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Der Mythos des ewigen Jungesellen

Single-Männer wollen Händchen halten, reden und eine Familie gründen. Ist der freiheitsliebende und sexhungrige Wolf bloss noch ein Mythos?

Von Nicole Althaus

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Studien erzählen selten die ganze Wahrheit. Schon gar nicht, wenn sie die Liebe oder den Sex enträtseln und beziffern wollen. Da sagen die Antworten der Befragten oft weniger darüber aus, was die Befragten selber denken, als was sie glauben denken zu müssen.

Oder glauben Sie wirklich, dass der Durchschnittsdeutsche acht Mal Sex pro Monat hat? Oder dass Frauen irgendwelchen Frauenmagazinen die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit darüber erzählen, was sie unter der Bettdecke so treiben? Eben.

Händchenhalten statt heisser Sex

Genau deshalb aber sind die neusten Single-Studien interessant: Sie sind ein Spiegel der gesellschaftlichen Normen in Sachen Paarungsverhalten des neuen Jahrtausends. Und diese werfen einige liebgewonnene Klischees über den Haufen. Laut der Ende August publizierten neuen Befragung des OnlinePortals ElitePartner von 11’000 Singles und 7000 Liierten verhalten sich Männer in Sachen Liebe wie Frauen. Genau wie diese  erwarten sie von einer Beziehung:

  1. Gemeinsame Freizeitgestaltung (63%)
  2. Unterstützung bei Problemen (55%)
  3. Regelmässiger Austausch (55%)
  4. Weniger Einsamkeit (52%)
  5. Regelmässiges Sexleben (50%) 

Nichts von Leidenschaft,  heissem Sex und lodernder Begierde. Männer wollen Händchen halten und reden.  Abgesehen davon, dass sie um vier lumpige Prozentpunkte häufiger Sex als Beziehungsgrund angeben, unterscheiden Sie sich in ihrer Vorstellung vom Paarleben nicht mehr von den Frauen.

Im Gegenteil: 36 Prozent der Männer und nur 30 Prozent der Frauen geben eine geplante Familiengründung als Beziehungsgrund an. Was um Amors willen ist denn mit dem starken Geschlecht passiert?

Weibliches Reproduktionsprivileg

Die  Studie jedenfalls setzt  ein grosses Fragezeichen hinter das Bild des ewigen Junggesellen, das in unserer Gesellschaft noch immer gern und häufig gezeichnet wird: Der Mann als  Bindungsphobiker, der die Dating-Szene als eine Art Abenteuer-Buffet à discretion betrachtet. Und lieber den lonely wolf gibt als Kinderwagen schiebt.

Die deutsche Erhebung ist beileibe nicht die einzige, die den Mann von seiner Rolle als Beziehungsmuffel befreit. Eine amerikanische Studie der Rutgers Universität kam im vergangenen Frühjahr zum Schluss, dass der heiratsscheue Einzelgänger im neuen Jahrzehnt des neuen Jahrtausends nicht mehr als attraktives Rollenbild gilt: Männer sind gemäss der US-Erhebung nicht nur ebenso heiratswillig wie Frauen, sie sind sogar eher bereit, die Bankkonten zusammenzulegen, und weniger willig, auf Kinder zu verzichten.

Studienleiterin und Antroposophin Helen Fisher interpretiert die Faktenlage so: «Der modernen Frau ist ihre Unabhängigkeit viel wichtiger als dem Mann. Sie schätzt das eigene Geld, will alleine in die Ferien fahren und liebt ihre Single-Wohnung.»

Mit anderen Worten: Was man hart erkämpft hat, wächst einem sehr ans Herzen. Das würde emanzipatorisch erklären, warum Frauen in Sachen Unabhängigkeitsbestrebung die Männer überholt haben, nicht aber, warum Männer bindungswilliger geworden sind. Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de erklärt die  veränderte gesellschaftliche Norm mit dem Reproduktionsprivileg der Frau: «Männer brauchen eine Frau zur Familiengründung. Frauen können den Kinderwunsch notfalls auch ohne Partner realisieren.»

