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«Dann zogen wir in dieses Haus mit Pool»

Yangzom Brauen hat bereits über 300'000 Exemplare ihres Romans «Eisenvogel» verkauft. Die Schweizer Schauspielerin und Autorin mit tibetischen Wurzeln über die Pläne zur Verfilmung des Bestsellers, politisches Engagement und persönlichen Luxus.

Von Christian Nill

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 Christian Nill: Damit wir es gleich hinter uns haben: Was trinken Sie?
Yangzom Brauen: Einen gespritzten Weissen, süss. 

Auf Druck haben Sie den bestellt, muss man noch anfügen.
Ja, auf Druck! Ich hatte eigentlich Wasser bestellt, aber Sie überredeten mich dann zu einem Drink, weil Sie und ihr Fotograf auch schon ein Bier bestellt haben.

Wir hoffen, Sie kommen damit klar.
Ich bin es mich nicht gewohnt. In Amerika trinkt man vor dem Abend keinen Alkohol, sonst steht man schnell im Verdacht, Alkoholiker zu sein. (lacht)

Jetzt ist Mitte Nachmittag, also schon fast Abend. Warum muss Ihr gespritzter Weisser süss sein?
Ich liebe süss, Schokolade zum Beispiel. Oder wenn ich einen Drink nehme, dann muss er ebenfalls süss sein.

Sie haben im Moment einige Projekte am Laufen. Aktuell im Kino ist Ihr neuer Film, die deutsche Produktion «Escape from Tibet» (auf deutsch: «Wie zwischen Himmel und Erde»). Worum gehts
Es ist eine autobiographische Geschichte der Regisseurin Maria Blumencron. Es geht um eine Bergsteigerin, deren Mutter im Himalaja-Gebiet umgekommen ist. Sie besucht die Unglücksstelle und findet sich plötzlich inmitten eines Flüchtlingstrecks aus Tibet wieder. Zuerst will sie nichts damit zu tun haben, dann beginnt sie sich für die Kinder einzusetzen. Viele tibetische Eltern schicken ihre Kinder allein auf die Flucht.

Und Sie spielen?
Eine tibetische Mutter mit Kind. Ihr Mann war ein Freiheitskämpfer, wurde von den Chinesen verhaftet und hingerichtet. Nun soll sie auch noch die Kugel für die Hinrichtung bezahlen. Sie weigert sich, erschiesst einen chinesischen Soldaten und muss ebenfalls fliehen.

Schon in Ihrer autobiographischen Familiengeschichte «Eisenvogel», deren Verfilmung Sie planen, geht es ebenfalls um eine Flucht aus Tibet. Keine Bedenken, dass sich diese Geschichten zu nahe kommen?
Nein. «Escape from Tibet» spielt heute und handelt praktisch nur von der Flucht und der Ankunft in Nepal. Meine Familiengeschichte beginnt viel früher. Ein Teil des Films spielt in der Zeit vor der Chinesischen Invasion (1950, Red.), als meine Grossmutter noch ein 5-jähriges Mädchen war. Dann kommt die Phase, als sie Tibet verlassen mussten (Tibet-Aufstand 1959, Red.). Damals war meine Mutter 6-jährig. Sie flohen nach Indien. Ein weiterer grosser Teil spielt im Exil und die Geschichte, wie sich meine Eltern kennengelernt haben und in die Schweiz kamen, nimmt ebenfalls viel Raum ein.

«Eisenvogel» schlägt also einen viel grösseren Bogen.
Ja, man bekommt mit, was vor der chinesischen Invasion war. Auch die Invasion selber spielt eine Rolle. Es wird ein epischer Film.

Dennoch: Hilft Ihnen dieses Rollenprofil der kämpferischen Tibeterin in der Selbstvermarktung?
Das war ein Zufall. Die Regisseurin von «Escape from Tibet» kam bereits vor drei Jahren auf mich zu. Damals kam gerade mein Buch heraus und vom Filmprojekt hatte ich noch nichts gehört. Es ist auch das erste Mal, dass ich eine Tibeterin spiele. Und es gibt nicht wirklich viele Tibeterinnen, die schauspielern. Naheliegend, dass man schnell mich fragt.

Lassen Sie uns kurz Ihren Erfolg mit Ihrem Buch «Eisenvogel» Revue passieren: Sie schafften es in diverse Bestseller-Listen, u.a. in diejenige des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Das Buch wurde in acht Sprachen übersetzt und bis jetzt über 300’000 Mal verkauft. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht mit so einem Erfolg gerechnet haben?
Nein, allerdings. Ich dachte, es wird einige Leute interessieren. Aber gleich in die Bestseller-Liste des Spiegels? Inzwischen ist es auch in Amerika herausgekommen («Across many Mountains», Red.).

