einem Blogbeitrag zusammen gestellt:

    http://www.freitag.de/autoren/thx1138/die-frauenquote-ein-irrtum-ohne-folgen

    mehr gibt es zu diesem Thema eigentlich nicht zu sagen, denke ich. Damit wird auch klar, wer da unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung Interessenspolitik in ureigenster Sache betreibt.

  • Reto B.

    Ah okay, jetzt verstehe ich es langsam. Also geht es um die Umsetzung via Quoten, welche nur für einen verschwindend kleinen Teil und im obersten Management gilt. Nun ich bin mir selber nicht ganz sicher, was ich von Quoten halten soll. Generell bin ich dagegen, allerdings finde ich eben schon, dass sich was ändern soll und sehe momentan zuwenig in diese Richtung gehen. Es geht mir insbesondere darum, dass Prozentarbeit und flexiblere Arbeitsmodelle eingeführt werden, wo möglich. Es kann gut sein, dass im mittleren Kader zahlenmässig die Feigenblätter besetzt werden können mit Frauen, die entweder keine Kinder haben oder die schon etwas älter sind und diesen (ersten) Schritt gegen Ende ihrer Karriere machen. Über Zahlen, was sehr gut für sie vertreten heisst, würde ich mich sehr freuen…

    Grundsätzlich muss ich festhalten, dass m.E. mehr getan wird, wenn man Mütter (und Väter) fördert, denn eine Benachteiligung der Frauen sehe ich allerhöchstens in verstaubtem Denken (da können sie mit Regeln wenig gegen machen), respektive der Angst von Unternehmen, dass sie Mütter werden könnten (und dann unter obige Kategorie fallen). Also bin ich der Meinung, dass es weniger eine Diskriminierung von Frauen, als vielmehr von Müttern (und Vätern) ist. Väter insofern, als dass sie sich auch nur entweder für das klassische Modell entscheiden können, oder ebenso einschneidende Einbussen in Kauf nehmen.

  • tina

    ich habe es gar nicht verstanden, nicht missverstanden.
    es geht nicht darum, welche position oder welche firma, sondern ganz einfach darum, dass erwerbstätige mütter die bedürfnisse von erwerbstätigen eltern besser verstehen und die arbeitsbedingungen für eltern eher erleichtern, als erwerbstätige väter oder kinderlose. tendenziell. es geht gar nicht darum vorbild zu sein, sondern dass mütter in führungspositionen eher konkret bessere arbeitsbedingungen für eltern schaffen, da sie die schwierigkeiten selber kennen.
    also geht es weder darum, welches geschlecht durchschnittlich warum eher karriere machen würde, noch um bestimmte firmen oder die art der kaderpostion, und auch nicht um kennzahlen, generelle wochenarbeitszeiten oder bestimmte berufe

  • Tomas

    Reto: das ist der eine Punkt: die ganze feministische Herde versucht von anbeginn der Zeit zu ignorieren, dass (junge) Frauen Freude an begehrtwerden haben und dass Männer vor allem dann bei Frauen landen, wenn sie zuerst einmal als selbstbewusste potentielle Ernährer wahrgenommen werden. Woran dieser Ignorantenblick liegt ist schwer zu sagen – ich vermute, dass es deshalb so ist, weil sich typischerweise eher ältere Damen auals Feministinnen entdecken, die wohl bereits festgestellt haben, dass sie neben Jüngeren auf dem Titten/Arsch Markt chancenlos sind und nun allen anderen ein bisschen in die Suppe spucken wollen. Trotz allen Entwicklungen in der Gesellschaft, das Höhlenmensch- Schema funktioniert aber dennoch immer noch am besten, und da rede ich von eigener hundertfacher Erfahrung.

    Der andere, noch viel schwerwiegendere Punkt wird aber erst bei einer Trennung / Scheidung sichtbar. Dann nämlich wird der ganze System von Gesetzgebung, Mediatoren, Juristen und Gerichten nur dafür eingesetzt, dass aus dem Mann unabhängig von seinem Willen endgültig der Vollzeit- Ernährer fabriziert wird, während sich die Weibchen plötzlich – unabhängig von ihrer Ausbildung und wirtschaftlichen Potenz als arbeitsscheue, unterstützungsbedürftige Hausfrauchen darstellen, denen man das stehen auf eigenen Beinen nicht zutrauen darf.
    Das ganze Gerede über gläsernen Decken, Frauenquoten und verhinderten Karrieren von ach so fähigen Frauen ist auf dem Hintergrund der tagtäglich tausendfach gelebten Höhlenmensch- Praxis nur ein müdes lächeln Wert.
    Frau Roten, die ich übrigens für ihre Intelligenz sehr schätze, setzt an einem zwar aus ihrer Sicht logischem, aber dennoch falschen Punkt an. Erst dann wenn die Frauen selbst sich für die Abschaffung von Frauenalimenten einsetzen, wenn sie sich als ebenbürtige und selbständige Wesen benehmen, wird man sie auch als solche wahrnehmen. Bis dann bleiben sie unglaubwürdig.