Ist der gefühlte Kandidatenmangel  der 35-jährigen erfolgreichen Singlefrauen damit auch zum Mythos degradiert? Nicht unbedingt: In einer älteren Studie des Datingportals geben 89 Prozent der Männer zwar an , dass sie sich eine intelligente, unabhängige Frau als Partnerin wünschen – bloss jeder vierte aber schätzt es, wenn die Frau Karriere macht.

Das Fazit ist einfach: Der moderen Mann wünscht sich per Fragebogen eine intelligente Frau zum Reden und eine heimische Göttin,  die ihren Ehrgeiz an den Nagel hängt, sobald das erste Kind unterwegs ist. Die Realität ist zum guten Glück etwas komplizierter.

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Kommentare

  • Freiherr

    Ich glaube nur noch Studien, deren Fragestellungen ich selber manipuliert und Ergebnisse selber gefaelscht habe….

    Dass der Mann in Bigottfemokratistan zurzeit nur noch als Lila Pudel ueberleben kann heisst noch lange nicht, dass er sich in dieser Rolle wohlfuehlt. Die ausufernden Familiendramen lassen gruessen….

    Und dass auch er eine (echte!) Familie anstrebt – mit Nachwuchs erst wenn das Einkommen dafuer reicht – verwandelt ihn noch lange nicht zu einem widernatuerlich monogamen und bald eunuchischen Eheputzsklaven, der “gerne” gemeinsame Konten nur fuellt….

  • Widerspenstige

    Mir gefällt besonders das Fazit, Nicole. Aber es könnte durchaus sein, dass ein Umdenken stattfindet und die jüngere Generation der Männer sich bewusst wird, dass sie den bindungswilligen emanzipierten Frauen auf Augenhöhe begegnen sollten. Sonst bleiben sie definitiv auf der Strecke und dann ergeht es ihnen hier im Westen wie den chinesischen und indischen Männern zur Zeit: es fehlen dort ca. 160 Mio. Frauen um sich genüsslich durch die Laken wühlen zu können. Dumm gelaufen mit der Frauendiskriminierung dort.

    Ich zähle deshalb fest mit der Kraft des männlichen Triebes, doch noch auf seine Kosten zu kommen. In der Not frisst der Teufel ja bekantlich Fleigen oder Freiherr? wink

  • Marcel

    Nimmt man als Bezugspunkt dieses Textes die sexuelle Revolution, so bleibt nüchtern fest zu stellen. dass diese bald wieder vergessen sein dürfte. Im Übrigen wird Sexualität heute dermassen überbewertet, dass man sich langsam ernsthaft fragen muss, ob damit nicht irgend etwas kaschiert oder gar kompensiert werden soll. Die Männer haben das offenbar langsam erkannt- und die Konsequenzen daraus gezogen. Gut so. Wir machen langsam die richtigen Schritte in die richtige Richtung. Und diese Richtung hat einen Namen: Realität.

  • Freiherr

    Wenn ich mich richtig erinnere, liebe Rebellin, hatte ich Ihnen bereits zwei wirklich dem Volk dienliche Initiativen zur Wiederherstellung der Augenhoehe unterbreitet, die unbeantwortet blieben.

    Die Chinesen und Inder sind schlechte Beispiele, wurde doch die soziale Ordnung der Inder mit dem Dowrymist der britischen Kolonialherren gekeult und die der Chinesen spaeter mit mit dem UdSSR-kommunistischen. Allerdings konnten dort weder die Alt- noch die Neokolonialisten und -ideologisten die Gewerbefreiheit erwachsener Frauen keulen. Eine Freiberufliche bringt es freiwillig auf die sexuelle Befriedigung von bis zu 20 Maennern auch ohne Leistungsbetrug. Eine – analog der bigottgynokratischen “serioesen” Lohnsklaverei ohne Ruecksicht auf die seelische Gesundheit – bis zum Anschlag ausgebeutete bringt es gar auf 50 Befriedigungen ohne jegliche mechanischmedizinisch nachweisbare Schaeden. Das gleicht eine um einige Prozent kleinere Frauenpopulation inbezug auf die Grundbeduerfnisbefriedigung der Maenner bei weitem aus….