In diesem Buch geht es um Ihre Grossmutter, Ihre Mutter und Sie selbst. Warum hat es so eingeschlagen?
Ich hatte eine gute Presse in der Schweiz und in Deutschland. Gute Pressearbeit ist elementar, wenn man ein Buch veröffentlicht. Sonst landet man irgendwo in einem Gestell, wo es niemand mehr rausnimmt. Ausserdem war ich in vielen Talkshows. Es ist wie beim Film: Ohne Werbung geht niemand ins Kino. Wenn aber Plakate hängen und darüber geredet wird, dann sind die Chancen besser. Die zweite Verkaufswoche ist sehr wichtig. Da sollte man bereits in einer Bestseller-Liste sein. Dann beginnt auch die Mund-zu-Mund-Propaganda zu greifen.

Haben Sie mit dem Buch etwas verdient?
Ich erhielt von den Verlagen jeweils einen Vorschuss. Ich habe gelernt, dass dieser fix im Voraus abgemacht sein muss, unabhängig wie viele Bücher der Verlag verkaufent.

Das heisst, nach dem erwähnten Vorschuss haben Sie nichts mehr für «Eisenvogel» bekommen.
Nein , aber es war ein guter Vorschuss. Irgendwann erhalte ich vielleicht wieder mal etwas.

Wie siehts denn nun mit dem Stand der Verfilmung von «Eisenvogel» aus?
Meine amerikanische Drehbuchautorin schreibt gerade an der zweiten Fassung des Drehbuchs. Die Filmrechte habe ich nicht verkauft, die bleiben bei mir. Bei einem Verkauf hätte ich nichts mehr zu sagen. Ausserdem gibt es bereits einen Regisseur, der sich für das Projekt interessiert.

Kennt man ihn?
Simon West, er ist Engländer und wurde bekannt mit Filmen wie «Con Air» oder «Lara Croft: Tomb Raider». Aktuell läuft sein neuster Film im Kino: «The Expendables 2» (mit Sylvester Stallone, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Jason Statham usf., Red.).

Ein Action-Regisseur interessiert sich für Ihre Familiensaga?
Weil er meistens Action-Filme dreht, würde er gerne einmal etwas Anderes machen. Wenn du in Amerika mit Action Erfolg hast, dann wollen die Studios, dass du Action-Filme drehst. Er las mein Drehbuch und ist interessiert und beschäftigt sich damit. Aber alles ist offen und kann sich jederzeit ändern.

Welches sind die nächsten Schritte?
Eine gute Drehbuchfassung zu erstellen und es an die Produktionsfirmen zu senden. Dann kommt es darauf an, wie schnell man zu Geld kommt und wie schnell sich alles entwickelt. Es kann also noch zwei, drei Jahre dauern.

Letzte Frage dazu: Welche Funktion werden Sie haben im Film? Sie möchten ja auch mitspielen.
Ich wäre die Produzentin und würde im Film auch eine Rolle spielen.

Welche – diejenige Ihrer Mutter oder Grossmutter?
(Lacht) Kommt drauf an wie lange es geht. Im Moment könnte ich noch meine Mutter spielen, wenns länger dauert spiele ich wohl meine Grossmutter.

Sie sind nicht nur im Film-Business aktiv, sondern engagieren sich auch für die Sache Tibets, zum Beispiel für die Radiostation Tibet Connection. Die Situation muss für Sie sehr deprimierend sein. Seit 2009 kam es zu 52 Selbstverbrennungen in Tibet. Aber bewegen tut sich nichts.
Ja. Unsere Radio Show Tibet Connection hat zurzeit kein Geld mehr, um überhaupt Sendungen produzieren zu können. Ein weiteres Problem ist, dass Touristen nicht mehr einreisen können. Es gibt eine totale Sperre für Tibet. Sehr viele der Selbstverbrennungen geschahen in Tibet selber. Die Chinesen sagen, der Dalai Lama würde die Mönche und Nonnen dazu anstiften. Das ist Unsinn. Uns zeigt die Situation, wie verzweifelt die Tibeter sind. Wir sind machtlos.

Was steckt hinter den Selbstverbrennungen?
Im Buddhismus glauben wir an die Wiedergeburt. Es ist aus buddhistischer Sicht nicht gut, Selbstmord zu begehen. Aber es gibt eine Form, bei der man seinen Körper opfert, für das wohl seiner Mitmenschen. Und das machen diese Menschen: Sie verbrennen sich, damit es anderen besser geht. Ich stelle mir manchmal vor, wie das ist, wenn man sich selbst verbrennt. Ich könnte es nicht.