    Und dann noch dies: wenn ich eine Lösung für ein Problem finden will, bzw. eine Hypothese dafür überprüfen will, muss ich immer zuerst die Perspektive wechseln. Wenn sich der feministische Haufen einmal kurz in die Perspektive eines Unternehmers versetzen würde, der für sein Betrieb Arbeitskräfte sucht, könnten sie sich den ganzen Mamaquoten- Müll sparen. Zweck einer Firma ist nicht primär irgendjemandem zu einer Karriere zu verhelfen. Das einmaleins einer Stellenbewerbung ist es, die Bedürfnisse des Stellenausschreibers zu erkennen und sie zu erfüllen. Nicht umgekehrt. Frau Roten, einmal kurz Hirneinschalten jenseits der Ideologiebahnen wirkt manchmal wunder.

  • The Damned

    Sind zwar nicht mehr taufrische Zahlen, aber dank dem politischen Druck dürften sie zwischenzeitlich eher noch besser aussehen:

    http://doku.iab.de/kurzber/2006/kb0206.pdf

    Komisch, dass der Blick bislang nur auf die operative Führung und die Verwaltungsräte gefallen ist, nicht?

  • The Damned

    Wissen Sie, tina: Sie haben tatsächlich überhaupt keine Ahnung von der Materie. Bevor man etwa fordert, sollte man sich darüber im Klaren sein, unter welchen Bedingungen man was und warum fordert. Und was überhapt möglich ist. Offenbar ist Ihnen überhaupt nicht klar, dass jede politische Forderung zuerst eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllen muss, bevor sie durch- bzw. umgesetzt werden kann. Mit Menschen wie Ihnen zu diskutieren ist völlig überflüssig- Ihr geradezu beeindruckendes Unwissen können Sie auch mit Ihrer Arroganz nicht kaschieren! Sie wirken wie ein kleines Mädchen dass einfach etwas will, will, will..! Uns dabei quengelnd und schreiend auf dem Boden herum stämpfelet.

  • tina

    da ich selber erwerbstätig bin und mutter und sehr zu schätzen weiss, dass mein chef familienfreundlich führt, habe ich recht viel direkte ahnung von der materie. mir geht es nur um diesen punkt. mir geht es gar nicht um eine politische angelegenheit. ich will nicht, ich habe bereits, ich finde gut und sehr empfehlenswert, aus guten gründen. das kann man anders sehen, klar. ich bin nicht besonders gebildet, meine anstellung ist auf tiefem niveau und finanziell bin ich am unteren ende. ich glaube nicht, dass arroganz wirke, und kaschiert habe ich schon gar nichts. ich habe mir erlaubt meine meinung zu sagen dazu. und die ist sehr praktisch orientiert

  • Reto B.

    @ The Damned: Demokratie funktioniert imho eben genau so, dass jeder eine Meinung haben darf, ungeachtet seiner Bildung, Herkunft, whatever. Wenn sie mit Leuten, welche nicht ein gewissen (theoretisches) Sachwissen und gesellschaftspolitische und finanzwirtschaftliche Bildung haben, nicht diskutieren möchten, ist das ihre Sache, aber das hier grenzt schon an Meinung verbieten.

    Es geht eben darum, dass die Wirtschaft häufig das Gefühl hat, die Gesellschaft habe sich ihr unterzuordnen, während einige finden, dass die Aufgabe der Wirtschaft und ihrer Lakaien sein soll, die Produktivität der Gesellschaft in ihrer aktuellen Form bestmöglich zu gewährleisten. Und da sehe ich grosse Defizite. Ganz ehrlich ist es imho so, dass viele Willige nicht arbeiten dürfen oder nicht ihre volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen können, weil die Struktur festgefahren ist, so dass sie insbesondere Teilzeit nicht genügend fördert. Wer Eltern wird, der hat hauptsächlich Möglichkeiten in der untersten Lohnklasse seines Berufs, oder in der 100% Karrieresparte, dazwischen herrscht gähnende Leere. Und oh ja, das wird die Migroskassiererin und den Bauarbeiter mächtig wurmen, das sind sicher die Hauptpersonen, wenns um Karrierechancen geht. Oder vielleicht doch eher die Absolventen einer Hochschule oder Weiterbildungen , welche mit 25 irgendwie Familie und Karriere in den nächsten 10 Jahren unterbringen wollen? Klar können nicht alle Homeoffice machen, ist aber kein Grund es denen, wo’s geht zu verwehren. Andernorts müssen andere Möglichkeiten gefunden werden. 20% ist natürlich sehr wenig, aber wenn angehende Eltern auf durchschnittlich 70% herunterfahren können, einen Teil wo möglich von zuhause aus arbeiten, andere Teile vielleicht nicht zu den Standardbürozeiten, dann wäre vielen modernen Familien MÄCHTIG geholfen, nebst der besseren Einbindung von Arbeitskräften in den Arbeitsprozess.