    Die Wiederherstellung der Augenhoehe ist auch mir erstes Anliegen. Insbesondere auch in der “serioesen” Lohnsklaverei. Da werden angebliche geschlechtsspezifische Diskriminierungen von 2 bis 40 Prozent (je nach StatistikfaelscherInnen) bejammert. Gleichzeitig machen die roten Lila Pudel eine Volksinitiative, in der sie die geschlechtsunabhaengigen Lohndifferenzen in eine Bandbreite von “nur” 1:12 druecken wollen. Also nehmen sie eine “Diskriminierung” des kleinsten Lohnes gegenueber dem groessten von sage und schreibe 92 Prozent weniger klaglos hin. Wobei die – immerhin noch mitleistenden oder wenigstens mitbefehlenden – Hoechstloehner wiederum nur Brosamenbezueger sind im Vergleich mit den leistungslosen Dividendenschmarotzern….

    In der Not frisst der Teufel in einem sexuellen Notstandsgebiet leider auch Fliegen, oder er dreht noch viel gefaehrlicher durch…. Aber gelegentlich geraet er auch an bessere Befriedigungen der Grundbeduerfnisse, ohne sich als Putzehemann und ewiger Scheidungszahlsklave fuer Sex nur bis zum ersten Kind oder Kuckuck verdingen zu muessen….

  • Freiherr

    Luft, Schlaf, Frass und Beischlaf sind die wichtigsten Grundbeduerfnisse, die von saeckularen Rechtsstaaten absolut gechuetzt statt gekeult und zur Versklavung missbraucht werden. Kriegsverbrecher “operieren” mit Waterboarding zum Luftentzug, Polit- und Juxtizverbrecher an der eigenen Bevoelkerung mit Schlafentzug, um den Willen der ihnen Augelieferten zu brechen. Buchtheokratien rationieren den Sex mit Hilfe der Staatsmacht weit ueber den Opferschutz hinaus, um ihn als Machtmittel zu bewirtschaften und zu missbrauchen. In Hungerzonen denken alle Menschen fast nur noch ans Essen; in bigottgynokratischen Ueberflusszonen wird Mais, das hunderte von Millionen vor dem Hunger retten koennte, gewissenlos zu bequemlichkeitsfoerderndem Farhzeugtreibstoff verfluessigt…. 

    In Bigottgynokratistan muessen nur noch Maenner immer an das “Eine” denken. Derweil eine “C”VP-Politikerin als kanonisch in Todsuende lebende Konkubine auf dem hoechsten Polittron der Eidgenossenschaft Platz nimmt.

    Erst wenn die Grundbeduerfnisse und die Freiheit garantiert sind, kann der “Rest” der Kultur zu bluehen beginnen. Maenner gruenden dann eher Vereine mit praktischen Beduerfnisse befriedigenden Zwecken (Spiel, Leibesertuechtigung, Orientierugslauf, Jagd- und Flugsport usw. pp), oder erweitern den Horizont mit individuellen Fernreisen ohne Absichten der Zwangsmissionierung oder gar sozialen Subversion in den Zielstaaten.

    Frauen rotten sich in femokratischen Vereinen zur Keulung der Freiheit von Kindern und Maennern zusammen und stilisieren den Hochglanz von Waschkuechen und Wohnungen bei der Uebernahme bis hin zur Strapazierung der ihnen hoerigen Juxtiz behufs dessen zur Krone der bigottfemokratischen Unkultur….

