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10 Fragen an den Arbeitgeber

Beim Jobinterview geht es nicht nur um das passende Outfit und korrekte Antworten. Auch die eigenen Fragen müssen stimmen.

Von Nathalie Sassine-Hauptmann

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Wer auf Jobsuche ist, weiss wahrscheinlich – Internet sei dank – so ziemlich alles über das richtige Outfit, adäquate Formulierungen und nicht zuletzt die korrekten Antworten auf schwierige Fragen.

Doch etwas scheint noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein: Ein Vorstellungsgespräch ist keine Einbahnstrasse, bei der sich die jobsuchende Person den inquisitorischen Fragen einer HR-Verantwortlichen stellen muss. Ein solches Interview sollte gegenseitig sein; auch das Unternehmen muss Fragen beantworten, so dass am Ende beide Parteien alle nötigen Informationen haben.

Viele Unternehmen rücken ihre positiven Seiten ins rechte Licht, um möglichst gut dazustehen und einem eventuellen neuen Mitarbeiter die Stelle schmackhaft zu machen. Dennoch darf man mehr wollen.

Damit sind nicht Fragen gemeint, wie «Wieviele Mitarbeiter haben Sie?» oder ähnliche simple Fakten, die leicht über die Firmen-Homepage beantwortet werden können. Doch wie lauten gute Fragen an einen eventuellen Arbeitgeber? Gerrit Hall, CEO und Mitbegründer von RezScore, eine Applikation, die Lebensläufe liest, analysiert und bewertet, gab dem «Grindstone» folgende Tipps:

1.  Wo steht Ihre Firma in 10 Jahren?

2.  Ist das Unternehmen offen für Ideen, die von den Angestellten stammen?

3.  Wieso hat der letzte Stelleninhaber diese verlassen (müssen)?

4.  Wie sind die Verantwortlichkeiten für diesen Job?

5.  Was gefällt Ihnen am Besten an dieser Firma? Was macht sie einzigartig?

6.  Wie sieht ein typischer Tag in dieser Position aus?

7.  Könnte der Standort für diese Stelle wechseln?

8.  Mit wem arbeitet der Stelleninhaber intern und extern zusammen?

9.  Wie stehen die Karrierechancen?

10. Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Einige Fragen erscheinen logisch, dennoch sollte man sie sich gut merken und sich vorbereiten, so Hall. Denn einerseits geht in der Nervosität vieles vergessen, andererseits wirkt man vorbereitet einfach seriöser und somit interessanter für den Arbeitgeber.

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