  • The Damned

    Mein Bildungsabschluss liegt eine Stufe über der Primarschule, zumindest aus heutiger Sicht. trotzdem mache ich mir wenigstens die Mühe, mich anständig über ein Thema zu informieren. Jeder, der das wirklich will, kann das ebenfalls. Ausser man lebt in den Bergen, hat keinen Internetzugang und keine Bibliothek in der Nähe.  Ich ziehe eine fundierte Diskussion einer Unterhaltung, und mehr ist es in solchen Fällen nicht, vor. Ich habe nirgendwo etwas davon gesagt, dass Akademikern Karrierechancen verweigert werden sollen, Reto, nur weil dem Polizisten mit seiner SBB-Schalterangestellen das nicht möglich ist. Das haben Sie mir einfach ins Maul gelegt und so interpretiert. Mir wäre eine Diskussion lieber, in der die Lebenswirklichkeit sämtlicher Mitglieder und Bevölkerungsgruppen miteinbezogen wird. Diskussionen wie die die hier und auch andernorten wird von einer Bevölkerungsgruppe dominiert, die in unserer gesellschaft z. Z. zwischen 15 und 20 Prozent ausmachen: Das sind nämlich all diejeinigen, die über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen und somit (eher, ich weiss, es gibt auch Urbanisten und Balkanisten, die keinen Job finden) zu den gut bis sehr gut verdienenden Paaren gehören. Reine Akademikerpaare (beide mit Hochschul- Uniabschluss) machen in der BRD gerade mal 4 Prozent aller Paarhaushalte aus. Ich halte die Unfähigkeit, andere Lebenswirklichkeiten als die eigene zu verkennen (oder gar nicht erst kennen zu wollen, bzw. ganz gezielt auszublenden, schliesslich betreibt man ja Interessenspolitik in ureigenster Sache) für keine Tugend und fühle mich deshalb in diesem ganzen ‘Geschlechterdiskurs’ zusehends verarscht, Reto!! Warum muss ich in einem Familienmagazin etwas von einem erfolgreich gleichberechtigten Paarhaushalt (er Jurist, sie Biologin) lesen, mit dem saloppen Hinweis darauf, dass paritätisch organisierte Familienhaushalte doch für alle (!) null Problemo seien? Wie wäre es, wenn man endlich auch einmal den Familienalltag von 80- bzw. 96 Prozent aller Paare miteinbeziehen würde? Ist das gopfertammisiech zu viel verlangt..?!

  • The Damned

    Kürzer: ein Diskussion, die nur von Privilegierten geführt wird, führt auch nur für die Privilegierten zu Vorteilen. Der Rest guckt dann in die Röhre. Und hier spricht kein Klassenneid (und auch sonst kein Neid) aus mir, das können Sie mir glauben, Reto. Mir geht es materiell und auch sonst sehr gut. Und unterstellen Sie mir bitte nicht, ich würde anderer Leute Meinung verbieten. Ihnen wiederum mangelt es offenbar ganz beträchtlich an sozialer Kompetenz. Sonst wüssten Sie, dass es auch einfach Angestellten- und Arbeiterhaushalte gibt, die buchstäblich jeden gottverdammten Rappen umkehren müssen! Ich spreche hier von Haushalten, die über 6’800 Franken(BfS) durchschnittlich verfügen und nicht von Haushalten, in denen alleine die Mutter soviel Kohle nachhause schleppt! Und der Vater 10’000..!