  • Widerspenstige

    Aber lieber Freiherr, ich habe Ihnen doch im dortigen thread erklärt, dass Frauen fast kein Interesse an Kriegsspielen haben (psychische Feldzüge gegen Konkurrenz jeglicher Couleur mal dahingestellt…)und deshalb die Wehrpflicht nicht auf unserem Mist gewachsen ist. Das ist alleine Männersache.
    Wieso denn so zynisch wegen den Errungenschaften des Feminismus?? Es profitierten doch auch die Männer davon und wollten das Positive wie zB die sexuelle Befreiung aus den Zwängen des Patriarchats in allen Variationen geniessen. Was in früheren Zeitepochen nur einer privilegierten Oberschicht vorbehalten war konnte sich auch der Normalo leisten. Das Pendel schlug halt zu weit ins Extreme und pendelt sich langsam aber sicher wieder ein. Nämlich dort, wo sich die beiden Geschlechter zusammen gerauft haben, Kompromisse eingegangen sind, die Beziehung beleben durch Teilzeitstellen beider Partner im Wechsel – situativ bedingt und der Beziehung verpflichtend und nicht mehr länger der gesellschaftlichen Norm oder den wirtschaftlichen Interessen verpflichtend!! Das wäre mal auf Augenhöhe miteinander Lösungen suchen und sich nicht ewig im Kreis drehend den schwarzen Peter zuwerfend. Und bitte lassen Sie dieses frauenverachtende Bild einer Sexarbeiterin besser bleiben. Die wenigsten führen diese Sklavenarbeit freiwillig aus und ‘bedienen’ Männer wie am Laufband ohne psychische Schäden, Drogenkonsum etc. War meine Aussage so provokativ wegen den fehlenden 160 Mio. Frauen in China und Indien, dass Sie das so verzerrt beschrieben haben??

  • Freiherr

    Sex ist – im Gegensatz zu vielen Galeerenarbeiten der serioesen Lohnsklaverei – eine natuerliche “Arbeit”. Viele Frauen arbeiten lieber einige Minuten an der Bar und im Bett als endlose (Ueber)stunden in Anbau, Bau, “serioeser” Betreuung oder Reinigung oder gar Versenkung in einem Arbeitshaus, in das sie von geschlechtsneidischen Femokratinnen gesteckt werden. So scharf ich Zwangs- und Kinderarbeit (auch in der “serioesen” Lohnsklaverei!) verurteile, verurteile ich auch die Keulung der Gewerbefreiheit von nicht mehr schulpflichtigen (und damit der “serioesen” Leer- und Lohnsklaverei ausgelieferten) Frauen! Nachdem der Sex nicht mehr Bestandteil des bigottfemokratischen Ehepflichtenheftes ist, setzen ihn immer mehr Frauen auch freiwillig nicht nur fuer Laibelluxus, sondern auch beim Vorgesetzen ein. Fuer mehr Lohn oder weniger “serioese” Arbeit bis hin zur Verdraengung der aktuellen Ehefrau aus dem Ehebett. Ich bin durchaus fuer die Anhebung des Prostitutionsverbotes auf 18 Jahre. Aber nur wenn nicht privilegierte Kasten auch davon ausgenommen werden, und die Schulpflicht vom siebten bis achtzehnten statt viertem bis fuenfzehnten Atlersjahr zementiert wird….

    ++++++++

    Ein potthaesslicher greiser Salonloewe fragt die Partygarnitur:

    “Wuerden Madam mir die Ehre erweisen, fuer fuenf Millionen Doller eine Nacht lang beizuschlafen?”

    “Aber mit Vergnuegen, mein Herr und Meister!”

    “Und wie waers mit fuenf Doller?”

    “Sie impertinentes Ferkel, was glauben Sie eigentlich, was ich bin?”

    “Was Sie sind, Madam, haben wir bereits geklaert. Jetzt verhandeln wir nur noch ueber die Hoehe des Honorars!”

