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Apps gegen den inneren Schweinehund

Sind Ihre Vorsätze bereits ins Januarloch gefallen? Mit diesen Apps kriegen Sie (vielleicht) neuen Aufwind.

Von Nathalie Sassine-Hauptmann

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Einen Monat ist es nun her, seit wir uns auch für 2012 viel vorgenommen haben: Aufhören zu rauchen, Gewicht verlieren, mehr trainieren und was die feuchtfröhliche Stimmung einer Silvesterparty sonst noch für gute Ideen auf Lager hat, womit wr uns unser Leben im neuen Jahr vermiesen können. Falls Ihre Neujahrsvorsätze das Januarloch nicht überstanden haben, empfiehlt der britische Guardian ein paar Apps, mit denen Sie Ihren inneren Schweinehund bekämpfen können. Oder auch nicht.

Vorsatz Nr 1: Nicht mehr rauchen

Jeder Tag ohne Rauchen ist ein guter Tag. Mit diesem Mantra lässt es sich vielleicht bewältigen. Wem das nicht reicht, gibt die NHS Quitsmoking APP viele Tipps, sagt Ihnen, wieviel Geld Sie mit jeder nicht gerauchten Zigarette schon gespart haben und zählt, wie viele Tage, Stunden, Minuten, ja sogar Sekunden, Sie nicht geraucht haben. Das sollte Motivation genug sein, oder nicht? Und wenn Sie ganz schlimme Lust auf einen Glimmstengel haben, gibt es Millionen Game-Apps, die Sie für fünf Minuten ablenken, bis das Verlangen verschwindet.

Vorsatz Nr.2: Mehr schlafen

Sleep Cycle ist eine App, die wie ein Wecker funktioniert, jedoch ohne Sie unsanft aus dem Schlaf zu reissen. Das Smartphone, das Sie sich unter Ihr Kopfkissen legen, errät aus Ihren Bewegungen, in welcher Schlafphase Sie sich befinden und weckt Sie erst, wenn Sie bereits im Leichtschlaf sind. So beginnen Sie den Tag ausgeruht, als hätte Sie «ein Einhorn an den Zehen gekitzelt». Für Verfechter der Elektrosmog-Theorie wird ein elektronisches Gerät unter dem Kopfkissen natürlich nicht in Frage kommen. Also doch nach einem Einhorn Ausschau halten.

Vorsatz Nr. 3: Besser organisiert sein

Todo-Listen sind out, dass wissen wir spätestens seit letzter Woche.

Vorsatz Nr. 4: Mehr trainieren

Das Beste an GymPact ist die Einsicht, dass Training nicht nur Spass macht. Dass Sie es womöglich hassen und dass man Sie dazu bestechen muss, das Training endlich anzupacken. Oder bestrafen, sollten Sie sich drücken wollen. Sie übergeben der App also Ihre Kreditkarten-Angaben und die Anzahl Trainingseinheiten pro Woche an, die Sie gerne ausüben würden. Das Smartphone überprüft mit Ihren Angaben, ob Sie die Einheiten auch wirklich einhalten. Wenn nicht, werden Sie gebüsst. Die Einnahmen werden unter denen aufgeteilt, die brav trainiert haben. Es gibt also einen kurzfristigen Gewinn – Cash – und einen langfristigen, nämlich das Six-Pack. Wie die App Schummeleien verhindern will, wird hingegen nicht gesagt…

Vorsatz Nr. 5: Gewicht verlieren

Vergessen Sie es! Auch der Guardian fand keine App, die den Hunger stillt, ohne dass man seinen Tag damit verbringt, Kalorien zu zählen und ins Handy einzutippen. Oder ohne öde, fett- und saucenfreie Menues zu kochen. Es tut uns leid, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu können.

Weitere Tipps und Anregungen für den Februar sind wie immer sehr willkommen. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches 2012!

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