Was kann man tun?
Es beginnt auch hier bei uns. Wir sollten darauf achten, woher die Produkte stammen, die wir konsumieren, und Made in China boykottieren. Das ist schwierig. Aber es gibt immer wieder Produkte aus China, die nicht gut oder nicht gesund sind. Weil es dort keine Kontrolle gibt. Es wäre gut, wenn die hiesige Bevölkerung sagt, nein, wir wollen keine Ware Made in China. Es gab diese bekannten Fälle, als Kinderspielsachen* zurück nach China geschickt wurden, weil darin Giftstoffe enthalten waren. (* Siehe auch Links)

Man sollte also nicht nur sein Portemonnaie vor Augen haben.
Wir können bewusster einkaufen. Nicht immer nur das billigste. Und ich hoffe, dass die westlichen Regierungen mehr Druck machen, damit sich beispielsweise auch die Arbeitsbedingungen in China verbessern. Und die chinesische Regierung sollte sich ändern.

Eine schwierige Situation im Hinblick auf die rasante Entwicklung Chinas. Da wächst eine Weltmacht heran. Heute ist nicht mehr China auf den Westen angewiesen, sondern der Westen (und andere Weltregionen) auf China und dessen Investitionen. Da wird es schwierig, die chinesische Regierung zu Zugeständnissen zu bewegen. Wie behält man angesichts solcher Aussichten die Hoffnung?
Das kann man so als Statement stehen lassen, oder? (lacht)

Ok. Waren Sie wieder einmal in Tibet?
Nein, ich würde auch gar kein Visum erhalten. Mein Bruder ist Künstler und lebt in Zürich. Er bewarb sich für ein Austauschstipendium in China. Damit er hätte nach China gehen können, derweil eine chinesische Künstlerin hierher gekommen wäre. Als mein Bruder, der Schweizer ist wie ich, das Visum für China beantragte, verweigerten es die chinesischen Behörden. Mein Bruder sass in der chinesischen Botschaft, alle Schweizer, die ebenfalls dort waren, wurden vor ihm ins Büro gerufen. Meinen Bruder liessen die chinesischen Beamten warten. Sein Antrag wurde schliesslich kommentarlos abgelehnt. Sogar das EDA (Eidgenössisches Departement für Auswärtige Angelegenheiten, Red.) half meinem Bruder und bemühte sich um ein Visum. No chance.

Und Sie denken, es liegt an Ihnen.
Mein Bruder meinte später trocken zu mir: «Das hat wahrscheinlich mit dir zu tun, weil ich denselben Nachnamen habe wie du.»

Unangenehm für Sie.
Das ist das Problem: Meine Haltung betrifft auch meine Familie. Tibeter erhalten eigentlich immer ein Visum für China, das ist ja nicht Tibet. Dass jetzt Tibeter keine Einreisebewilligung mehr für China erhalten, ist ungewöhnlich.

Was bedeutet das?
Die chinesische Regierung hat offenbar wahnsinnig Angst.

Ich verfolge Ihren Weg seit Ihrer Schauspielschulzeit Mitte der 90er-Jahre. Zwischenzeitlich mussten sie beruflich unten durch. Als Sie nach L.A. zogen, mussten Sie auch als Kellnerin arbeiten.
Richtig.

Heute bewegen Sie sich auf der ganzen Welt. Sie drehen in Indien, Amerika, Deutschland, in der Schweiz, geben in Japan Interviews und sind auch noch Botschafterin einer Automarke.
Ja, von Fiat, mit Erdgas betrieben.

Danke. Bringt Sie Ihr bisheriger Weg manchmal zum Staunen?
Da steckt viel Arbeit drin. Mit ein bisschen Drehen und warten, was sonst noch so auf mich zu kommt, ist es nicht getan. Das Socializen darf man nicht vergessen. Ausgehen, Einladungen folgen, Leute treffen. Das ist Teil des Künstlerberufs. Auch wenn man hin und wieder lieber einfach zuhause bleiben und einen Film schauen möchte. Zum Glück bin ich sehr sozial und gehe gerne unter die Leute. Ich tue viel, für meinen Erfolg. Es braucht Selbstinitiative und immer wieder neue Ideen, die ich dann verwirklichen will.

Was für Ideen?
Zum Beispiel, dass ich jetzt Regie führe bei meinem ersten eigenen Spielfilm. Das sage ich seit ich 17 bin: Ich möchte einmal hinter der Kamera arbeiten. Als Regisseur hat man die Möglichkeit, seine Visionen in einem Film zu realisieren. Ich lese oft Drehbücher, die mich nicht überzeugen. Und ich möchte nicht um jeden Preis alles annehmen, nur damit ich in einem Film dabei bin. Ich möchte es aus Überzeugung tun.