  • Widerspenstige

    Also bitte Freiherr! Sex soll eine ‘natürliche Arbeit’ sein und viele Frauen bevorzugen diese Art von Leibesübungen, um an Luxus, Geld und Macht zu gelangen??!! Wo leben Sie denn eigentlich und wieso haben Sie so ein mieses Bild von uns Frauen bekommen? Sie verkehren in den falschn Kreisen und bitte – tun Sie mir den Gefallen und nehmen Sie weniger von dem Zeug das Sie schlucken!
    Klar gab und gibt es durchtriebene Luder wie es auch krupellose Rüpel allüberall gibt. Da sind wir uns mal einig, hach! Aber diese Frauen haben einfach ohne gross zu Denken die patriarchalen Machtstrukturen als Vorbild genommen und ahmen diese wie Lemminge nach. Von diesen Irrläuferinnen will ich hier nicht reden, ok?!

    Zurück zum Start: die jüngeren Männer wollen anscheinend eine Beziehung auf Augenhöhe eingehen und tragen freiwillig den Müll raus. Ist doch gut gelaufen mit der Emanzipation der kommenden Männergeneration, wundervoll! Was will frau mehr? wink

  • Widerspenstige

    Liebe Redaktion: wo ist denn der Kommentar von Freiherr von letzter Nacht plötzlich geblieben? Er MUSS zu Wort kommen, sonst dreht dieser arme Mann durch! Lassen Sie ihn reden bevor er sich noch etwas zuleide tut. Wie sagte es der bekannte Deutsche Philosoph Richard David Precht kürzlich in einem Interview so träf: “Die direkte Demokratie in der Schweiz ist das beste Mittel, um den ‘Bodensatz’ via Initiativen und freier Meinungsäusserung zu Wort kommen zu lassen um Schlimmerem vorzubeugen.” Ich stufe Freiherr NICHT zum erwähnten ‘Bodensatz’ gehörend ein, sondern zu der frustrierten Maskulistenfraktion. Wenn Männer seiner Art sich nicht mal hier zu Wort melden dürfen, wo dann?! Ich bitte Sie um Gnade für Freiherr, danke. wink

  • Dude 78

    … Frauen können den Kinderwunsch notfalls ohne Partner realisieren… Super Einstellung, solange das Sozialamt bezahlt oder die Kollegen im Büro kompensieren helfen.

  • Widerspenstige

    Helen Fisher ist eine begnadete Wissenschaftlerin und Anthropologin, genau Denise B. Und hier ist ein hochinteressanter Link zu einem Vortrag von ihr zum obien Thema. Sie erklärt darin, wie romantische Liebe, Begehren und Bindung miteinander verknüpft sind im Gehirn. Es können 27 Sprachen gewählt werden als Untertitel:
    http://www.ted.com/talks/helen_fisher_tells_us_why_we_love_cheat.html
    Dann eine nicht unwesentliche Korrektur zur Meinung, dass Anthroposophie (Geisteswissenschaft) und Anthropologie (Wissenschaft) nichts miteinander am Hut hätten. Hier ein Link dazu über einen Aufsatz von Rudolf Steiner, erschienen in “Von Seelenrätseln” (1917): http://wn.rsarchive.org/Articles/AntAnt_index.html

  • Leroy Jenkins

    Ich habe kein Mitleid mit Frauen, die sich über Männerknappheit beschweren.
    Da sind ganz einfach die Ansprüche zu hoch.

  • Falke

    Da werden ja Massenweise offensichtliche Falschaussagen gemacht. Unglaublich! Wer glaubt denn allen Ernstes, dass Frauen genau so scharf auf Sex sind wie Männer. Wenn dem so wäre, dann könnte man sich ja im Internet eifach mal kurz ne Sexpartnerin reinziehen. Kann man aber nicht. Und wenn das einer doch beheuptet, dann ist er von einer Sex-dating-agentur angestellt. Ohne Geld läuft hier bekanntlicherweise nichts. Und dass kein Man in seinem Profil angibt, dass er an Sex interessiert ist, ist ja wohl auch klar. Sonst hätte er ja im Vernherein keine Chance. Wie naiv kann man denn sein??