  • tina

    eben!
    mein ansatz ist einfach ein anderer damned. ich erwarte dass das respektiert wird.
    gerade im fall von retoB wäre doch eine mutter als vorgesetzte möglicherweise vorteilhaft, da sie aus eigener erfahrung erkennt, worum es geht, und was er braucht.
    die flucherei ist überflüssig. ich bin und ich vertrete die weniger bemittelten. übrigens sogar in meinem grossbetrieb: vertreterin des handwerklichen fussvolks, sozusagen.
    hast du denn den gedanken in betracht gezogen, dass eine mutter als vorgesetzte eine praktische funktion hat, und nicht als vorbild dienen soll?
    eigentlich müssten wir doch auf der selben seite sein, ich begreife gar nicht was die aufregung soll.

  • The Damned

    Ich liebe es zu fluchen und ich werde gopfertammisiech nonemale so lange fluchen, wie es mir verdammt nochmal passt, tina wink Trotzdem bleibt die Diskussion zwischen uns beiden etwas schwierig, sorry. Das Thema beschäftigt mich wirklich und seit Jahren. Und ich hätte dazu eine Menge zu sagen, was ich problemlos mit haufenweise Zahlen unterfüttern könnte. Es gibt noch wichtigere Aspekte, als das Geschlecht oder den Familienstand. Ich würde sogar sagen, dass diese beiden Kriterien völlig unwichtig sind. Übergeordnet haben wir es mit einem a) volkswirtschaftlichen Strukturwandel und mit b) einer regelrechten Umwälzung auf den Arbeitsmärkten zu tun. Da muss man beginn zu denken. Wer den Fokus lediglich zwischen die Beine der Menschen legt, sieht nicht alles. Ob jemand ein Pfiffeli oder eine Vagina hat, ist völlig irrelevant.

  • tina

    ja allerdings. man merkts, dass du da etwas zu sagen hast, aber hier in dem blog geht es ja um ein thema, einen teilaspekt, und genau darauf ging ich ein. mütter sind halt weiblich, aber es geht mehr um ihre erfahrung in einer funktion. die funktion heisst alltag mit als elternteil mit erwerbstätigkeit.
    könnte so jemand in einer x beliebigen firma in einer x beliebigen führungsposition nicht für die ihm untergebenen eltern ein vorteil sein?
    wir sind ja auch beide im mamablog, und gerade beim heutigen thema passt das doch gut: wenn man möchte, dass frauen den männern nicht auf der tasche liegen, und männer auch im alltag ihrer kinder präsent sein können, dann braucht man beim job verständnis des vorgesetzten

  • Reto B.

    Ich weiss doch, dass es solche Haushalte gibt. Klar wissen und selber in der Situation sein sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe… aber ich verstehe trotzdem nicht ganz. Ich will etwas ändern. Ich will, dass es vielen Familien vereinfacht wird, sich die Arbeit zu teilen, sowohl daheim als in der Bude. Da dies in meinen Augen nicht möglich ist. Okay, ich gehöre offensichtlich statistisch einem kleineren Teil, ich hab nen berufsbegleitenden FH Abschluss, meine Frau einen von der Uni. Das Problem aber sehe ich im System, das gilt ja nicht nur für Akademiker, sonden auch für KV Angestellte, Büro, Bau, überall. Überall kann man Karriere machen und es machen momentan hauptsächlich diejenigen Karriere, die keine Doppelbelastung haben, da sie entweder gar keine Kinder haben, oder sich zuhause / in der Krippe jemand um diese kümmert und ihnen so den Rücken freihält. Ich verstehe, nicht wieso sie das so stört… sehen sie denn die 96% benachteiligt, wenn Firmen generell ein bisschen mehr auf Familienväter und Mütter setzen würden, auch wenn diese halt nicht 100% arbeiten können. Die 20% Dame kenn ich übrigens auch. Kann ich nicht ernst nehmen. Deren Typ arbeitet 100%, den einen Tag sind die Kinder bei den Grosseltern. DAS ist nicht die Umstellung die ich meine.

  • The Damned

    Und jetzt habe ich sogar fast taufrische Zahlen gefunden. Das Fazit vom IAB war eigentlich bei dem vorherrschenden Zeitgeist absehbar. Interessanter ist hingegen die Differenzierung nach Art der Führung der untersuchten Betriebe (Manager- oder Eigentümer geleitet):

    http://doku.iab.de/kurzber/2010/kb0610.pdf

    Was den untersuchenden / forschenden Frauen des vorliegenden IAB-Berichts offenbar nicht bewusst ist, bzw. was sie wahrscheinlich (ganz gezielt) ausgeblendet haben: 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind KMU und nicht börsennotierte Konzerne wie Bayer, BMW oder Allianz. Aber wir wollen ihnen das angesichts des vorherrschenden Zeitgeistes für einmal ausnahmsweise nachsehen wink

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