Sie haben ein Drehbuch geschrieben, das Sie zurzeit verfilmen.
Genau. Ende Juli haben wir in acht Tagen einen 90-minütigen Spielfilm in Los Angeles gedreht. Es wird ein Film für die Schweizer Kinos, eine schweizerisch-amerikanische Komödie, die nichts mit Tibet zu tun hat. (lacht)

Es spielen bekannte Leute mit: Melanie Winiger, Carlos Léal und Max Loong. Der Film heisst «Who killed Johnny». Erhalten die Schauspieler Gage?
Sie werden am Film beteiligt. Es sind alles Schauspieler, die ich kenne und schätze. Und die mir vertrauen. Das Budget war sehr gering. Doch das Drehbuch fanden alle spannend, also sagten sie zu. Die nächste Phase ist nun die Fertigstellung des Films. Ich werde bald den Kickstarter starten.

Was heisst das?
Es locken super Geschenke für die Leute, die sich finanziell beteiligen möchten.

Aha, Sie betreiben Crowdfunding für Ihren Spielfilm.
Ja. Es gibt zum Beispiel eine Rolle in meinem nächsten Film, eine limitierte Auflage des Film-Storyboards oder ein privates Screening des Films bei jemandem zuhause.

Verlockend. Arbeiten Sie schon lange an diesem «Who killed Johnny»-Projekt?
Bei mir entwickeln sich die Dinge oft mit der Zeit. So war es auch mit meinem Buch «Eisenvogel». Ich dachte nie, dass ich einmal ein Buch veröffentlichen würde.

Dass sich auch gleich 300’000 Mal verkauft…
Ja. Ich glaube an Manifestationen: Wenn man an etwas glaubt und daran denkt, dann wird es sich irgendwann realisieren.

Sie leben heute mit Ihrem Lebenspartner in einem eigenen Haus mit Garten und Pool in Los Angeles. Das war bestimmt keine Manifestation von Ihnen, oder?
(lacht) Doch! Ich wollte immer einen Hund und dachte, wenn man in L.A. lebt, dann braucht man ein Haus mit Aussicht und Pool. Das dachte ich bereits, als ich vor fünf Jahren nach L.A. zog. Mir war klar, dass ich mit meinem Beruf keinen Hund halten kann. Aber dann lernte ich meinen Freund kennen – und er besitzt zufälligerweise einen Hund. Es ist ein Rettungshund, eigentlich ein Pit Bull, aber er denkt, er sei ein Schosshündchen. Ganz süss.

Schön. Der Freund hatte also einen Hund.
Genau. Dann zogen wir in dieses Haus mit Pool. Als ich eines Tages mit Freunden im Garten sass, wurde es mir plötzlich bewusst: Ein Traum von mir ging in Erfüllung.

Eigentlich waren wir ja bei Ihrer ersten Regiearbeit.
Richtig. «Who killed Johnny» spielt fast nur an einer Location. Wir haben grösstenteils in unserem Haus in LA gedreht. Es ist ein typisches Mid-Century-Haus, ein typischer Architektur- und Designstil des 20. Jahrhunderts.

Ihr Freund ist Modeunternehmer. Was sagt er zu Ihrem Beruf Schauspielerin?
Er meint, wenn man Geld verdienen möchte, dann sollte man keinen künstlerischen Beruf ausüben. (lacht) Man müsse sich bewusst sein, dass es auch harte Zeiten gibt. Es hat ja auch enorm viele Schauspieler. Aber es geht nicht darum, ein Star zu werden, sondern sich in seinem Beruf zu verwirklichen.

Wäre das was für Sie: Die Schauspielerei an den Nagel hängen und ins Modebusiness einsteigen?
Ich finde Mode interessant. Aber ich möchte nicht das gleiche tun wie mein Freund. So wie es ist, ist es gut verteilt. Ich habe gern meine Ruhe und meine Freiheit. Wir reisen beide viel und treffen uns teilweise an den verrücktesten Orten wieder. Aber die Frage kann ich nicht beantworten. Man weiss nie, was die Zukunft bringt. (© www.bar-storys.ch, 2012)

Weiteres Wissenswertes über Yangzom Brauen sowie zahlreiche Bilder finden Sie jetzt auf Bar-Storys.ch.

In der Reihe «Ein Drink an der Bar mit…» treffen Christian Nill und der Fotograf Mischa Scherrer regelmässig auf VIPs oder interessante Persönlichkeiten, trinken mit ihnen etwas an einer Bar und plaudern ungezwungen über Gott, die Welt und andere persönliche Dinge. Die Gespräche – samt stimmungsvollen Fotos – sowie weitere spannende Storys werden regelmässig auf Bar-Storys.ch veröffentlicht.


 

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Christian Nill

Initiant von Bar-Storys.ch, Journalist und Inhaber der Agentur Storyline – Die Content-Redaktion. Er zeichnet für den gesamten Content auf Bar-Storys.ch verantwortlich, schreibt, redigiert und organisiert.