  • Falke

    Wer sich mit dem Thema ernsthaft und unabhängig auseinadersetzt erkennt schnell, dass die Ursache vieler Grundlegender Probleme unserer Gesellschaft dem Feminismus zu verdanken sind (Arbeitslosigkeit, sinkende Löhne, Kriminalität, Selbstmorde, sexuelle Frustration, Mafia, Eheprobleme und entsprechend hohe Scheidungsrate, Unterdrückung und Ausbeutung der Männer, und und und). Und leider werden unsere Regierungen immer noch von feministischen Kräften beherrscht. Der Prozess der Männerrebellion hat gerade erst begonnen!

  • Tina

    Hm, ich wollte eigentlich einen Kommentar veröffentlichen, aber nachdem ich gesehen habe, dass die Kommentarfunktion offenbar exklusiv einer Feministin und einem Mann vorbehalten ist, verzichte ich lieber darauf.

  • Nora F.

    «Die Realität ist zum guten Glück etwas komplizierter»: was soll dieser letzte satz? traurig, wie eine gute schreiberin am schluss alles vergibt.

  • Roni

    Die Männer haben doch ElitePartner nur diese Werte angegeben, damit sie eher eine Frau finden. Das seltene Gut bestimmt den Preis – oder hier: bestimmt die Werte.

  • Mike

    Der Sex muss für mich stimmen.
    Also bei mir Punkt 1 und nicht Punkt 5.
    Mit einem Sexmuffel würde ich nie glücklich werden.
    Dann regelmässiger Austausch als Punkt 2. Da ich sehr gerne diskutiere. Ausserdem regelmässiger ist nicht nicht konkret. Auch 1x pro Jahr ist regelmässig. Wenn der Sex nicht für beide Partner stimmt, geht die Beziehung früher oder später auseinander.

  • Denise Brügger

    Frau Helen Fisher ist eine seriöse Wissenschaftlerin und hat mit Antroposophie dementsprechend nichts am Hut. Sie ist Antropologin – bitte um Korrektur!

  • morena

    Ich kann verstehen, dass viele Männer die ewigen Junggesellen bleiben wollen. Nach all dem was heute in unserer Gesellschaft abgeht. Weder die Männer lassen den Frauen ihren Raum und ihre Art sich auszuleben, noch die Frauen den Männern. Mit dem Feminismus wurde es für beide nicht besser. Die Männer haben jahrhunderte lang die Frauen ausgebeutet, ausgenutzt, missbraucht, erniedrigt usw. Die Frauen hatten keine Bildung, glaubten und lebten was jahrhundertelang “gepredigt und erwartet” wurde. Bis sich die starken Frauen zusammentaten, sich rebellierten, Gleichberechtigung wollten, Akzeptanz wollten, Bildung wollten, Eigenbestimmung wollten usw. Diese Energie war jedoch so stark und jahrhundertelang gewachsen, das sie wie eine Bombe einschlug. Die Männer sind nun überfordert, fühlen sich nicht mehr respektiert, nicht mehr stark, bedrängt und verdrängt. Ein jahrhundertlanges Thema… Fazit: wir haben bis heute nicht gelernt den anderen zu respektieren, gleich zu behandeln, jedem seine Stärken zu lassen und ihn nicht an den Schwächen zu messen. Und spielt es dabei eine Rolle ob wir Frau oder Mann sind? Wir haben vergessen, dass wir einfach MENSCHEN sind und jeder die gleichen Rechte hat auf ein gutes und selbstbestimmendes Leben hat.

  • Fredi

    Auch ein interessantes Marketing von Elitepartner, welche die Studie ja durchgeführt hat. Das Ergebnis kann einem vorgaukeln, dass es in deren Datenbank überwiegend solche handzahmen, soliden und seriösen Männer gibt (also typische “Frauenversteher”). Sollen so mehr Frauen als Kunden von EP angelockt werden?

  • adsfsd

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  • Susan

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